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Dateiversionsverlauf

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Der Dateiversionsverlauf ist eine wichtige Funktion zur Sicherung von Daten. Dabei werden Änderungen an bestehenden Dateien im Netzwerk automatisch auf externen Datenträgern gespeichert.
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Transkript

Der Dateiversionsverlauf in Windows 8, und Windows 8.1 ist ein wesentlicher Punkt zur Datensicherung von Daten. Mit dem Dateiversionsverlauf, den Sie über die Systemsteuerung erreichen, können Sie im Netzwerk automatisierte Datensicherungen aktivieren. Ich wechsle jetzt hier in den Dateiversionsverlauf. Wenn Sie den Dateiversionsverlauf konfiguriert und aktiviert haben, sichert Windows automatisch Dateien auch bei Änderungen auf den externen Datenträger. D. h., es gibt für alle Benutzerdaten immer eine verfügbare Sicherung. Wenn jetzt ein Anwender eine Datei wiederherstellen will, kann er über den Assistenten hier mit der "Persönliche Daten Wiederherstellung"-Option die Daten aus dem Dateiversionsverlauf wiederherstellen, und zwar zu einem bestimmten, gewünschten Zeitpunkt. Der Dateiversionsverlauf lässt sich auch mit Windows-Server 2012 R2 kombinieren, denn wenn Sie die "Essentials Edition" einsetzen, und Client an Windows-Server 2012 R2 Essentials anbinden, werden automatisch die Dateien der Anwender auf den Client-PCs im Dateiversionsverlauf auf dem Server gesichert, und sind so auch sehr leicht wiederherstellbar. D. h., für die eigentliche Wiederherstellung benötigen die Anwender keinen Administrator mehr, sondern sie rufen einfach den Dateiversionsverlauf auf und dann die Wiederherstellung der persönlichen Daten. Microsoft hat den Dateiversionsverlauf aber auch in den Explorer integriert. Wenn Anwender im Explorer navigieren, so wie hier in diesem Beispiel im Ordner "Dokumente", und hier z.B. eine bestimmte Datei öffnen oder markieren, gibt es hier die Schaltfläche "Verlauf". Über diesen Bereich lassen sich Daten aus dem Dateiversionsverlauf wiederherstellen. Allerdings müssen Sie diesen dazu zunächst einrichten, standardmäßig ist der Dateiversionsverlauf deaktiviert. Die Einrichtung ist im Grunde genommen recht einfach: Sie schalten den Dateiversionsverlauf an, wenn das Laufwerk, das an dieser Stelle hier angezeigt wird, für Sie in Ordnung ist. Anschließend bindet der Dateiversionsverlauf hier an, Sie sehen, er ist jetzt eingeschaltet, es sind aktuell 574 GB auf diesem Datenträger verfügbar, und der Dateiversionsverlauf speichert jetzt seine Daten. Sie können über den linken Bereich verschiedene Einstellungen vornehmen. So können Sie z.B. zum einen auswählen, welches Laufwerk Sie für den Dateiversionsverlauf verwenden wollen, Sie haben hier auch die Möglichkeit, problemlos auf NAS-Laufwerke zu setzen, d. h., Sie können den Dateiversionsverlauf auch über das Netzwerk verwenden. Sie können Ordner aus der Sicherung ausschließen, d. h., standardmäßig sichert der Dateiversionsverlauf alle Ordner in den Bibliotheken auf ihrem PC. Wenn Sie einzelne Ordner nicht berücksichtigen wollen, schließen Sie diese explizit aus, alle anderen Ordner sichert der Assistent. In den erweiterten Einstellungen können Sie jetzt noch verschiedene Konfigurationen anpassen, wichtig für Anwender ist das Festlegen: Wie oft soll denn eine Datei gespeichert werden? Wenn ein Anwender z.B. mit einer Excel-Datei arbeitet, und diese Datei jede Stunde gesichert wird, und er die Datei wiederherstellen will, nachdem er z.B. 58 Minuten mit der Datei gearbeitet hat, sind die letzten 58g Minuten verloren, da die Datei nur jede Stunde gesichert wird. Sie können hier aber den Intervall beliebig runtersetzen, idealerweise auf z.B. 10 Minuten, sodass die Sicherung alle 10 Minuten erfolgt. Auf dem lokalen Rechner lassen sich auch Dateien zwischenspeichern, d. h., die Wiederherstellung geht wesentlich schneller, da nicht auf den externen Datenträger zugegriffen werden muss, und Sie können hier festlegen, wie lange denn die verschiedenen Versionen aufbewahrt werden sollen: Für immer, oder nur eine bestimmte Zeit. Dann haben Sie noch die Möglichkeit, eine Heim-Netzwerkgruppe zu erstellen, das ist für Profirechner in den seltensten Fällen sinnvoll. Interessant sind die erweiterten Einstellungen lediglich zum konfigurieren der Dateispeicherung und hier legen Sie im Grunde genommen fest, welchen Zeitraum die Anwender für die Sicherung nutzen dürfen. Idealerweise sollten Sie hier so kurz wie möglich sichern, da Sie so den Vorteil haben, dass Sie Daten jeder Zeit wiederherstellen können, und bei der Auswahl von alle 10 Minuten maximal 10 Minuten Daten verlieren. Die erste Sicherung dauert natürlich etwas länger, da der Dateiversionsverlauf hier zunächst alle Daten sichern muss. Sie sehen das auch, wenn Sie im Explorer auf das Laufwerk X klicken, hier gibt es den neuen Ordner "File History", hier gibt es meinen Benutzernamen auf dem Rechner und hier werden jetzt einfach die verschiedenen Daten gespeichert, und sind nachher wiederherstellbar. Die Wiederherstellung selbst erfolgt wie gesagt über "Persönliche Daten widerherstellen", dazu muss der Dateiversionsverlauf aber erstmal abgeschlossen sein. Zusammenfassend können wir festhalten: In Windows 8.1 können Sie schnell, einfach, und vollkommen unkompliziert den Dateiversionsverlauf über einen externen Datenträger aktivieren. Der Dateiversionsverlauf lässt sich zusätzlich auch mit Windows-Server 2012 R2 Essentials kombinieren, damit erreichen Sie einen gewissen Grad an Datensicherheit, nicht nur in Unternehmensnetzwerken.

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4 Std. 39 min (71 Videos)
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Erscheinungsdatum:15.01.2014
Aktualisiert am:26.05.2014

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