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OneDrive Grundkurs

Dateien und Ordner über die OneDrive-App bearbeiten

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Erfahren Sie, wie Sie mit der OneDrive-App arbeiten und diese am besten einsetzen können. Außerdem sehen Sie, wie sich der Umgang mit der App von der Arbeit im Browser unterscheidet.

Transkript

Vielen Nutzern ist es wahrscheinlich nicht einmal bewusst, dass für Ihren Zugriff auf die OneDrive-Daten eine spezielle Anwendung, eine sog. App, auf dem Windows 10-System zuständig ist. Anwender mit Windows 7 wissen das sicherlich besser, da sie dieses Programm extra herunterladen müssen, um mit OneDrive arbeiten zu können. In diesem Video zeige ich Ihnen deshalb, wo Sie diese App finden, welche Konfigurationsmöglichkeiten sie bietet und wie sie Ihnen hilft, Ihre Online-Daten im Griff zu behalten. Den ersten Hinweis auf die OneDrive-App erhalten Sie, wenn Sie im Suchfeld "OneDrive" eingeben, weil dann sagt Windows 10, "OneDrive Desktop App". Klickt man darauf, dann bekommt man allerdings nur, "nur" in Anführungsstrichen, den OneDrive-Ordner mit den darin enthaltenen Daten angezeigt und dem Symbol dafür, dass diese Daten synchron sind, dass die OneDrive-App also arbeitet. Nun, wo versteckt sich denn nun die OneDrive-App? Ja, diese App wird standardmäßig automatisch unter Windows 10 gestartet und sie besitzt auch ein Symbol, das folgerichtig in der Taskleiste angezeigt wird, aber normalerweise ist dieses Symbol ausgeblendet. Wenn Sie auf Ihrem Windows 10-Rechner nun auf das Symbol hier unten für die ausgeblendeten Symbole klicken, dann sehen Sie dort eine kleine Wolke. Und wenn Sie den Mauszeiger darauf bewegen, dann sehen Sie, dass dies das Symbol für OneDrive ist. Das ist vielleicht etwas umständlich. Darum sollten Sie sich, wenn Sie öfters mit OneDrive arbeiten, dieses Symbol vielleicht dauerhaft auf die Taskleiste holen. Das können Sie erledigen, indem Sie hier einen Rechtsklick ausführen und auf die "Einstellungen" klicken. Windows 10 öffnet Ihnen dann sofort bei den Einstellungen die Seite, die für die Taskleiste zuständig ist. Dort scrollen Sie möglichst weit nach unten und kommen hier in den sog. Infobereich. Und hier können Sie die Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen. Sie können nun z.B. wählen, dass Sie alle Symbole im Benachrichtigungsbereich anzeigen lassen wollen. Das ist nicht besonders klug, denn Sie sehen, hier sind schon eine ganze Menge Symbole, die standardmäßig da sind und fast jede neue Anwendung, die Sie installieren, versucht, ein entsprechendes Symbol zu installieren. Darum ist es vielleicht gut, hier dediziert auszuwählen, was Sie sehen wollen. Wir haben hier z.B. das Netzwerk, die Anzeige, die ist hier, und die Lautstärke-Anzeige eingeschaltet. Und wir finden hier auch die Anzeige für OneDrive. Die schalte ich jetzt ein und verlasse die Einstellung wieder. Sie sehen, nun habe ich hier dieses kleine Wolken-Symbol für meine OneDrive-App. Und ein Rechtsklick darauf bringt mir nun ein Menü zum Vorschein, in dem ich verschiedene Einstellungen vornehmen kann, in dem ich auf "Online anzeigen" klicken kann. Da passiert das gleiche, wie wenn ich im Explorer auf "Online anzeigen" klicke. Es wird der Browser geöffnet oder hier die Einstellung. Und das werden wir jetzt einmal auswählen, weil das ist die sicherlich interessanteste Möglichkeit. Bei den Einstellungen sehen Sie hier zunächst einmal einen Reiter "Einstellungen". Hier können Sie festlegen, dass OneDrive beim Anmelden von Windows automatisch gestartet wird oder festlegen, dass OneDrive zum Abrufen aller Dateien auf diesem PC verwendet wird. Und Sie können anklicken, ob Benachrichtigung angezeigt wird, wenn Personen mit mir teilen oder meine geteilten Daten bearbeiten. Sie sehen, dass OneDrive standardmäßig bei jedem Windows-Start mitgestartet wird. Das können Sie durch Entfernen dieses Hakens hier ändern. Bei "Konto" finden Sie Ihre Konto-Informationen. Sie können ein weiteres OneDrive-Konto hinzufügen, Sie können aber auch von hier aus direkt mehr Speicher anfordern, wobei dann natürlich der Browser geöffnet wird und Sie in das Online-Interface wechseln. Sie können die Verknüpfungen dieses PCs aufheben. Und Sie sehen hier auch gleich, wieviel Speicher, hier 1 MB, von den 5 freien GB belegt ist. Eine weitere sehr interessante Einstellung ist der Ordner, den Sie wählen können. Sie können hier wählen, welche OneDrive-Daten mit diesem PC, auf dem ich mich gerade befinde, Vorsicht, das ist lokal nur für diesen PC, auf einem anderen PC mag das wieder ganz anders aussehen, entsprechend synchronisiert werden sollen. Das einfachste ist sicher, hier anzuklicken "Alle Dateien auswählen" oder eben einige nicht. Wenn ich das abklicke, nun wird gar nichts synchronisiert. Ich klicke mal an "Dateien außerhalb von Ordnern synchronisieren". Ich kann auch sehr dediziert sagen, ob ich nur bestimmte Unterordner synchronisiert haben will. Die Dokumente, die Musik will ich jetzt mal nicht synchronisiert haben. Und hier ist der neue Ordner, den ich angelegt habe. Auch da kann ich festlegen, ich will nur den Ordner synchronisieren oder nur Dateien im neuen Ordner. Ich will auch den neuen Ordner synchronisiert haben. Gleichzeitig wird mir angezeigt, wieviel Speicherplatz auf dem Laufwerk C verbleibt, auf dem ich hier meinen synchronen Ordner eingerichtet habe. Beachten Sie bitte, dass das sehr viel Speicherplatz sein kann, in diesem Fall bis zu 5 GB. Also, so viel Platz sollten Sie dort auf jeden Fall noch haben. Das beende ich jetzt mit "OK". Dann kann ich hier noch wählen, was automatisch gespeichert wird. Sie können hier sagen, Dokumente sollen grundsätzlich auf OneDrive abgelegt werden. Wenn Sie dann z.B. Microsoft Word starten und "Speichern" drücken, dann wird standardmäßig jedes Dokument auf Ihrem OneDrive, und nicht auf dem lokalen PC, abgelegt. Sie können das auch mit Bildern machen. Sie können festlegen, dass Fotos und Videos nur dann automatisch auf OneDrive landen, wenn Sie eine Kamera, ein Smartphone oder ein bestimmtes Gerät an Ihren PC anschließen. Oder Sie können festlegen, dass Screenshots automatisch auf OneDrive gelagert werden. Sie sehen, OneDrive ist sehr auf Bildbearbeitung ausgerichtet. Hier haben Sie noch Einstellungen zum Netzwerk. Hier können Sie einstellen, ob Ihre Upload- und Download-Rate automatisch angepasst werden soll oder ob Sie selbst eine Grenze festlegen möchten. Das ist sicherlich sinnvoll, wenn Ihre Anbindung ans Netz sehr schmal ist. Sie können hier noch festlegen, wie Office-Dateien synchronisiert werden sollen. Und Sie sehen, dass das sich hier explizit auf Office 2016 bezieht. OneDrive arbeitet auch problemlos mit Office 2013 zusammen. Alle vorigen Versionen können nicht so leicht zusammenarbeiten. Da gibt es schon kleine Ungereimtheiten, aber mit 2013 können Sie unserer Erfahrung nach auch problemlos zusammenarbeiten. Und schließlich finden Sie hier noch Info, welche Version von OneDrive Sie benutzen und können hier entsprechende Hilfe anfordern. Ich denke, Sie haben nun gesehen, wie umfangreich die Möglichkeiten sind, die Ihnen die OneDrive-App bietet. Sie können im "Kontext"-Menü z.B. auch die Synchronisation kurzzeitig anhalten, wenn Sie sehen, es ist so viel Internet-Verkehr im Moment, dass es also doch sinnvoll wäre, für die nächsten zwei Stunden keine Synchronisation laufen zu lassen. Auch das, eine sehr nützliche Einstellung. Und Sie können hier, wie gesagt, die Einstellungen wählen oder auch die OneDrive-App komplett beenden, wenn Sie im Moment diese nicht mehr nutzen wollen. Ich glaube, ich konnte in diesem Video zeigen, dass die OneDrive-App eine nützliche Anwendung ist und dass es durchaus sinnvoll ist, die dauernd im Zugriff zu haben auf Ihrem Windows 10-Desktop, wenn Sie denn mit OneDrive arbeiten möchten.

OneDrive Grundkurs

Sehen Sie, wie Sie den Microsoft-Cloudspeicher unter Windows 10 konfigurieren und einsetzen.

1 Std. 40 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.01.2017

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