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Google Analytics Grundkurs

Datenansichten bearbeiten

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Einstellungen, die die Datenansichten betreffen, können nach individuellen Vorstellungen bearbeitet werden. Hierbei stehen allgemeine Einstellungen sowie Optionen für persönliche Tools und Assets zur Verfügung.
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Transkript

Betrachten wir uns abschließend die letzte Spalte, nämlich die Datenansichten. Auch hier haben Sie vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel "Einstellung der Datenansicht", "Nutzerverwaltung", "Ziele", "Gruppierung nach Content", "Filter", "Channel-Gruppierung", "Segmente", "Vermerke", "Zuordnungsmodelle", "Benutzerdefinierte Channel-Gruppierung", "Benutzerdefinierte Benachrichtigungen", "Geplante E-Mails", "Verknüpfungen" und "Assets teilen". Wie Sie sehen, gestaltet sich die Aufteilung in zwei Bereiche. Den allgemeinen Bereich und den unteren Bereich "Persönliche Tools und Assets". Wir beschäftigen uns nun primär mit dem oberen Bereich. In der "Einstellung der Datenansicht" haben Sie die Möglichkeit, die ID der Datenansicht einzusehen (sie ist nicht änderbar). Sie haben die Möglichkeit, den Namen der Datenansicht zu modifizieren, was auch grundsätzlich immer angeraten ist, da Google jede neue Datenansicht in einer neuen Property automatisch als "Alle Website-Daten" benennt. Sie haben die Möglichkeit, den URL der Website zu modifizieren, und natürlich auch Land, Gebiet und Zeitzone. Zudem haben Sie die Möglichkeit, eine Standardseite zu definieren. Das ist immer dann hilfreich, wenn Ihre Website einmal auf den Verzeichnisnamen hört, und zum zweiten auf einen Dateinamen wie zum Beispiel index.html oder default.aspx, oder zum Beispiel index.php. Wenn das der Fall wäre, müssten Sie zum Beispiel den Aufruf der Home-Seite, also der Startseite, immer manuell zusammenzählen, weil Sie zum einen in Google Analytics den Eintrag "/" vorfinden würden und zum zweiten den Eintrag "/index.php". Wenn das der Fall ist, dann geben Sie hier einfach "index.php" ein, und Google Analytics wird automatisch an jeden Verzeichnisaufruf "index.php" anhängen. Zudem haben wir hier die Möglichkeit, URL-Suchparameter auszuschließen. Immer dann, wenn Ihre Website mit einem Suchparameter im URL arbeitet, zum Beispiel "index.php?id=123", wäre "id" der Suchparameter, den würden Sie hier angeben, und somit würde dieser automatisch aus dem URL entfernt werden. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht zu ein und derselben Seite unendlich viele Versionen in Google Analytics sehen, sondern tatsächlich die index.php korreliert dargestellt wird. Als nächstes haben Sie hier die Möglichkeit, die Währung zu modifizieren. Google stellt standardmäßig US-Dollar ein, was nicht immer gewünscht ist. Von daher stellen wir hier gleich um auf Euro, und jeder monetäre Wert, der in Google ausgegeben wird, wird nun mit einem Euro-Zeichen € versehen. Die letzten beiden Einstellungen "E-Commerce-Tracking" und auch "Site Search-Tracking" ermöglichen Ihnen das E-Commerce-Tracking und das Site Search-Tracking entsprechend ein- oder auszuschalten. E-Commerce-Tracking einzuschalten ist nur dann sinnvoll, wenn Ihre Website auch tatsächlich einen Shop hat. Und Site Search-Tracking ist tatsächlich nur sinnvoll, wenn Sie auch in Ihrer Website eine Suchfunktion integriert haben. Schalten Sie das E-Commerce-Tracking ein, passiert nichts weiter, außer dass Sie in Ihrem Google Analytics Frontend, also in Ihrer Berichtsübersicht, zusätzliche Berichte angezeigt bekommen. Schalten Sie das Site Search-Tracking ein, werden Sie hier nach diversen Parametern gefragt, zum Beispiel, wie sieht der Such-Token aus? Sie kennen das vielleicht von Google, immer dann, wenn Sie dort eine Suche eingeben, wird im URL das Suchwort übergeben, mit dem Begriff "q", also "?q=Suchbegriff". Wenn Sie das bei sich in ihrer Website ebenfalls verwenden, dann haben Sie in Ihrer Website zum Beispiel als Suchbegriff "t" oder "kw", oder ähnliches. Immer dann, wenn Sie die Site Search bei sich selbst auswerten möchten, müssen Sie hier eine entsprechende Änderung vornehmen und das Site Search-Token entsprechend definieren. Das machen wir in diesem Fall nicht und schalten das ganze wieder aus. Kommen wir zur Nutzerverwaltung. Und hier sind wir auf der untersten Ebene. Das heißt, die Nutzer, die Sie hier anlegen, die Nutzer, denen Sie hier Berechtigungen erteilen, werden ausschließlich in dieser Datenansicht agieren können. Ziele können Sie hier erstellen, modifizieren, aktivieren, deaktivieren. Eine recht neue Funktion ist das "Gruppieren nach Content". Hier haben Sie die Möglichkeit, Seiten unterschiedlicher Strukturen oder unterschiedlicher Benamungen gemäß einem Regelwerk, das Sie selbst aufstellen, zu Gruppen zusammenzufassen. Das ist immer dann hilfreich, wenn Sie beispielsweise sagen, Sie haben eine Seite, die befindet sich im Verzeichnis A, und Sie haben eine Seite, die sich in Verzeichnis B befindet, und beide sollen zusammen ausgewertet werden, bzw. zusammengezählt werden. Dann definieren Sie genau diesen Umstand hier bei den Gruppierungen nach Content. Hier finden wir erneut einen Abschnitt "Filter" vor. Auch hier können Sie Filter erstellen, aber jeder Filter wird automatisch der Datenansicht zugewiesen, in der er erstellt wurde. Zusätzlich wird jeder Filter, den Sie hier erstellen, automatisch in das Filter-Repository übernommen, das heißt, Sie können diesen Filter auch jederzeit einer anderen Datenansicht zuweisen. Kommen wir zu guter Letzt zur "Channel-Gruppierung". Hier haben Sie die Möglichkeit, eingehenden Traffic aus unterschiedlichen Quellen zu Gruppieren. Sie sehen, dass es eine "Default Channel Grouping" gibt, die dann die Bereich unterscheidet: "Direct", "Organic Search", "Social", "Email", "Referral", "Paid Search", "Other Advertising" und "Display". Sie haben hier die Möglichkeit, jederzeit eigene Gruppierungen zu definieren und diese dann zu speichern und anzuwenden. Aufgrund der Tatsache, dass Google je Property immer eine Standard-Datenansicht anlegt und keine historischen Datenbestände verarbeiten kann, ist es immer sinnvoll, die erste Datenansicht unberührt, also ungefiltert zu belassen, und [unverständlich] eine zweite Datenansicht zu erstellen. Sie erinnern sich, Datenansichten regeln die Ansicht auf Daten. Das heißt, um zur gleichen Domain eine zweite Datenansicht zu erstellen, muss nicht einmal der Tracking Code modifiziert werden. Lediglich die neue Datenansicht wird definiert, in der wir dann die gewünschten Filter zuweisen können. Ich werde das jetzt mal beispielhaft darstellen. Wir erstellen hier eine neue Datenansicht mit dem Namen "ohne eigenen Traffic". Also, will sagen, ohne den eigenen Firmen-Traffic. Auch hier wird die Zeitzone erneut eingestellt auf Deutschland, und wir klicken auf "Datenansicht erstellen". Und Sie stellen fest, es werden jetzt schon zwei Datenansichten angezeigt. Und ich befinde mich automatisch in der neu eingestellten Datenansicht, der ich nun einen Filter zuweisen kann. Zum Beispiel einen Ausschluss Filter, um die Zugriffe über die IP-Adressen auszuschließen. Wenn also meine IP-Adresse wäre 192.168.0.1, dann könnte ich jetzt diesen Filter speichern "exclude own traffic", und ab sofort würde in dieser Datenansicht jedweder Traffic ohne meinen eigenen Traffic aufschlagen. Natürlich ist das jetzt Mumpitz, denn eine IP-Adresse 192.168 etc. ist keine offizielle IP-Adresse, sondern eine private IP-Adresse, und privaten Traffic können wir mit Google Analytics eh nicht messen. Wenn wir einmal feststellen, dass wir eine Datenansicht gerne mit samt ihren Einstellungen kopieren wollen, ist auch das möglich, indem wir in "Einstellungen der Datenansicht" klicken, scrollen nach unten, und haben hier die beiden Aktionselemente "Datenansicht kopieren" und "Datenansicht löschen". Klicke ich auf "Datenansicht kopieren", wird hier einfach nach einem neuen Datenansichts-Namen gefragt, den gebe ich ein, klicke auf "Datenansicht kopieren", und schon wird die gesamte Datenansicht samt ihrer Einstellung in diesen neuen Namen reinkopiert. Das werde ich jetzt nicht tun. Möchte ich eine Datenansicht löschen, klicke ich einfach auf diesen Link "Datenansicht löschen". Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage. Bitte bedenken Sie, wenn Sie diese Schaltfläche klicken, ist der Vorgang primär irreversibel! Das heißt, alle Daten, die in der Datenansicht vorhanden waren, sind danach gelöscht. Nachdem die Datenansicht gelöscht wurde, kommen wir zurück zur Verwaltungsseite, und stellen fest, dass die Datenansicht nicht mehr in unserer List zu der jeweiligen Property vorhanden ist. Damit haben wir die Einstellmöglichkeiten innerhalb der Verwaltungsseite besprochen, und Sie wissen nun, wie Sie Konten, Properties und Datenansichten erstellen, verwalten und gegebenenfalls löschen.

Google Analytics Grundkurs

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3 Std. 1 min (57 Videos)
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