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SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Das Snowflake-Schema bei Dimensionen

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Bisher haben Sie nur das einfache Stern-Schema für Ihre Dimensionstabellen verwendet; jetzt wird erst einmal erklärt, worum es sich beim alternativ möglichen Schneeflocken-Schema handelt.
02:54

Transkript

Ein Blick auf die Datenquellensicht zeigt dem Fachmann, dass hier mit einem Sternschema gearbeitet wird. Das heißt, wir haben eine Faktentabelle, hier gelb markiert in der Mitte, und wir haben rundherum vier Dimensionstabellen, die sich wie ein Stern um die Faktentabelle herumgruppieren. Wie würde man jetzt aber das alternative Schneeflockenschema realisieren? Das möchte ich in diesem Video einmal erklären. Nun zunächst einmal müsste man zusätzliche Tabellen, eben die, die die Schneeflocke ausmachen, in unsere Datenquellensicht mit aufnehmen. Dabei immer ein ganz wichtiger Punkt, wenn man die Datenquellensicht bearbeiten will und man fängt damit hier im Cubestruktur-Browser an, dann stellt man immer fest: das geht nicht. Das Datenquellensichtbearbeiten, da muss man leider immer erst einmal diesen Menüpunkt anklicken und dann ist man eben in Wirklichkeit erst in dem Designer, wo die Datenquellensicht nicht mehr farblich markiert ist. Und nur hier, nur in diesem Browser kann man Tabellen hinzufügen und entfernen. Das machen wir jetzt einmal. Wie gesagt, hier gibt es ja sehr viele. Wenn ich vielleicht einmal alles rund um "Product", weil das mein Thema jetzt sein wird, gerne wissen möchte, dann sehe ich hier, oh, da gibt es eine ganze Menge. Zum Beispiel gibt es "DimProductCategory", die könnte man ja schon einmal aufnehmen, wenn man sich sicher ist, dass man die haben will. Und wenn man faul ist, könnte man jetzt wieder das System sagen lassen: "Kennst du nicht Tabellen, die irgendwie mit der verknüpft sind?" Und da findet der auch gleich die "ProductSubcategory". Und hier haben wir auch noch die "DimProduct", die nehmen wir mit dazu. Und jetzt habe ich mal drei zusätzliche Tabellen mit hinzugenommen, um eine Schneeflocke zu definieren. Ich mache einmal "OK". Das sieht natürlich erst einmal hässlich aus, aber wir können zum Beispiel sagen, "ordne mir das doch mal an." Und dann ist es schon ein bisschen besser zu sehen, hier an der Stelle, dass wir normalerweise den Stern haben, also die Tabellen, die sich nach wie vor sehr hübsch so sternförmig um unsere Faktentabelle gruppieren. Und hier haben wir die Schneeflocke, also die Information über Produkte enthält unter anderem einen Verweis auf die Unterkategorie des Produkts. Und diese Unterkategorie findet sich in dieser zweiten Tabelle und verweist auf die dritte, die "Category". Wenn ich jetzt noch mehr von diesen Tabellenketten dranhängen würde, dann würde das am Ende aussehen wie eine Schneeflocke. Kleine Wiederholung: Wir hatten uns ja überlegt, dass es am sinnvollsten ist, bereits hier die technischen Besonderheiten, technischen Namen etwas verständlicher zu gestalten. Also wir nehmen zum Beispiel unter Einsatz der "FriendlyName"-Eigenschaft, nehmen wir halt Präfixe wie "Fact" und "Dim" einfach heraus, die man später ja auch in den Berichten nicht sehen möchte. Aber man kann das natürlich auch durch eine Schicht von relationalen Views über den eigentlichen Tabellen erledigen. So, und jetzt haben wir das hier schon sehr schön vorbereitet. Wir können die Datenquellensicht hier abspeichern und das ist zumindest relational das, was man tun muss, um eine Dimension im Schneeflockenschema zu bauen.

SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

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3 Std. 57 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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