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Capture One Pro: People & Looks

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Um Bilder aus Capture One Pro in Photoshop weiterzubearbeiten, folgen Sie im Idealfall den hier gezeigten Schritten.
04:39

Transkript

Wenn es um Bildbearbeitung geht beziehungsweise um Retusche, dann ist Capture One Pro wahrscheinlich nicht das optimale Tool. Man kann zwar einiges damit machen, aber besser ist es, wenn man in einen richtigen Editor geht, wie es beispielsweise Photoshop ist. Und genau das zeig ich jetzt her. Ich möchte dieses Bild eben retuschieren und dazu geh ich nach Photoshop und das macht man am besten, indem man hier einen Rechtsklick draufmacht. Und jetzt kann ich auswählen, ob ich das Bild bearbeiten mit Photoshop möchte oder Öffnen mit. Wir schauen uns den Unterschied gleich an. Wenn ich aber das Bild das erste Mal in Photoshop bearbeiten möchte und eben alle Einstellungen, die ich hier im RAW-Prozess, also im Capture One Pro, vorgenommen habe, übernehmen möchte, dann muss ich hier einen Rechtsklick machen, auf Bearbeiten mit gehen und jetzt wird dieses RAW-Bild als PSD-Datei umgeschrieben, von Capture One Pro geändert. Man kann jetzt die Bit-Tiefe einstellen und das ICC-Profil Adobe RGB ist optimal. Ob man jetzt mit 16 oder 8-Bit rausgeht, hängt einerseits von dem Qualitätsanspruch ab, andererseits von der Geschwindigkeit, was der Rechner hat, denn 16-Bit ist wesentlich rechenintensiver udn wiederum andererseits einfach davon, was man danach mit dem Bild machen möchte. Wenn man jetzt ohnedies nur in Facebook oder so postet, sind 8-Bit mehr als genug. Wenn man auch nur leichte Bearbeitungen macht und keine extremen Tonverschiebungen, dann sind 8-Bit auch genug. Ich bleib jetzt aber für den Vorführeffekt in 16-Bit, meistens verwende ich persönlich 8-Bit, außer dann, wenn ich wirklich die 16-Bit benötige. Okay, bei der Skalierung möchte ich natürlich mit der festen Skalierung rausgehen, also mit der, wie jetzt das Bild vorliegt. Und öffnen möchte ich das Ganze mit Photoshop CC 2017. Affinity Photo ist übrigens auch ein guter Plan bei der Bearbeitung von Bildern. Okay, also raus, Variante Bearbeiten und jetzt wird dieses RAW-Bild gerendert, man sieht, dass es hier ein PSD ist und hier im Hintergrund sieht man schon, wie der Dialog von Photoshop aufgeht. Und ich möchte das eingebettete Farbprofil verwenden und bestätige das mit OK und da ist jetzt auch mein Photoshop. Optimal. Und jetzt kann es auch schon losgehen mit der Bearbeitung. Ich erstelle mir mal schnell eine neue Ebene, nenn sie einfach mal Retusche, zoome da ein wenig ein. Da oben hab ich einen großen Farbfleck, sag ich mal, und den möchte ich mit dem Reparaturpinsel-Werkzeug auf der aktuellen und darunterliegenden Ebene quasi aufnehmen und hier diesen Fleck einmal weghauen. Das passt. Dann das Ganze ein wenig kleiner machen. So. Und jetzt diese Hautunreinheiten einfach ein wenig retuschieren. Nur als Vorführung, damit man einfach sieht, dass ich hier mit Photoshop was mache. So. Okay. Dann noch hier ein wenig diese Hautrötungen, probier ich jetzt auch einfach mal schnell mit dem Reparaturpinsel-Werkzeug wegzubekommen. Das passt. So. Da soll's, wie gesagt, einfach nur um's grundsätzliche Prinzip gehen und dann geh ich einfach durch das Bild durch, schau mir einfach an, was zu machen ist ob überhaupt so viel zu machen ist. Pinsel wieder ein wenig kleiner machen. Das hier auch, diese Hautpartie wird weggeklickt, dass diese Haut hier auf der Nase, der Bereich genauso. Das Schöne ist natürlich, dass ich hier auf einer eigenen Ebene arbeite und jederzeit dann auch noch Änderungen vornehmen kann, falls ich zu viel retuschiert habe. Aber sagen wir einfach mal, dass ich damit jetzt glücklich bin. Natürlich kann man da jetzt alle anderen Bearbeitungsmöglichkeiten, die Photoshop bietet, auch ausschöpfen. Aber wie gesagt, im Wesentlichen reicht mir das jetzt zum Vorführen. Was ich jetzt machen muss, dass diese Änderung durchkommt, ist einfach diese Datei zu speichern. Also Command+S und auf OK klicken. Und jetzt wird diese Photoshop-Datei entsprechend gespeichert und wenn Photoshop damit fertig ist, kann ich in Capture One Pro wiederum weiterarbeiten. Also zurück zu Capture One Pro. Auf das Bild draufklicken, also diese PSD-Datei, da mal einzoomen, und jetzt sieht man, dass das alles eigentlich optimal bearbeitet worden ist für diese Kürze. Und damit sieht man auch, der Weg raus aus Capture One Pro Richtung Photoshop ist sehr schnell und einfach möglich.

Capture One Pro: People & Looks

Lernen Sie, wie Sie Capture One Pro für die Retusche und Look-Entwicklung verwenden, und wie Sie Ihre Portrait- und People-Aufnahmen damit bearbeiten.

2 Std. 34 min (28 Videos)
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