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Photoshop CC Grundkurs

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Dateien können in Photoshop in verschiedenen Formaten gespeichert werden. Die Verwendung des PSD-Formats ermöglicht es, das Bild anschließend problemlos zu bearbeiten, da hierbei alle Ebenen, Pfade und Einstellungen vorhanden bleiben.

Transkript

Wenn man in Photoshop arbeitet und verschiedene Einstellungen vorgenommen hat und sagt z.B.: Ich möchte hier die Helligkeit ein wenig anpassen, den Kontrast ein wenig anziehen - man sieht hier den Helligkeitskontrast, das ist diese Einstellung - und ich möchte z.B noch den Fotofilter anwenden, damit ich so einen Orange- oder Warmton entsprechend über das Bild drüberlegen kann -  ich könnte hier auch verschiedene andere Farben nehmen, z.B. das hier - dann sieht man: Ich habe hier verschiedene Ebenen: Hier im Hintergrund das Originalbild, dann die Helligkeit und den Kontrast und darüber den Fotofilter für diesen warmen Eindruck hier. Und wenn ich das Bild jetzt speichern möchte, weil ich damit vielleicht wieder weiterarbeiten will, dann kann ich sagen "Datei speichern unter" und kann das Bild jetzt einfach als PSD-Datei abspeichern, das ist "Format Photoshop". Ich klicke jetzt auf "Speichern", Photoshop fragt, ob ich hier die Kompatibilität maximieren will, ich sage "OK" - das ist gut so, und jetzt habe ich dieses Bild "Wald Nr.6.psd" entsprechend gespeichert. D. h., wenn ich das jetzt zumache und das Bild öffne, habe ich wiederum genau den Stand, wie ich ihn zuvor gehabt habe. Also alle Ebenen, alle Pfade, alle Einstellungen usw. usf. bleiben im PSD-Format vorhanden. Wenn ich jetzt sage: "Datei speichern unter" - Cmd+Shift+S oder Strg+Shift+S auf Windows - dann kann ich beim Format z.B. auch sagen: JPEG. Und das JPEG-Format - das kennt man ziemlich sicher von verschiedenen Kameras - kann z.B. keine Ebenen speichern, d. h., diese Einstellungen würden verloren gehen bzw. werden natürlich mit dem Hintergrundbild zusammengerechnet. Es sieht also genau gleich aus, wie ich es hier sehe, aber die Bearbeitungsmöglichkeit - dass ich diese einzelnen Ebenen entsprechend ein-und ausblenden kann - ist nicht mehr vorhanden. Ein weiterer Nachteil am JPEG-Format ist auch, dass ein JPEG-Format immer verlustbehaftet gespeichert wird. Was heißt das? Wenn ich jetzt auf "Sichern" klicke,  dann bin ich hier in den "Optionen" für das JPEG-Bild - man sieht auch hier bei der Vorschau, ich habe keine Ebenen mehr - und ich habe jetzt hier einen Bildoptionen-Qualitätsregler. D. h., ich kann sagen: Große Datei, maximale Qualität oder kleine Datei, keine Qualität. Was heißt das: keine Qualität? Hier bei dieser Ansicht sieht man eigentlich nicht wirklich viele Probleme, wenn man so will. Sobald ich aber einzoome, sieht man bei einer kleinen Datei, dass ich hier 8x8 Pixel-Quadrate habe, und das ist von der JPEG-Komprimierung. Man sieht, wenn ich jetzt da nach rechts fahre, dass hier diese Quadrate entsprechend angepasst werden. Bei einer großen Datei sind die eigentlich fast weg, aber selbst hier bei "großer Datei und maximaler Qualität" ist es so, dass, wenn ich diese Datei jetzt speichere und das JPEG wieder aufmache, ich eine schlechtere Datei habe als vom Original. Und immer, wenn ich ein wenig was bearbeite und das JPEG wieder als JPEG speichere, wird es von Mal zu Mal schlechter. Das ist jetzt bei der Einstellung "große Datei" kaum zu merken, aber sobald man mit der Qualität ein wenig nach links geht, also in Richtung "kleinere Datei", ist dieser Qualitätsverlust wirklich sehr stark zu bemerken. Also: JPEG nicht als Arbeitsdatei speichern - ganz, ganz wichtig! Was gibt es noch für Möglichkeiten? Wenn ich z.B. eine Datei weitergeben möchte, aber ohne Ebenen, dann ist auch das TIF-Format eine gute Wahl. Ich kann hier z.B. "Ebenen ausschalten" und sagen: "Als Kopie speichern". Jetzt habe ich die Möglichkeit zu sagen: Ich möchte dieses "WaldNr6.tif"-Bild entsprechend speichern, ohne Ebene und habe jetzt den Vorteil, dass ein TIF-Format sozusagen komprimiert wird, also es wird kleiner zusammengedrückt - das kann man sich vorstellen wie eine ZIP-Datei. Das Schöne am TIF-Format ist aber, dass es verlustfrei komprimiert wird. D. h., ich kann dieses Bild auch wieder öffnen und  habe die Originaldaten wieder zur Verfügung. D. h. aber auch, weil es ja verlustfrei ist, dass es nicht so stark komprimiert werden kann wie ein JPEG, das ja verlustbehaftet komprimiert wird. Diese drei Formate würde ich Ihnen auf jeden Fall ans Herz legen. Also: "Photoshop-Datei" immer, wenn Sie mit dem Bild wieder arbeiten wollen, es z.B. auch in einem Workflow in InDesign weiter verwenden wollen, oder generell in der Creative Suite verwenden wollen. Das "TIF-Format" zur Weitergabe ohne Verluste. TIF ist allerdings wesentlich größer als das JPEG-Format. Und das "JPEG-Format", wenn Sie das Bild auf eine Webseite stellen wollen, oder wenn Sie es irgendjemandem per Email schicken oder sonstiges. Diese drei Formate würde ich Ihnen auf jeden Fall empfehlen. Ich persönlich bevorzuge aber, wie gesagt, zum Arbeiten das PSD-Format, denn damit kann ich sichergehen, dass auch wirklich alles vorhanden bleibt - ich breche hier ab - also alle Ebenen, alle Pfade - falls ich welche habe - alle Masken in meinen Kanälen usw. usf. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Formate: PSD zum Bearbeiten, TIF und JPEG zum Weitergeben. Unterschied: TIF ist verlustfrei, wird komprimiert - JPEG wird auch komprimiert, aber verlustbehaftet, d. h., ich kann beim Öffnen nicht mehr genau die gleiche Qualität haben wie zuvor.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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