OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Dateifreigabe

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Der in OS X Server enthaltene Dienst Dateifreigabe ermöglicht es, den Server als Dateiserver zu verwenden. Die dafür benötigten Einstellungen können auch von Einsteigern leicht angepasst werden.

Transkript

Bei dem folgenden Dienst, den ich Ihnen jetzt in diesem Video vorstellen möchte, bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass Sie ihn bei sich einsetzen werden. Nämlich, den Dateifreigabedienst. Nahezu jedes Netzwerk hat irgendwo ein Netzwerklaufwerk, irgendwo ein Serverlaufwerk, wo man gemeinsam Daten ablegt. Und so natürlich hier auch unter Mac OS X. Auch hier unter Mac OS X kann das Ganze relativ einfach angelegt werden, relativ einfach festgelegt werden. Und Sie sehen im Moment läuft dieser Dateifreigabedienst nicht. Das werden wir gleich ändern. Zuerst möchte ich aber mal noch eine weitere Freigabe hier hinzusetzen. Heir gibt es nämlich im Moment nur eine Freigabe hier. Eine Freigabe für die Administratoren und, wie gesagt, da soll jetzt nun eine neue hinzukommen. Dann wähle ich jetzt hier einfach den Punkt "Plus" aus und dann muss ich das Verzeichnis, welches ich freigeben möchte, das muss ich auswählen. Und das habe ich schon mal kurz vorbereitet, ich habe nämlich hier direkt in das Root-Verzeichnis meiner Hauptfestplatte einen Ordner angelegt, der schlicht und ergreifend den Namen "Daten" trägt. Und den kann ich nun auswählen und diesen Ordner möchte ich nun freigeben. Jetzt ist er hier hinzugefügt worden, aber da ist jetzt noch nichts so eingestellt. Und dazu kann ich jetzt entweder hier einen Doppelklick machen, oder ich kann hier unten auch auf den "Stift" klicken. Beides führt zur selben Konstellationen, nämlich dass wir nun die Einstellungen hier zu dieser Freigabe bearbeiten können. Und hier oben über "Freigabe über", dort können Sie drei unterschiedliche Protokolle einschalten, über die diese Freigabe erfolgen soll. Das SMB-Protokoll, das AFP-Protokoll und das WebDAV-Protokoll. Man kann eins davon einschalten, man kann zwei davon einschalten, man kann auch alle drei davon einschalten. Das ist Ihnen benommen. Aber aufgrund der Kürze, wenn Sie sich in der Netzwerkwelt vielleicht nicht gar nicht so gut auskennen, werden Sie sich jetzt vielleicht fragen: na ja, was sind denn das für Protokolle? Gehen wir die der Reihe nach mal durch von links nach rechts: SMB oder manchmal auch als Samba bezeichnet, das ist das originäre Windows-Protokoll, um etwas freizugeben. Wenn also ein Windows-Server eine Freigabe macht, dann ist das grundsätzlich eigentlich immer eine SMB-Freigabe. Da das ein so wichtiges Protokoll ist, wird das aber nicht nur in der Windows-Welt unterstützt, sondern auch beispielsweise von Linux, Unix Servern und eben auch von Mac OS X. Also, wenn nur dieses SMB-Protokoll aktiviert ist, ist es durchaus möglich, dass ein Mac hier auf diese Freigabe zugreifen kann. Das ist grundsätzlich kein Problem, weil dieses Protokoll ebenso eine weitere Unterstützung mit sich bringt. Wenn Sie wollen, dass Windows-Rechner auf Ihr Gerät hier zugreifen können, dann müssen Sie das auf jeden Fall aktivieren, weil auf den wenigsten Windows-Rechnern andere Protokolle verwendet werden so im tagtäglichen Zugriff als dieses SMB. Hier haben wir dieses AFP, AFP steht für Apple Filesharing Protocol. Und man ahnt es schon, das wird natürlich primär von Apple Rechnern unterstützt. Außerhalb der Apple-Rechner wird es nicht ganz so gut unterstützt. Rein theoretisch kann man auch von Windows oder von Linux aus auf eine AFP-Freigabe zugreifen, dann muss allerdings dort entsprechende Software installiert sein, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist. Last but not least, haben wir jetzt diese WebDAV-Freigabe. Das ist eine Freigabe, die letztendlich auf dem HTML-Protokoll basiert. Also ähnlich wie man, wenn man auf einen Webserver zugreift und man sagt: „Bitte, gib mir doch diese HTML-Datei“, genauso geht das von der Idee her auch mit diesem WebDAV-Protokoll. Man kann also auf einen fremden Rechner zugreifen und kann dort die Daten herunterladen und man kann sie auch raufladen über eine HTML- sehr sehr ähnliche Technologie. Sie sehen, das ist im Moment ausgeschaltet. Interessanterweise wird es von fast allen Betriebssystemen dieses WebDAV-Protokoll unterstützt. Aber relativ stiefmütterlich, muss man sagen. Also auf von Windows oder von Mac OS X können Sie auf eine WebDAV-Freigabe zugreifen. Meistens ist es allerdings nicht so komfortabel. Wenn Sie von einem mobilen Gerät wie einem iPad oder einem iPhone hier auf ein derartiges Laufwerk zugreifen wollen, dann ist es allerdings ganz häufig zwingend notwendig dieses WebDAV-Protokoll einzuschalten, weil da ist das eben sehr sehr gut möglich. Gehen wir mal die nächsten Punkte zu mindestens grob durch. „Verbindungen verschlüsseln“: klar, dann wird die Datenübertragung verschlüsselt. Man kann hier sagen „Gastzugriff auf diese Freigabe erlauben“. Gastzugriff heißt man braucht keinen Benutzeraccount und kann trotzdem auf diese Information hier zu greifen. Dann haben wir hier den Benutzerordner. Wenn Sie den Benutzerordner eines Benutzers, also das was wir hier unter Benutzer eingetragen haben, im Netzwerk freigeben wollen, dann müssen Sie hier ein Häkchen setzen. Benutzerordner können über zwei unterschiedliche Protokolle freigegeben werden, und zwar SMB und AFP. Früher war auch in der Apple-Welt das AFP wirklich das A und O - das Standardprotokoll. Mittlerweile ist Apple von diesem Pfad ein bisschen abgewichen, so dass unter der Haube häufig SMB eher verwendet wird, als AFP. Und deswegen würde ich Ihnen empfehlen hier diese Standard-Variante zu übernehmen. Jetzt haben wir hier unten die Zugriffsrechte, dort kann man dann festlegen, wer auf diese Freigabe zugreifen darf. Aber Achtung! Das führt häufig zu Missverständnissen. Häufig führt das zum Beispiel zu dem Missverständnis, dass wenn ich jetzt hier auf das Plus klicke, und ich jetzt hier eine Person auswähle, meinetwegen hier mein Peter Schmitz, und dieser jetzt hier Lese- und Schreibrechte hat, dass dann viele Leute glauben: Na ja, dann darf er auch lesen und schreiben. Nein. Das ist nur die Freigaberechte, also dass das Ganze grundsätzlich möglich ist, wenn in dieser Freigabe nun aber auf Datei-Ebene dem Benutzer Peter Schmitz keine Lese-/Schreibrechte zustehen, dann kann er trotzdem mit diesen Dateien, die dort freigegeben sind, nichts machen. Umgekehrt genauso, wenn Peter Schmitz an dieser Stelle Leserechte hat, und der aber auf Datei-Ebene Schreibrechte bekommen hat, dann nützt das Ganze auch nichts, weil er hat ja hier an dieser Stelle nur Leserechte. Also wenn man so will, dass was mehr einschränkt - das ist dasjenige was am Ende greift. Ich werde den Peter Schmitz hier jetzt noch mal entfernen, weil ich das eigentlich nicht möchte, dass wir hier ein Zugriffsrecht wirklich auf Benutzerebene haben. Hier haben wir noch den Punkt „Alle anderen“. Auch das ist manchmal verwirrend. „Alle anderen“ sind nämlich wirklich alle Benutzer. Ein Gast, also jemand, der keinen Benutzeraccount hat, fällt allerdings nicht unter „Aller anderen“. Erst wenn man hier dieses Häkchen setzt, dann wäre es möglich auch, dass Gäste hier auf dieses Verzeichnis zugreifen. „Alle anderen“ heißt also wirklich nur alle, die auch einen Benutzeraccount haben. Wer keinen Benutzer-Account hat, zählt nicht zu „Allen anderen“. Das ist es im Wesentlichen schon, was wir jetzt hier einstellen können? Jetzt können wir hier auf "Okay" klicken und dann haben wir jetzt hier unsere Freigabe eingerichtet. Schauen wir uns an, was wir hier noch so einstellen können. Wir können jetzt hier noch die Zugriffsrechte bearbeiten. Da geht es eher darum, ob jetzt quasi alle Benutzer das Ganze verwenden dürfen oder auch nur bestimmte Benutzer, und von welchen Netzwerkteilen hier drauf zugegriffen werden darf. Meistens ändert man hier nicht so wahnsinnig viel. Dann bleibt uns vor allem noch diesen Dienst einzuschalten und dazu klickt man oben einfach auf „An“. Der Dienst startet und nun können andere Rechner hier auf diese Dateien zugreifen. Wenn andere Rechner hier auf diese Dateien zugreifen, dann kann man unter "angemeldete Benutzer" auch sehen, wer das Ganze denn ist, und wenn man sagt:„So, du darfst jetzt nicht mehr hier daran teilnehmen“, dann ist man in der Lage auch einen Benutzer hier rauszukegeln, indem man auf „Trennen“ klickt. Sie haben in diesem Video gesehen, dass die Dateifreigabe unter Mac OS X wirklich kein großes Hexenwerk ist. Ein paar Dinge kann man einstellen, insbesondere bei den Protokollen, also SMB, AFP und WebDAV. Da sollte man ein bisschen aufpassen, dass man dort wirklich die richtigen Sachen auswählt und natürlich muss man sich mit den Zugriffsrechten ein bisschen beschränken, weil sonst sucht man vielleicht an der falschen Stelle, wenn eine Person sich auf einmal beschwert, dass sie nicht schreiben darf in ein Verzeichnis. Beachten Sie bitte immer, dass es Freigaberechte gibt und dass es Rechte auf Datei-Ebene gibt.

OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Erweitern Sie Ihren Mac zum Server und nutzen Sie die Dienste, die diese kostengünstige App bereitstellt: Datei- oder Mail-Server, Backup-Zentrale, iPhone/iPad-Verwaltung uvm.

5 Std. 33 min (49 Videos)
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