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Motivation ist eines der wiederkehrenden Themen für Führungskräfte: Wie kann man jeden einzelnen Mitarbeiter so motivieren, dass er zum Gesamterfolg des Teams beiträgt? Kann man als Führungskraft ein Team insgesamt motivieren? Wenn ja, wie?

Transkript

Sie haben Ihr Team analysiert, kennen die Potentiale seiner Mitglieder und wissen, was Ihr Team insgesamt leisten kann. Jetzt kommt es darauf an, aus diesen Potentialen zu schöpfen. Anders gesagt, wie bringen Sie Ihr Team dazu, seine Höchstleistung zu bringen. Das Zauberwort lautet "Motivation". Aber wie funktioniert Motivation im Teamkontext? Funktioniert sie überhaupt? Ja und nein. Schauen wir uns zuerst das Nein an. Motivation ist etwas ganz individuelles. Was mich persönlich dazu bringt, mein Bestes zu geben, muss Sie, als meinem Gegenüber, noch lange nicht anspornen. Das gleiche gilt für Ihr Team. Jeder Mitarbeiter hat seine ganz eigenen Antriebskräfte. Motivation mit der Gießkanne ist deshalb für ein Team keine gute Lösung. Für Sie als Führungskraft bedeutet das, Sie sollten die jeweiligen Motivationsfaktoren Ihrer Mitarbeiter kennen und versuchen sie soweit wie möglich zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollten Sie sich aber auch Gedanken über die Motivation des Teams als Ganze machen. Gesucht ist ein motivierender Faktor, der der Einzelne nicht allein für sich nutzen kann. Jeder Einzelne muss viel mehr durch seinen Beitrag zur Teamleistung für sich ganz individuell motiviert werden. Klingt paradox, oder? Lassen Sie mich ein zugegebenermaßen sehr plakatives Beispiel schildern. Nehmen wir an, Sie hätten einen Mitarbeiter, der vor allem durch die Aussicht angespornt wird, viel Geld zu verdienen, Bonuszahlungen stehen bei ihm hoch im Kurs. Auf der individuellen Ebene würde er diese Bonuszahlungen dadurch erhalten, dass er individuelle Ziele erreicht. Um diesen Mitarbeiter auf der Teamebene zu motivieren, sollten Sie seine Bonuszahlungen davon abhängig machen, in wieweit das Team die ihm gesetzten Ziele erreicht. Dabei müssen Sie auf den folgenden Punkt besonders achten. Ihr Mitarbeiter muss die Gewissheit haben, dass der an der Leistung des Teams einen echten Anteil hat. Er muss die Verfolgung des Teamziels beeinflussen können, auch wenn er im Verbund mit anderen steht. ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, so werden Sie ihn kaum dazu bewegen können, im Sinne des Teams zu arbeiten. Die Schwierigkeit besteht darin, die verschiedenen Motivationsfaktoren in die Gesamtheit des Teams zu integrieren. Beim Geld mag das noch recht einfach funktionieren. Aber wie sieht das zum Beispiel aus, wenn jemand sehr stark freiheitsorientiert ist und sich das für ihn ..... inflexiblen Arbeitszeiten niederschlägt. dann sind Sie gefordert die passende Abwägung zwischen individueller Motivation und Teammotivation zu treffen. Wenn Sie Glück haben, lassen sich die Motivationsfaktoren einzelner Teammitglieder auf das Gesamtteam übertragen. Wenn das nicht funktioniert, müssen Sie versuchen die individuellen Faktoren zu berücksichtigen und zusätzliche Faktoren im Sinne des gesamten Teams zu etablieren. Keine Sorge, das klingt schwieriger, als es in der Praxis oft ist. Denn tatsächlich lassen sich viele Menschen von spannenden Aufgabenstellungen anspornen, von der Übernahme von Verantwortung der freien Gestaltung Ihrer Arbeitsweise. Das sind Dinge, die Sie als Führungskraft gut beeinflussen können.

Teams aufbauen, entwickeln und zum Erfolg führen

Lernen Sie die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teams kennen und erfahren Sie, wie Sie solche Teams im beruflichen Alltag entwickeln.

1 Std. 14 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.02.2017

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