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Versionskontrolle mit Git und SVN

Datei an Repository übergeben

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Eine Datei, die mit einer Versionskontrolle versehen werden soll, muss zuerst über den Staging-Bereich in ein Repository übergeben werden. Anschließend können sämtliche Dateioperationen an dieser durchgeführt werden.

Transkript

In dem folgenden Video zeige ich Ihnen, wie Sie nun lokal in Ihrem Dateisystem arbeiten können, verschiedene Versionen mit Git speichern, und dementsprechende Operationen auf allen Arten von Dateien durchführen können. Zunächst ist es dafür notwendig, den Prozess zu verstehen, wie Git im Hintergrund Ihre Dateien verwaltet. Grundsätzlich gibt es den Working Directory, das ist der Ordner in dem Sie arbeiten. Das heißt, in diesem Ordner legen Sie Dateien an, verändern Dateien, löschen Dateien, legen neue Ordner an und viele ähnliche Dinge. So lange Sie dies explizit tun, weiß Git allerdings noch nicht, dass verschiedene Versionen gespeichert werden sollen. Vorausgesetzt ist also an dieser Stelle, dass dieser Ordner in ein Git Repository verwandelt wurde. Als Nächstes können Sie nun Dateien erstellen, hinzufügen, löschen und ändern, diese werden aber nicht automatisch mit jeder kleinen Änderung, die Sie an den Dateien vornehmen versioniert, sondern die Dateien befinden sich zunächst einmal nur in Ihrem Ordner. Sobald Sie sich dafür entscheiden, dass bestimmte Dateien relevant sind für Versionskontrolle, überführen Sie diese in einen Zwischenbereich. Dieser nennt sich Staging. Er beinhaltet all die Inhalte, die Sie nun zukünftig mit einer neuen Version versehen möchten. Erst aus diesem Staging Bereich kann mit Hilfe des so genannten Commit für jede der in der aktuellen Version jeweils veränderten Dateien, einen neue Version in Ihrem lokalen Repository abgelegt werden. Wichtig an der Stelle ist, dass das lokale Repository nicht dem Working Ordner gleichzusetzen ist. Denn beim lokalen Repository handelt es sich um den unsichtbaren .git Ordner, der im Hintergrund für diese Prozesse zuständig ist. Die mit Abstand wohl am Anfang wichtigste Operation ist es nun also zunächst einmal eine Datei hinzuzufügen. Grundsätzlich können Sie in Ihrem Ordner frei arbeiten, Dateien hinzufügen, Dateien löschen. Möchten Sie nun allerdings, dass sich Git darum kümmert, dass genau diese Operationen versioniert werden, müssen die Dateien entsprechend in den Staging Ordner überführt werden. Der hierfür zugehörige Befehl ist git add. Ich habe hier nun also meine beiden Projektordner einmal für die Kommandozeile, und einmal für die grafische Oberfläche. Ich füge nun beide Dateien in beide Ordner hinzu. Mit Einfügen. Diese Dateien stehen nun noch nicht unter der Versionskontrolle. Um das nun zu starten führe ich in der Kommandozeile git add und -A aus. Damit werden automatisch alle Dateien hinzugefügt. Mit dem Befehl -U werden nur die Dateien hinzugefügt, die tatsächlich Änderungen enthalten. Der Vorgang war damit erfolgreich. Um das Selbe nun mit der grafischen Oberfläche zu tun, mit einfachen Rechtsklick, TortoiseGit und dann mit dem Befehl Add Diese beiden Dateien sind nun noch nicht versioniert, ich kann nun alle direkt auswählen und mit OK bestätigen. Nun wurden beide Dateien in den Staging Bereich überführt. Der reguläre Weg nun wäre an dieser Stelle den Commit zu tätigen. Mit dem Commit würden diese Dateien dann aus dem Staging Ordner in das Repository übernommen werden und als aktuelle Version gespeichert werden. Ich bestätige nun also das mit dem Commit. Nun sehe ich, dass diese beiden Dateien hinzugefügt wurden. und kann an der Stelle noch einen Kommentar vergeben. Es empfiehlt sich hier immer, sprechende Nachrichten zu verwenden. In diesem Beispiel handelt es sich um die Initialisierung, also ist Initialisierung nun der Kommentar und ich bestätige mit OK. Nun war dieser Vorgang erfolgreich. Um genau das Gleiche nun in der Kommandozeile zu tun, kann ich mit git commit -m den Kommentar angeben. Wenn ich mir an der Stelle den git add Befehl sparen möchte, könnte ich an dieser Stelle hier mit -a den git add automatisch durchführen. Damit wurde nun von jeder dieser Dateien die aktuelle Version gesichert. An dieser Stelle könnte ich nun z.B. Änderungen an einer Datei vornehmen. In beiden Ordnern verändere ich nun die main.css Datei und speichere die Änderungen dementsprechend ab. In dem Moment ist auch anhand des Symbols erkennbar, dass sich hier nun Änderungen eingestellt haben. Um diese Änderungen nun zu übernehmen, führe ich nun noch einmal den git commit Befehl aus. Dieses Mal mit -a um dementsprechend alle Änderungen zu übernehmen. Der selbe Vorgang gestaltet sich ein wenig einfacher mit der grafischen Oberfläche. Durch die Benutzung von Git Commit wird nun automatisch erkannt, welche Änderungen vorliegen, und auch hier kann ich durch Angabe eines Kommentars den Commit durchführen. In diesem Moment hat sich Git nun die neue Version gemerkt. Als Nächstes kann es nun sein, dass ich Git mitteilen möchte, dass ich eine Datei löschen möchte. Das Löschen einer Datei ist niemals final. Das heißt, zuerst einmal muss ein Commit stattfinden, dass tatsächlich die Datei ab jetzt als gelöscht gilt, und trotzdem ist die Datei aus alten Versionen wieder herstellbar. Gelöscht werden kann nun grundsätzlich auch über den Explorer. Auch hiermit kann ich nun durch Git Commit diese Löschung besiegeln. Genau der selbe Vorgang funktioniert auch mit der grafischen Anwendung ähnlich. Alternativ zum Löschen im Dateisystem kann auch der Befehl git rm benutzt werden. Dieser löscht entsprechend eine Datei. Mit dem Parameter -r wird die Löschung rekursiv durch einen Ordner hinweg durchgeführt. Trotzdem ist der Commit zum Abschluss dieses Prozesses immer notwendig. Der nächste interessante Prozess ist es, eine Datei umzubenennnen oder zu verschieben. Grundsätzlich empfiehlt es sich hierbei, die die von Git angebotenen Kommandos zu benutzen, denn es ist schwierig für die Versionskontrolle festzustellen, wie eine Datei früher hieß. Mit dem Befehl git mv dem Namen der Datei und dem neuen Namen oder dem neuen Ort kann ich nun die Datei entsprechend umbenennen. Durch den Git Commit finalisiere ich das. Auch mit der grafischen Anwendung ist das relativ einfach. Ein Rechtsklick auf die entsprechende Datei, TortoiseGit und dann unter Rename den neuen Namen vergeben. Auch hier muss mit einem Git Commit das Ganze besiegelt werden. An dieser Stelle sei noch erwähnt: möchten Sie unter einem anderen Autor, also nicht unter Ihrem eigenen Namen die Datei versionieren, können Sie dies auch speziell angeben beim Commit. Bestätige mit OK und der neuen Commit wurde durchgeführt. In diesem Video haben Sie nun also gelernt, wie zukünftig Ihr Dateisystem zusammen mit Git arbeiten kann.

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Erscheinungsdatum:18.09.2014

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