Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 3: Videos schneiden

Das Schnittfenster anpassen

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Das Schnittfenster bietet zahlreiche Funktionen zur Anpassung der Darstellung von Clips und Spuren.
08:48

Transkript

Bevor so richtig der Schnitt nachher im Schnittfenster hier das Trimmen losgeht, schauen wir uns mal so ein bisschen an, was man hier im Schnittfenster alles konfigurieren und anpassen kann. Ich werde das als aller erstes mal hier so ein bisschen größer machen. Nehmen wir mal hier den Schnitt auf Spur, das heißt, im oberen Bereich die Videospuren hier im unteren Bereich getrennt von dem etwas dickeren Balken die Audiospuren. Meistens hat man mehr Tonspuren später als Videospuren, weil hier kommt dann noch Dinge wie mehrere Dialoge, Musik, Geräusche und ähnliches dazu. Deswegen habe ich die Aufteilung meistens so ein bisschen weiter nach oben geschoben. Wir können auch horizontal zoomen. Das macht man dann hier bei dieser Regler. Und hier sollte man sich vielleicht zwei Sachen merken, nämlich einmal die Raute-Taste. Wenn ich die drücke, zoome ich sozusagen auf die Sequenz, das heißt, ich sehe hier alle Clips, die ich schon geschnitten habe, und dann die Minus- und die Plus-Tasten. Nicht die im numerischen Ziffernblock, sondern die normal auf der Tastatur, und damit kann man rein- und rauszoomen. Das ist auch ganz praktisch. Es zoomt auch immer zu diesem Playhead hin, das heißt, wenn ich rauszoome oder reinzoome, dann habe ich den immer gleichen Fokus und Raute, dann sehe ich wieder alles also sehr praktisch. Auch die Spurhöhe lässt sich anpassen. Entweder ich mache das mit dem Scrollrad der Maus. Dabei kann ich sogar die Umschalttaste drücken. Wenn ich jetzt den Cursor hier vorne positioniere und jetzt scrolle, macht er das nur für eine Spur, und wenn ich die Umschalttaste drücke, dann macht Premiere die Spurhöhe für alle Spuren größer und kleiner. Wenn man da kein Scrollrad zur Hand hat, kann man einfach hier auch an dieser dünnen Linie anfassen und die Spurhöhe hier entsprechend anpassen, auch dabei Umschalttaste drücken, und macht das für mehrere Spuren oder individuell. Die minimale Höhe sieht dann so aus, es sind glaube ich mal gerade 16 Pixel. Da sieht man also dann nicht mehr viel, und ich würde mal die Spuren, an denen ich gerade arbeite, hier entsprechend vergrößern. Das kann man sich dann auch speichern so ein Layout. Dafür geht man auf die Anzeigeeinstellung und kann jetzt hier einmal sagen Alle Spuren minimieren oder alle Spuren erweitern. Und wenn ich jetzt so ein Layout habe, dass ich zum Beispiel sage, okay, Video kann hier ruhig ein bisschen kleiner sein, ungefähr so. Die Dialog-Spur1 und 2 hätte ich gerne größer, und die anderen können hier ruhig kleiner sein. Auch da stelle ich jetzt alles mit meinem Scrollrad entsprechend ein. So, dann kann ich hier reingehen und sagen Vorgabe speichern. Das nenne ich dann zum Beispiel Dialog Schnitt, und man kann hier auch ein Tastatur-Befehl definieren. Den weise ich hier zu, bestehe das Ganze mit OK. Und jetzt kann man hier halt reingehen in die Anzeigeeinstellung und sagen Alle Spuren minimieren. Und mit einem Klick kann ich jetzt hier den Dialog Schnitt aufrufen. Da ist jetzt noch kein Tastatur-Kürzel zu sehen. Dafür müsste man da nochmal auf Bearbeiten/Tastaturbefehle gehen, und das war hier die Spurhöhenvorgabe 1. Da müsste ich dann sehen, dass ich hier einen freien Tastaturbefehl zufinde, zum Beispiel Steuerungstaste, Umschalttaste und die 1, sehe ich, ist hier noch frei. Wenn ich Strg, Umschalt und 1 drücke, das könnte man hier an der Stelle nehmen, Strg+Umschalt+1 wollte ich zuweisen, OK. Und wenn ich jetzt sage hier Alle Spuren minimieren, drücke Strg+Umschalt+1, sieht man, ich bin in dieser Ansicht wieder. Also schon mal ganz praktisch. Jetzt kann man auch die Videospur ein bisschen größer machen. Dann sieht man hier auch kleine Bilder. Was man genau sieht, lässt sich hier oben einstellen. Wir sehen, hier oben gibt es Videominiaturen, die ich an- und ausschalten kann, das heißt, wenn ich hier nun den Namen lesen möchte, keine Miniaturen sehen möchte, dann kann ich die Videominiaturen abschalten. Wir können auch die Videonamen ausblenden, weil die heißen ja alle Szene1, 01, 02, sind also nicht wahnsinnig hilfreich. Dann kann ich sie auch ausblenden. das hat zum Beispiel den Vorteil, dass die Miniaturen dann etwas besser aussehen. Die werden dann oben nicht angeschnitten. Wenn ich hier noch mal sage Videonamen anzeigen, sieht man, ein Name überlagert so ein bisschen die Videominiatur, und ich habe mir überlegt, ich nehme entweder die Namen oder die Miniaturen. Eins von beiden sicherlich sinnvoll. Die Miniaturen werden normalerweise immer nur das erste Bild dargestellt. Möchte man hier mehr sehen, ist das lustigerweise nicht unter dem Schraubenschlüssel zu finden, sondern es gibt ein zweites Einstellwerkzeug hier an diesen Schnittfenstereinstellungen, und dort kann man sagen, ob ich die Miniaturen nur am Anfang sehen möchte, am Anfang oder am Ende. Dann sehe ich immer das erste und letzte Bild an der Szene. Oder gehen wir hier noch mal rein und sagen Fortlaufende Videominiaturen. Dann macht Premiere je nach Zoomlevel hier mehr oder weniger Details. Wie gesagt das ist manchmal bei langen Schnitten ein bisschen mühsam, weil dann der Bildaufbau immer etwas verzögert wird, und hier finde ich sogar manchmal schwierig zu sehen, wo das Szene-Übergang ist hier an der Stelle, weil die Szene teilweise doch sehr ähnlich daherkommt. Also ich arbeite am liebsten persönlich damit, dass ich sage, wenn überhaupt nämlich die Miniaturen nur an dem Videoanfang das Bild schnell erkennen kann. Dann gibt es hier noch die Video-Keyframes. Hier dann standardmäßig weiß ich gar nicht, ob sie ein- oder ausgeschaltet sind, diese Linie hier, und damit kann man die Deckkraft steuern. Das kann also dann interessant sein, wenn ich jetzt mal hier sage, ich nehme diesen Clip. ich sage hier nur Bild ziehen, ziehe den mal darüber auf die Videospur 2, mache die jetzt mal was größer. brauche hier mehr Platz, schiebe den Ton weiter nach unten. Dann kann ich jetzt hier mit dieser Linie die Deckkraft steuern, sodass ich die beiden Clips hier so ein bisschen ineinander überblende. Ganz toller Effekt. Im Schnitt stört diese Linie vielleicht häufig. Wenn man kommt da einfach gegen und zieht die aus Versehen runter, das ist dann nicht so gut. Man kann jederzeit mit einem Rechtsklick sagen Attribute entfernen und die Deckkraft wäre das Attribut. Und das wieder zurücksetzen und Linie nach oben schieben geht auch. Am Anfang stelle ich die lieber aus. Video-Keyframes anzeigen schalte ich dann ab. Dann kann ich nirgendwo aus Versehen gegenkommen. Genau das Gleiche lässt sich auch für Audioeinstellen. Ich kann die Wellenformen ganz wegblenden. Ich lasse sie auch noch mal drin, die finde ich schon praktisch. Ich kann die Audio-Keyframes anzeigen, dann habe ich jetzt hier diese Linie nicht mehr. Jetzt habe ich sie ausgeblendet. Wenn ich sage Audio-Keyframes anzeigen, dann kann man darüber die Lautstärke einstellen. Jetzt habe ich sie mal runtergezogen. Hören wir keinen Ton mehr und nach oben, dann ist es lauter. Null, also keine Lautstärkeänderung ist sozusagen, wenn das Ding hier in der Mitte liegt und am einfachsten brauche ich wieder zurück mit einem Rechtsklick auf Attribute entfernen, das wäre die Lautstärke. Dann ist es wieder in der Standardeinstellung. Das heißt, hiermit kann man dann Audionamen einblenden. Vielleicht ist es sinnvoll, dass ich hier sehe, wie heißt der Clip. Nun ich brauche hier nicht beides, nicht Videonamen und Audionamen, aber so habe ich hier oben Platz für die Bilder, und unten sieht man dann hier noch mal den Namen der einzelnen Clips so vielleicht gar nicht so unpraktisch. Und dann gibt es hier noch weitere Funktionen mit denen man Clipmarker, Doppelte Framemarker, Durchgehende Schnitte und die FX-Badges anzeigt. An die FX-Badges ist kleine fx am Anfang, und an dem sieht man beispielsweise, dass hier irgendwas mit dem Clip gemacht ist. Wenn die Deckkraft zum Beispiel geändert worden ist, war dieses FX-Badge gelb. Gehen wir noch mal rein. Gehen wir noch mal hier auf Video-Keyframes anzeigen. Wenn ich die hier so ein bisschen verschiebe, dann sieht man gelb, um mir zu zeigen, dass ich irgendwas an dem Clip verändert habe. Dafür sind die da. Brauche ich vielleicht beim Rohschnitt auch noch nicht. Also kann ich auch sagen FX-Badges anzeigen, ausschalten hier dementsprechend und die Video-Keyframes möchte ich auch wieder ausblenden. Das war so ein bisschen zu den Anzeigeeinstellungen hier im Schnittfenster mal ein erster Pad. Eine Kleinigkeit noch viele stören sich an dieser halben Audio-Wellenform, die man hier mal sieht. Das kann man hier oben wieder einstellen. Wenn man nämlich sagt, ich möchte nicht die optimierte Audio-Wellenform, dann sieht man immer sozusagen die obere und den unteren Teil einer Audio-Wellenform. Kostet natürlich hier ein bisschen Platz, deswegen nehme ich diese Funktion gerne wieder rein, Optimierte Audio-Wellenform, um jetzt hier einfach ein bisschen Platz zu sparen. Das sind also so einige Möglichkeiten, wie man sich die Ansicht im Schnittfenster schon mal konfigurieren kann.

Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 3: Videos schneiden

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2 Std. 38 min (18 Videos)
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Erscheinungsdatum:11.08.2017

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