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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Das Werkzeug: Panotour Pro

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Hier lernen Sie die Benutzeroberfläche von Panotour Pro kennen. Die drei Tabs "Tour", "Stil" und "Erstellen" bilden den Workflow auf einfache Weise ab. Thomas Bredenfeld erläutert, was in den entsprechenden Teilen des Programmablaufs jeweils geschehen wird.

Transkript

In diesem Kapitel soll es, um die Zusammenstellung der virtuellen Tour aus den fertigen Panoramen gehen. Und im ersten Video dieses Kapitels möchte ich das Werkzeug vorstellen, was ich dafür ausgewählt habe. Das ist das Programm mit dem Namen "Panotour Pro". Es stammt von "Kolor". Das ist eine Softwarefirma, die mittlerweile zu "GoPro" dem Kamerahersteller gehört und die sich seit langer Zeit auf Panoramasoftware spezialisiert hat, die auch Stitching-Programme herstellen. Zum Beispiel "Autopano", "Autopano Pro", "Autopano Giga" und einige andere Programme in diesem Umkreis. Zunächst schauen wir uns mal an, wie das Interface von "Panotour Pro" ausschaut, die Benutzeroberfläche. Das ist ein Speziallprogramm, was einen ganz bestimmten Zweck verfolgt. Und das wollen wir uns jetzt mal anschauen, was "Panotour Pro" so alles kann. Der Startbildschirm ist jetzt noch nicht so wahnsinnig erhellend. Hier werden einfach bereits bearbeitete Projekte aufgelistet. Hier oben gibt es vier Reiter, die wir uns gleich im Detail anschauen können und diese einzelnen Buttons, die erkläre ich dann später, wenn es daran geht die auch zu benutzen. Es gibt Vorlagen, die man herstellen kann oder die auch schon zur Verfügung gestellt werden. Hier sieht man "Rico Theta", die sich auf so eine kleine 360 Grad-Kamera bezieht, die mit einem Shot ein komplettes Panorama aufnimmt. Die ist recht beliebt. Kleines Teil, nicht wirklich für professionelle Sachen zu gebrauchen, aber lustiges Gerät. Dafür gibt es hier zum Beispiel schon fertige Vorlagen und ähnliche Dinge mehr. Das lassen wir mal ganz außen vor und wenn wir jetzt hier ein neues leeres Projekt erstellen, dann geht das Programm automatisch vom Tab "Start" auf den Tab "Tour" weiter und das ist sozusagen die generelle Benutzeroberfläche, die in mehrere wichtige Bereiche unterteilt ist, die ich kurz skizzieren möchte. Hier dieser große leere Bereich, dort werden die Panoramen platziert. Dort sieht man die Verbindung zwischen den Panoramen. Wir werden die hier mit interaktiven Links verbinden, so dass man von einem Raum oder von einer Location zur nächsten springen kann. Die Panoramen selbst werden hier unten angezeigt und der Name "Hotspot Editor" sagt schon, um was es hauptsächlich einmal gehen wird zuerst, nämlich sogenannte Hotspots in die Panoramen einzufügen. Das sind einfach interaktive Bereiche mit einem Icon, kleinen Bildchen, wo man draufklicken kann und dann passiert halt irgendwas. Meistens passiert das, dass man dann in den nächsten Raum, oder in die nächste Location springt. Da können aber eine Menge andere Sachen dahinterstecken, die wir uns dann natürlich alle im Detail anschauen werden. Auf der rechten Seite finden wir ein Eigenschaftenpanel, dass sein Gesicht ändert, je nachdem was wir gerade machen. Da hier noch nichts da ist, bezieht sich das Eigenschaftenpanel jetzt einmal auf das Projekt als Ganzes. Also "Panotour Pro" denkt in Projekten. Und der nächste Tab mit dem Namen "Stil", da geht es darum, dass wir auf der Oberfläche der interaktiven Panoramadarstellung einfach noch diverseste Elemente einbauen können. Das können multimediale Elemente sein, rein grafische passive Elemente. Man sieht hier so eine Auswahl. Das ist eine Bibliothek, die dafür zur Verfügung steht. Und was hier in der Bibliothek ist, das können wir hier hinüberziehen in den Arbeitsbereich, dort bearbeiten, positionieren und so weiter. In diesem mittleren Bereich ist relativ viel Platz für die Eigenschaften, die sehr sehr unterschiedlich sein können und die diese Elemente haben. Wir sehen dann hier noch die sogenannten "Spots". Das ist also das, was im Bild auftaucht, wenn wir im Panorama irgendwo hinklicken können. Die sind auch hier hinten mit Bibliotheken versehen und diese Bibliotheken kann man auch aufklappen. Also da gibt es verschiedene Unterabteilungen. Und da kann man also ganz schön herumblättern, auch danach suchen, wenn es ein paar mehr sind. Dieses Tab dient halt hauptsächlich der Gestaltung der Oberfläche. Der letzte Tab mit dem Namen "Erstellen", der produziert dann wirklich das Endergebnis. Der hat verschiedene Aufgaben. Der räumt alles, was wir hier an Plugins, so heißen diese Bauteile, also Zusatzmodule, die über die Darstellung des Panoramas selbst hinausgehen und die einfach irgendwelche zusätzlichen Features, Elemente und so weiter einbauen. Die sogenannten Plugins, die müssen alle aus dieser Bibliothek zusammengeräumt werden im Projekt, in das Projekt integriert werden. Das sind alles irgendwelche Codeschnipsel und Grafiken, die zu einem gesamten zusammengebaut werden. Denn letzten Endes nichts anderes raus, als eine ganz normale Website mit einer Startdatei und einer Ordnerstruktur. Und hier erkennt man das auch schon an dem Wörtchen "HTML Template". "Template" ist eine Vorlage. Das heißt, wir können mit verschiedenen Vorlagen arbeiten, nachdem das Ganze dann sortiert wird. Hier ist die Ausgabe, Ausgabeordner und der Name der Datei. Und hier geht es unter der Abteilung "Kacheln" darum, wie die Panoramen dann ausgearbeitet werden. Wir haben hier "Multiresolution", das heißt, wir können die volle Auflösung bringen auch bei geringer Bandbreite und auch auf Devices mit kleinen Bildschirmen. Das heißt, es funktioniert mobil genauso, wie auf einem großen Desktop. Und hier gibt es noch ein "Flash-Fallback" für alte Versionen. Internet Explorer 8 und 9 brauchen das im Moment nurmehr noch. Und "Flash" ist sowieso mehr oder weniger tot. Irgendwann wird dieser Button wahrscheinlich einmal wegfallen. Das heißt, die Ausgabe basiert dann letzten Endes auf der Kombination von "HTML 5", "Javascript" und "CSS 3". Die drei zusammen, haben alle interaktiven und multimedialen Fähigkeiten, die wir für so ein Projekt brauchen. Diese ganzen Dinge werden dann mit funktionellen Bauteilen, die wir hier gar nicht zu Gesicht kriegen, zu einen großen Code- und Dateistruktur zusammengeleimt. Das ist praktisch eine interaktive Website die da rauskommt. Und das wird alles hier in diesem Tab "Erstellen" geregelt. Da gibt es auch noch einige zusätzliche Funktionen. Hier unten der Button, da sehen wir schon das Zahnrad ist erklärt. Das Zahnrad ist der sogenannte "Bulid"-Button. Und hier sieht man eben "Tour erstellen". Das Command, oder Steuerung B, steht eben einfach für "Build". Da wird das Ganze sozusagen zusammengebaut. Hier gibt es nochmal eine statistische Zusammenfassung. Braucht man meistens nicht wirklich. Alle diese Elemente definieren so ein bisschen den Workflow hier, wenn die Panoramen erst mal reingegegen, zusammengehängt, so dass einmal die grundsätzliche Struktur steht. Hier, wie soll es ausschauen bei diesem Ding? Und da, im letzen Punkt, geht es dann darum, das Ganze in die freie Wildbahn zu entlassen. Das war mal ein ganz kurzer Round Trip, kurzer Überblick, über das Programm "Panotour Pro", mit dem wir uns dann jetzt sehr ausführlich beschäftigen werden und mit dem wir unsere interaktive Besichtigung des Kraftwerks Arnstein realisieren wollen.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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Erscheinungsdatum:09.03.2017
Laufzeit:8 Std. 49 min (75 Videos)

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