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Einfach fotografieren lernen

Dateiformat: JPG oder RAW?

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RAW macht mehr Arbeit als JPG, ist aber alternativlos, wenn Sie alles aus Ihren Dateien herausholen wollen.
05:26

Transkript

Wer sich mit Digitaler Fotografie beschäftigt der kommt früher oder später um eine Frage definitiv nicht rum und ich würde sogar sagen, früher als später. Jetzt ist die Frage, wie werden meine Bilddaten eigentlich auf die Speicherkarte gespeichert, wie in welchem Format, beauftrage ich meine Kamera diese Daten auf die Karte zu Speichern? Da haben wir zwei Möglichkeiten. Grundsätzlich zwei sehr unterschiedliche Möglichkeiten, dass eine nennt sich "Jpeg", oder auch nur"Jpg", als Dateierweiterung abgekürzt, dass andere nennt sich"RAW", das kann bei einer Canon beispielsweise mit "CRW" oder"CR2" abgekürzt sein, dass ist das sogenannte "RAW Format". Jetzt kann man natürlich erstmal versuchen die Vorteile eines Jpeg rauszustellen und das sind eine ganze menge Vorteile, deswegen mögen das viele Leute, deswegen arbeiten viele Leute mit Jpegs, wenn ich beispielsweise an einem Iphone, an ein Smart Phone an irgendein anderes kleines Kameragerät denke, sind es immer Jpegs, die haben nämlich einen goßen Vorteil, sie werden relativ stark komprimiert, deswegen passen von allen Jpegs sehr, sehr viele Bilder auf so eine Speicherkarte drauf auch wenn sie gar nicht mal so sehr stark komprimiert sind. Die Kompression ist selten so stark, dass man tatsächlich die Artefakte sehen kann, es passen trozdem viele Bilder drauf, ein großer Vorteil von Jpeg. Genauso die Korrekturen, wenn ich mit dieser Sony hier fotografiere, dann kommen die Bilder dort raus, die sind korrigiert, sie sind farbkorrigiert, sie sind Kontrastkorrigiert, die Linsenfehler die eventuell auftreten können, weil jedes Ojektiv Linsenfehler besitzt, die werden rausgerechnet so gut es geht, die Vignetierung wird rausgerechnet, also dass Jpeg ist ein tolles Format und trotzdem, würde ich Ihnen empfehlen, nehmen Sie es nicht. Ich würde Ihnen trotzdem empfehlen, versuchen Sie mal mit dem Rawformat zu fotografieren, das größer ist, dass Arbeit macht, weil mit dem Jpeg sind Sie schnell fertig, dass ist richtig, aber wenn Sie irgendetwas ändern wollen am Jpeg, beispielsweise die Schatten ein bischen heller machen, weil Sie ihnen einfach zu dunkel geraten sind oder stellen am Himmel, in den Wolken, die komplett weiß sind, weil die Sonne dadrauf knallt, denen wieder Zeichnung zu geben, dann können wir das eigentlich nur machen, in dem Sie mit dem Rawfomat fotografieren. Wenn Sie also Qualität anstreben, Fehlbelichtungen, es kann ja durchaus mal sein das man ein Bild doch ein bischen zu hell oder zu dunkel schießt, so dass man das am Monitor anschaut und sagt, falsch belichtet. Beim Jpeg haben Sie kaum mehr Möglichkeiten da etwas zu ändern, Sie können es heller machen oder dunkler machen, aber was passiert normalerweise, die Schatten fressen aus, die Lichter fressen, die Schatten laufen zu, wollte ich sagen, die Lichter fressen aus, dass ist nicht wirlich toll und sobald Sie mit RAW fotografieren, haben Sie in einem sehr weiten Bereich die Möglichkeiten die Schatten wieder einzufangen, die Lichter genauso und Sie kriegen ein Bild was auf den Punkt, belichtet ist. Der Nachteil, möchte ich Ihnen natürlich nicht verschweigen, der Nachteil von RAW ist, dass es deutlich größer ist und das es eben ein bischen Arbeit macht, man muss es also konvertieren, dass machen Sie entweder mit Fotoshop oder mit Lightroom oder mit einer Software die mit der Kamera mit kommt, man muss halt sich ran setzen und es machen, dass wird aber überschätzt, also, das ist nicht so das man da fürchterlich lange für braucht, vor allem wenn man ein klein wenig Übung drin hat ist man relativ schell fertig, es ist die Digitale Dunkelkammer die sich an das Fotografieren anschließt. Wir gucken uns das mal an wie das aussieht, ich habe hier dieses Objekt vorbereitet, Nein habe ich nicht, ich habe die Kamera mal davor gestellt und wir schalten das mal ein, gucken uns das mal an, ich mach mal ein Bild und wir fotografieren hier drauf, belicheten auf die Mitte, also sowohl auf die Schatten als auch auf die Lichter, so und jetzt schauen wir uns die beiden Bilder mal an, auf der linken Seite sehen wir das Raw und auf der rechten Seite ist das Jpeg. Auf den ersten Blick gibt es gar nicht mal so sehr große Unterschiede, wenn wir uns dann aber auf die kritschen Bereiche konzentrieren, dass sind hauptsächlich die Schatten und die Lichter, dann sieht man doch schon sehr große Unterschiede, die Schattenbereiche, die auf der rechten Seite, beim Jpeg, komplett zugelaufen sind die sind auf der linken Seite, beim RAW deutlich heller so das ich da tatsächlich noch Schweißnähte erkennen kann, Material erkennen kann und eben keine zugelaufenen Schatten habe. Genauso die Lichter,die Lichter sind zwar erkennbar, also speziell der Himmel, man kann das auch sehen natürlich wenn man da drauf schaut auf der rechten Seite aber schauen wir uns mal die linke Seite an, dass RAW, dann sieht man das da deutlich mehr Zeichnung im Himmel ist, einfach mehr an Tonwerten drin und das ganze Bild sieht deswegen natürlich auch deutlich realistischer aus. Das ist eigentlich der Hauptgrund, wobei wir noch nicht mal eine Fehlbelichtung hatten in diesem Fall, wir haben richtig belichtet, wir mussten gar keine Belichtung korrigieren aber das ist der Hauptgrund das wir Schatten und Lichter so anpassen konnten, wie wir wollten, genauso wie die sogenannte Klarheit,also die Brillianz dieses Bildes, auch die könnten wir natürlich beim RAW deutlich besser anpassen deswegen wirkt das Bild sehr Briliant im Gegensatz zum Rechten, dass eher sehr kontrastreich wirkt. Trotzdem, Sie müssen natürlich selber entscheiden, ob Sie lieber als Jpeg oder als RAW abspeichern wollen, ein Tipp vieleicht am Rande, probieren Sie mal beides, die meisten Kameras können beides, man kann also sowohl RAW als auch Jpeg programmieren und so direkt die beiden Formate miteinander vergleichen.

Einfach fotografieren lernen

Lernen Sie die Kameratechnik kennen und setzen Sie sie richtig ein, um selbst tolle Bilder zu machen.

2 Std. 32 min (29 Videos)
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