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SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Dateigruppen-Sicherung

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Was hat es mit einer Dateigruppen-Sicherung auf sich und in welchen Situationen sollten Sie eine solche Sicherung durchführen? Die Antworten darauf gibt Ihnen Daniel Caesar in diesem Video.
06:41

Transkript

Was ist eine Dateigruppen-Sicherung? Was hat es damit auf sich und in welchen Situationen bringt mir das Ganze etwas? Gegeben der Fall, klar ist, was eine volle Sicherung ist, Ihre Datenbank wird jetzt sehr, sehr groß, das heißt, Sie sind nicht mehr in der Lage, alleine nachts die Sicherungen, die vollständigen Sicherungen laufen zu lassen, jetzt könnte man das aufs Wochenende verlagern, nachts nur die differenziellen. Jetzt wird sie noch größer. Das heißt also, Ihre Zeitfenster schwinden und Sie müssen sich eine Strategie überlegen, mit der Sie einfach Teile Ihrer Datenbank sichern können. Das ist möglich, dafür gibt es die sogenannte Dateigruppen-Sicherung. Ich bin also hier mal im Sicherungsdialog drin, gehe mal drauf, habe hier die Datei und Dateigruppen-Sicherung und ich sehe, wie im Grunde genommen, hier Demo, eine sogenannte primäre Dateigruppe existiert mit einem Datenfile. Das ist Standard für jede Datenbank, die nicht über zusätzliche Dateigruppen verfügt. Jetzt würde ich natürlich mal von diesem Fall ausgehen und sagen okay, ich lege mir einfach mal eine separate Dateigruppe hier entsprechend an. Gehe auf die Datenbanken, gehe auf Eigenschaften und sage, meine Infrastruktur der Datenbank möchte ich so aufbauen, dass sie aus mehreren Dateigruppen besteht. Diese Architektur im Zusammenhang mit Sicherungen und mehreren Dateigruppen ermöglicht es mir, eine feinere Granularität zu haben, um zum Beispiel in einer Dateigruppe mit Archivdaten diese Dateigruppe dann separat von ihrer Granularität her sichern zu können, also halt andere Intervalle auszuwählen. So, dazu wähle ich zunächst Dateigruppen, sage ich füge mir eine Dateigruppe hinzu, gebe der Dateigruppe einen Namen, das wäre in dem Fall "Archiv", habe gegebenenfalls eine weitere Dateigruppe, "Indizes", beziehungsweise wenn wir vielleicht davon ausgehen, dass wir sehr große Tabellen haben, wo ich schon weiß, die will ich auf separaten Datenträgern später platzieren, auch noch Bestellungen. So, lege mir das an, das heißt, jetzt habe ich erstmal Dateigruppen, in denen aber noch keine Datenfiles platziert sind. Sinn macht das Ganze nur, wenn ich also im zweiten Schritt, ich gehe jetzt also erneut drauf, in die Eigenschaften, auch Datenfiles mir anlege und der Hintergrund ist relativ einfach, ich möchte meine IO verteilen auf verschiedene Datenträger und ich möchte gezielt bestimmen können, welche Objekte, also sprich wie Indizes, eine große Tabelle oder die Archivdaten auf welchem Datenträger landen. Weil ich Archivdaten natürlich nicht auf meinen besten, teuersten Datenträgern platziere, sondern eher auf vielleicht preiswerten Storages, weil die ja auch nicht mehr so frequentiert vom Zugriff halt sind. Ja, jetzt kommt der Teil, dass ich mir also weitere Datenfiles anlege, also hier an der Stelle sage, wir haben standardmäßig für jede Datenbank das eine und die primäre Dateigruppe, jetzt kommt also hier ein weiteres Datenfile dazu und für dieses wähle ich jetzt die Dateigruppe "Daten_Archiv". Dann habe ich ein File, was ich mir hinzufüge für meine Indizes, wo ich sage hier an der Stelle, okay, das ist die Filegroup, also die Dateigruppe "Indizes", dann haben wir noch eine für große Tabellen, also für "Daten-Bestellungen" und hier auch eine separate Dateigruppe. So, im Grunde genommen schließe ich das an der Stelle ab. Nach dem Anlegen der Dateigruppen und der Files liegen noch keine Daten drin. Der nächste Schritt besteht jetzt darin, dass ich Objekte anlege, wie eine Tabelle, diese dann der Dateigruppe zuweise und wenn dann Daten in die Tabelle kommen, landen die über die Dateigruppe auf den entsprechenden Datenträgern. Das kann ich auch nochmal hier in einem kurzen Step demonstrieren, dass man das also sieht, wie die Vorgehensweise dafür ist. Das hilft ja auch so ein bisschen, das Verständnis dafür zu schüren, was mache ich da eigentlich. Im Grunde genommen müssen Sie sich vorstellen, so eine primäre Dateigruppe hat erstmal jede Datenbank, ich kann auch mehrere Files hinzufügen und die werden dann proportional aufgefüllt. Das, was ich jetzt aber mache, ist, ich habe eben diese Dateigruppen und nur über die Dateigruppen bin ich jetzt in der Lage, Objekte gezielt zu platzieren, das geht also mit den Files allein nicht, ich muss mich also hier immer der Technologie der Dateigruppen bedienen und im Grunde sind hier die Eigenschaften der Tabelle, wo ich hier schon sehe regulärer Bereich, hier steht was mit Text/Image-Dateigruppe, hier steht was mit Regulär. Im Moment, braucht er wieder einen kleinen Moment. So, da ist er wieder, habe also jetzt die Tabelle grundlegend, habe hier meine Dateigruppen, kann hier also mal draufgehen und sehe, aha, ich könnte mir also jetzt gezielt diese Tabelle zum Beispiel in die Dateigruppe "Bestellungen" packen. Speichere jetzt das Ganze ab, sage, das ist meine "tbl_Bestellungen" und in dem Moment habe ich praktisch Folgendes erreicht, dass ich jetzt über die Filegroup gesagt habe, okay, pack das Objekt in die Filegroup, praktisch in das Datenfile. Das Ganze macht natürlich nachher hintenraus nur Sinn, wenn entsprechend dann auch für die Datenfiles separat die Datenträger vorhanden sind. Das heißt also, dass ich jetzt diese Tabelle sozusagen auf dem Array10, auf einem schnellen Storage platziere, wo dann auch entsprechend die I/O-Last vernünftig verarbeitet werden kann. Aus Sicht des Themas "Backup und Recovery", also die Sicherung im Grunde genommen der Dateigruppen jetzt vornehmen, gehe ich ganz normal in meinen Sicherungsdialog über "Tasks", führe im Grunde genommen eine ganz normale vollständige Sicherung aus, wo ich hier jetzt Datei und Dateigruppen selektiere, hier unten vielleicht vom Pfad mir schon überlegt habe, "sqlxpert_Voll_Bestellungen", kann jetzt meine Dateigruppe selektieren, okay und bin jetzt in der Lage, eine Dateigruppen-Sicherung durchzuführen. Das bringt mir im Grunde genommen mehr Granularität, muss aber aufpassen, ist schwieriger zu managen und zu verwalten. Hintergrund für Dateigruppen sind also zwei Dinge: das eine ist also die Granularität bei Backups, das andere ist natürlich die Performance auf Grund der separierbaren I/Օ․

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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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