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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Dateiserver mit horizontaler Skalierung implementieren

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In diesem Video zeigt Ihnen Tom Wechsler, wie Sie einen Dateiserver mit horizontaler Skalierung (Scale-Out File Server, SoFS) erstellen können.
09:37

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie einen Dateiserver mit horizontaler Skalierung erstellen können oder im Englischen heißt dieser Dateiserver Scale out File Server. Zuerst einige Vorbereitungen, die getroffen werden müssen. Wir müssen auf den einzelnen Clusterknoten die Rolle hinzufügen, Dateiserver. Auf Clussrv01 habe ich das bereits gemacht, auf Clussrv02 werde ich dies jetzt konfigurieren. Mit Rechtsklick wähle ich Rollen und Features hinzufügen, Rollenbasierte oder featurebasierte Installation, der Zielserver ist markiert, anschließend wähle ich Datei-/Speicherdienste aus und dann Dateiserver. Diese zusätzliche Rolle muss vorhanden sein. Ich wähle Weiter, zusätzliche Features brauche ich nicht, Weiter und Installieren. Nun wird diese Rolle installiert. Der nächste Schritt, den wir umsetzen müssen, ist wieder im Failovercluster-Manager. Wir brauchen für diesen speziellen Dateiserver ein Cluster Shared Volume, ein sogenanntes CSV-Volume, weil ein Dateiserver mit horizontaler Skalierung erlaubt es eine Freigabe zu erstellen, und auf diese Freigabe kann dann simultan, also von verschiedenen Knoten aus gleichzeitig zugegriffen werden. Damit das funktioniert, brauchen wir ein Cluster Shared Volume, also ein sogenanntes CSV-Volume, um das zu komplementieren. Dazu verwende ich Datenträger. Anschließend möchte ich den Clusterdatenträger 3 als CSV-Volume zur Verfügung stellen. Dies ist ganz einfach umzusetzen. Nach einen Rechtsklick wähle ich Zu freigegebenen Clustervolumes hinzufügen. Und dann werden Sie gleich sehen, wie die Änderung umgesetzt wurde, weil jetzt ist dieses Volume noch ein NTFS-Laufwerk. Und wenn wir nun diese Konfiguration umsetzen, dann haben wir ein CSV-Volume. Und das hat jetzt bereits funktioniert. Wir sehen es in der Beschreibung, wir haben neu ein CSVFS, also ein Cluster Shared Volume File System, das ist die Abkürzung. Und nun, wie funktioniert denn dieser simultane Zugriff? Das kann ich Ihnen zeigen mit dem Windows-Explorer. Ich navigiere also zum Windows-Explorer, dann gebe ich folgenden UNC-Pfad ein. Das ist clussrv01\, und dann öffne ich die administrative Freigabe vom C-Laufwerk mit c$. Und ich sehe einen Ordner, der heißt ClusterStorage und da habe ich einen Mountpunkt Volume1. Und das ist nun das CSV-Laufwerk. Das bedeutet also, ich kann auch wieder einen weiteren Windows-Explorer öffnen. Und dann navigiere ich zum zweiten Clusterknoten, ebenfalls mit dem UNC-Pfad \\clussrv02\ administrative Freigabe vom C-Laufwerk c$ ClusterStorage, dann wiederum der Link, der Mountpunkt zum Volume1, und ich kann simultan darauf zugreifen, weil dieses Cluster Shared Volume eben erstellt wurde. Also ich könnte nun hier beispielsweise etwas einfügen, dann ist das sofort verfügbar für beide Systeme. Sie sehen Textdokument, das ist nun beides da. Also das CSV funktioniert also, wie erwartet. So, nun geht es weiter. Wir haben also ein Cluster Shared Volume, wir haben die Rolle Dateiserver auf beiden Knoten installiert. Nun navigiere zu Rollen und mit einem Rechtsklick wähle ich Rolle konfigurieren. Und ich möchte nun folgende Rolle installieren, das ist der Dateiserver. Und ich möchte nicht einen Standarddateiserver einsetzen, das steht hier Dateiserver zur allgemeinen Verwendung, nein, ich möchte den Dateiserver mit horizontale Skalierung für Anwendungsdaten einsetzen. Und ein solches Server kann zum Beispiel eingesetzt werden, wenn Sie mit virtuellen Maschinen arbeiten. Sie können dann die virtuellen Discs auf dieser Freigabe ablegen, Sie können auch mit SQL-Servern arbeiten. Sie sehen also, es ist ein spezieller Dateiserver. Nun geht es weiter. Ich muss einen Namen bestimmen für diesen Dateiserver und ich verwende da ganz einfach die Abkürzung SoFS, Scale out File Server, und ich wähle Weiter. Ich erhalte die Bestätigung, und dann sehe ich noch das Computerobjekt, das erstellt wird in der Organisationseinheit Computers. Wunderbar, ich wähle Weiter und dann sehen Sie jetzt, es wird die Hochverfügbarkeit umgesetzt. Wir haben die Zusammenfassung, wir können uns wieder einen Bericht anzeigen und ich wähle Fertig stellen. Diese Scale out File Server, die Rolle ist nun installiert. Was wir jetzt noch abschließen müssen, wir brauchen noch eine Freigabe, eine spezielle Freigabe, die auf Basis des CSV ausgeführt wird, damit wir dann simultan über diese Freigabe von verschiedenen Knoten aus zugreifen können. Mit Rechtsklick wähle ich nun Dateifreigabe hinzufügen. Und das ist ganz wichtig, dass wir dies vom Failovercluster-Manager aus starten, damit wir diese Hochverfügbarkeit einsetzen können. Und jetzt sehen Sie der Clientzugriffspunkt SoFs ist noch nicht verfügbar. Dies kann auf Verzögerung bei der Netzwerkverteilung zurückzuführen sein. Also, das bedeutet, dieser Clientzugriffspunkt, das ist das Objekt, dass wir eben erstellt haben, das ist noch nicht bereit. Warten wir noch ein paar Minuten und dann starte ich nochmals die Konfiguration dieser Dateifreigabe. Nun sind einige Minuten vergangen und versuchen wir nochmals, ob wir eine solche Dateifreigabe hinzufügen können. Was noch ein ganz wichtiger Hinweis ist: Wenn Sie in Ihrem Netzwerk keinen DHCP-Server haben, dann müssen Sie Ihrem Scale out File Server eine IP-Adresse zuweisen, ansonsten funktioniert die Konfiguration der Dateifreigabe nicht. Also Sie navigieren zu Ressourcen, dann haben Sie hier die Möglichkeit eine Adresse zu konfigurieren. Mit Rechtsklick wählen Sie Eigenschaften und dann können Sie die Adresse konfigurieren. In meinem Fall musste ich eine statische IP-Adresse zuweisen, da ich keinen DHCP-Server im Einsatz habe. Ich habe das Management-Netzwerk ausgewählt und eine Adresse zugewiesen. Und jetzt habe ich die Möglichkeit eine solche Freigabe einzurichten. Ich wähle Rechtsklick und dann Dateifreigabe hinzufügen. Jetzt startet der Assistent, um eine solche erweiterte Freigabe zu erstellen und ich muss SMB-Freigabe-Anwendungen auswählen. Das ist dann diese Freigabe, die dann schlussendlich auf dem CSV abgelegt wird. Ich wähle Weiter und nun kann ich ein Volume angeben. Zuerst einmal möchte ich den SoFs auswählen, das ist der Dateiserver mit dieser horizontale Skalierung, und dann möchte ich die Volume-Konfiguration auswählen. Volume1 das ist unser CSV. Das sehen Sie auch hier, das Dateisystem ist CSVFS, steht für Cluster Shared Volume File System. Und dann geht es weiter. Nun kann ich einen Namen bestimmen, zum Beispiel ganz einfach sofs-freigabe. Um einen Namen zu bestimmen, der direkt aussagt, aha, das ist eine Freigabe auf einem Scale out File Server. Dann sehe ich den lokalen Pfad zu dieser Freigabe. Diese Freigabe wird im ClusterStorage\Volume abgelegt und der Remotepfad zu diese Freigabe ist \\sofs\sofs-freigabe. Das passt. Dann geht es weiter. Ich kann nur noch zusätzlich Optionen konfigurieren, falls ich das möchte, ist für mich okay. Ich belasse es beim Standard, dann wähl ich Weiter. Nun könnte ich noch die Berechtigungen anpassen. Ist jetzt im Moment nicht wichtig, ich möchte einfach diese Freigabe erstellen. Ich wähle Weiter, dann bekomme ich eine Bestätigung angezeigt, und anschließend, wenn diese Bestätigung angezeigt wird, kann ich den Assistenten schließen. Wir sehen diese Bestätigung und nun können wir über Erstellen den Assistenten schließen. Diese Freigabe wurde erfolgreich erstellt. Wir haben nun also einen Scale out File Server vorbereitet. Zuerst einmal mit einigen Schritten auf den Clusterknoten die Rolle Dateiserver installiert, dann haben wir den Datenträger hinzugefügt beziehungsweise beim Clusterdatenträger ein CSV erstellt, und dann bei den Rollen diesen Scale out File Server installiert und schlussendlich auf diese Rolle eine erweiterte Freigabe konfiguriert. Und da sehen wir nun diese Freigabe sofs-freigabe. Diese ist abgelegt auf dem Cluster Shared Volume und hat den Freigabename SOFS-FREIGABE.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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