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Das Textwerkzeug in InDesign

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Möchte man Text in InDesign setzen, muss zuerst ein Textrahmen erstellt werden. Dieser Textrahmen stellt die Grenzen für den Text dar.

Transkript

In diesem Video in den nächsten Minuten möchte ich Ihnen einmal das Textwerkzeug erklären. und näher bringen. Ganz am Anfang möchte ich Ihnen aber grundsätzlich erst einmal erklären, wie die Werkzeuge überhaupt funktionieren, die wir hier auf der linken Seite zur Verfügung haben. Das erste, was man mal akzeptieren muss ist, dass eines dieser Werkzeuge immer ausgewählt ist. Man hat also nicht die Möglichkeit zu sagen: Ich will kein Werkzeug haben. Im Alltag ist es dann häufig so, wenn man nichts Besonderes machen möchte, dass man dann eigentlich hier oben umschaltet zum Auswahlwerkzeug. Das Auswahlwerkzeug ist natürlich auch ein Werkzeug, es hat auch eine Funktion, man kann damit zum Beispiel Objekte verschieben, man kann damit Objekte vergrößern. Aber es macht, wenn man so will, nichts Besonderes. Wenn man jetzt ein anderes Werkzeug hier auswählt, dann sieht man bei einigen dieser Werkzeuge rechts unten ein kleines Dreieck. Dieses kleine Dreieck bedeutet, dass da nicht nur ein Werkzeug zu finden ist, sondern mehrere Werkzeuge. Wenn ich jetzt hier zum Beispiel einmal dieses Messwerkzeug hier nehme, drücke und halte, dann sehe ich, dass ich jetzt hier unterschiedliche Werkzeuge habe, die sich dahinter verbergen. Also um Beispiel hier dieses Pipette-Werkzeug. Beim Textwerkzeug ist das übrigens genauso. Wenn ich jetzt hier zum Beispiel drücke und halte, dann sehen Sie, gibt es hier das normale Textwerkzeug. und es gibt das "Text auf Pfad"-Werkzeug. Beachten Sie: Bei diesen Werkzeugen ist es so, wenn man hier jetzt eines dieser Werkzeuge ausgewählt hat, dann merkt sich das System das. In Zukunft ist jetzt also das Standardwerkzeug hier das "Text auf Pfad"-Werkzeug. Das "Text auf Pfad"-Werkzeug braucht man erfahrungsgemäß eher seltener. Wenn man das also jetzt hier an dieser Stelle nicht möchte, sondern man möchte das normale Textwerkzeug haben, dann muss man erneut drücken und halten und kann dann das Textwerkzeug auswählen und jetzt und für die Zukunft ist auch wieder das normale Textwerkzeug das Standardwerkzeug. Warum ist das Textwerkzeug in InDesign so wichtig? So wie wir dieses Dokument hier am Anfang neu erstellt haben, ist es nämlich jetzt hier so, dass es jetzt hier erst einmal keinen Textrahmen gibt, in den ich etwas hineinschreiben kann. Wenn Sie eine klassische Textverarbeitung, wie Microsoft Word oder Open Office starten, dann können Sie sofort lostippen und Text eingeben. Und genau das ist in InDesign nicht so. Wenn ich jetzt hier einfach nur mein ganz normales Auswahlwerkzeug habe, dann habe ich im Moment hier keine Möglichkeit, hier irgendwo Text hinzuplatzieren. Und erst wenn ich hier das Textwerkzeug auswähle und ich damit auf mein Blatt Papier gehe und jetzt einen Textrahmen aufziehe, erst jetzt habe ich die Möglichkeit, Text einzugeben. Und Sie sehen es im Übrigen hier oben, da habe ich jetzt direkt meinen Cursor. Und wenn ich jetzt anfange, hier etwas hineinzuschreiben, dann funktioniert das ganz normal. Jetzt kann ich hier ganz normal über die Tastatur tippen und kann jetzt hier beispielsweise schreiben: "Hallo, dies ist ein kleiner Test". Und dann sehen Sie, dass jetzt hier das Ganze drin erscheint. Wenn ich jetzt das Werkzeug wieder wechsle, nämlich zu meinem normalen Auswahlwerkzeug, dann sehen Sie, dass dieses Objekt jetzt hier solche Anfasser hat. Diese Anfasser zeigen einem, das dieses Objekt jetzt ausgewählt ist und wenn ich jetzt mit der Maus draufgehe, dann kann ich dieses Objekt jetzt hier auch anfassen und kann es verschieben. Ich spreche hier jetzt immer von einem Objekt, weil InDesign selber objektorientiert denkt. Und dadurch, dass es objektorientiert denkt, es für InDesign selber gar nicht so wichtig ist, ob da jetzt Text drin ist oder beispielsweise eine Grafik. Aber in der Tat, de facto, haben wir jetzt hier einen Textrahmen. Wenn ich jetzt hier mit meinem aktivierten Auswahlwerkzeug außerhalb des Textrahmens hin klicke, dann sehen Sie, dann sind auch hier diese kleinen Anfasser verschwunden. Was man jetzt sieht ist den Textrahmen mit seiner blauen Umrandung. Keine Sorge. Diese blaue Umrandung wird später nicht mit ausgedruckt, Die ist nur dafür da, um jetzt genau mir klarzumachen, wo dieser Textrahmen beginnt und wo dieser Textrahmen endet. Möchte ich jetzt einmal sehen, wie das Ganze später im Ausdruck ausschaut, dann kann ich die Ansicht hier ändern. Und zwar hier unten. Da haben wir ebenfalls hier bei den Werkzeugen, obwohl es kein Werkzeug ist, die Vorschau. und auch hier haben wir unten rechts ein kleines Dreieck. Wenn ich jetzt hier einmal drücke und halte, dann sehen Sie, gibt es hier unterschiedliche Möglichkeiten der Vorschau. und für das, was für mich jetzt im Moment wichtig ist, da kann ich jetzt hier quasi in die normale Vorschau umschalten. Jetzt sehen Sie, haben wir hier standardmäßig eben nicht mehr den Rahmen, aber wenn ich mit der Maus drüberfahre, dann wird der Rahmen auch wieder eingeblendet, also auch in dieser Ansicht kann ich auf den Rahmen draufgehen, kann den Rahmen in seiner Position verändern, aber wir sehen jetzt beispielsweise nicht mehr die Hilfslinien. Und genau so, wie das Ganze jetzt hier ausschaut, so würde es eben auch im Druck erscheinen. Eben ohne diese blauen Hilfslinien. Möchte ich wieder zurück, so dass ich wieder alle meine Hilfslinien auf meinem Blatt Papier sehen kann, dann darf ich jetzt hier nicht auf Vorschau klicken, dann gehe ich hier links daneben. Dort kann ich dann in die normale Ansicht wechseln. Und jetzt sehen Sie, haben wir wieder unser Blatt Papier mit dem Rahmen. Wir sehen jetzt hier oben wieder den Anschnitt. Und jetzt sehen wir auch von all unseren Textrahmen die Begrenzungen, so dass wir genau wissen, wie groß ein Textrahmen ist und wo er positioniert ist. In den letzten Minuten haben Sie gesehen, wie man einen Textrahmen erstellt und was letztendlich die Besonderheit in InDesign ist, nämlich dass wir im Normalfall erst einmal keinen Textrahmen haben und wir im Gegensatz zu einer klassischen Textverarbeitung erst einmal definieren müssen, wo der Text erscheinen soll.

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3 Std. 22 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.12.2016
Aktualisiert am:27.06.2017
Laufzeit:3 Std. 22 min (29 Videos)

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