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OneDrive Grundkurs

Das OneDrive-Symbol in Windows 10 Home ausblenden

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In Windows 10 Home können Sie zwar die Benutzung von OneDrive nicht gänzlich verhindern, aber über einen Eingriff in die Registry dafür sorgen, dass im Windows-Explorer kein OneDrive-Symbol angezeigt wird. Frank-Michael Schlede erklärt Ihnen in diesem Video die dafür erforderlichen Schritte.

Transkript

Wenn Sie Windows 10 in der Pro- oder Enterprise-Version verwenden, dann steht Ihnen, über die sogenannten lokalen Gruppenrichtlinien, eine elegante Möglichkeit zur Verfügung, OneDrive auszuschalten, so dass kein Nutzer es mehr einsetzen kann. Leider werden die lokalen Gruppenrichtlinien auf dem Windows 10 System der Home-Version nicht unterstützt. Sie können dort diese Möglichkeit also nicht nutzen. Was bleibt dann, gibt es eine Möglichkeit OneDrive zu unterbinden? Nun, zunächst die etwas schlechtere Nachricht: Sie können es nicht so komplett und elegant unterbinden, wie dies unter Windows 10 Pro und Enterprise möglich ist, aber Sie können auf jeden Fall schon mal das Icon aus dem Explorer entfernen, und dann die App nicht mehr starten lassen, und dann wird der normale User schon davon abgehalten, ihm wird gar nicht bewusst, dass das OneDrive da ist. Das ist so ein Workaround, aber nochmal der Hinweis: Letztendlich entfernen oder gar blocken, wie auf Windows 10 Pro und Enterprise, ist hier nicht möglich. Damit das klappt, müssen Sie leider eine Änderung in der Registry vornehmen. Grundsätzlich lehnen wir es ab, solche Änderungen durchzuführen. Wir raten auch immer davon ab, dass Nutzer an der Registry arbeiten, denn sie arbeiten damit direkt am internen System, direkt an Systembibliotheken, und zwar ohne irgendwelche Sicherungsmaßnahmen, deshalb sollten Sie auf jeden Fall, bevor Sie irgendwelche Änderungen an der Registry Ihres Windows 10 Systems vornehmen, eine Sicherung anlegen. Das geht recht einfach aus dem Registry-Editor heraus. Dann können Sie im Zweifelsfall, den alten Zustand schnell wieder herstellen. Ich habe den Registry-Editor hier schon einmal aufgerufen, und da sehen Sie, dass dieser Schlüssel, um den es da geht, doch nicht gerade sehr einfach zu finden und zu beschreiben ist. Ich habe ihn hier schon mal markiert und trotzdem rutscht er mir immer wieder weg. Es geht vor allen Dingen um diesen Wert "System.IsPinnedToNameSpaceTree", der standardmäßig auf "1" steht, und der hier auf "0" gesetzt werden muss und auf einem 64-Bit-System... --diese Einstellungen sind etwas unterschiedlich zwischen einem 32-Bit-Windows und einem 64-Bit-Windows, auch noch in einem anderen Zweig geändert werden muss. Da Sie sehen, dass es sehr schwierig zu finden ist, das Ganze befindet sich grundsätzlich im Zweig "hkey_classes_root", würde ich Ihnen auf jeden Fall raten, den Weg zu beschreiten, den wir hier auch genommen haben, und zwar eine spezielle Datei anzulegen. Eine Datei mit der Endung ".reg", eine REG-Datei. Diese Datei wird bei einem Doppelklick durch den Registry-Editor gelesen, und die da drinstehenden Werte werden dann automatisch in die Registry an die richtige Stelle, so Sie es richtig konfiguriert haben, hineingeschrieben. Das ist weitaus einfacher, als per Hand diese Werte zu ändern. Sie sollten diese Werte auf jeden Fall richtig eintragen, und Sie sollten -- noch mal den Hinweis -- vorher eine Sicherung vornehmen. Hier die Unterschiede sind hier auch noch mal zu sehen. Es gibt eine 32-Bit-Version und eine 64-Bit-Version. Ich gehe jetzt hier nur auf die 64-Bit-Version ein, weil die meisten Windows-Systeme heute standardmäßig schon in der 64-Bit-Version installiert werden. Ich möchte Ihnen einmal zeigen, was sich in dieser Datei befindet. Deshalb öffne ich Sie jetzt hier nicht mit Registry-Editor, sondern mit dem normalen Texteditor. Da werde ich natürlich auch gewarnt. Und Sie sehen, dass hier nochmal der komplette Pfad zum Schlüssel zu sehen ist, und der neue Wert, nämlich der "0"-Wert an dieser Stelle, als "dword" und bei einem 64-Bit-System noch an einer zweiten Stelle, nämlich bei dem "Wow64"-Subsystem wird ebenfalls der Wert "0" hineingeschrieben. Und diese Datei können Sie jetzt dann mit einem Doppelklick ausführen, da kommt nochmal die Warnung, natürlich muss ich jetzt Superuser-Rechte haben, und dann führe ich die aus. Sie sehen, der Schlüssel wurde erfolgreich in die Registry eingetragen, und wir sehen auch sofort den Effekt. Das ist eben das, wenn Sie direkt an der Registry arbeiten, das passiert sofort, leider passieren dann auch Fehler sofort, ich habe kein Icon mehr für mein OneDrive. Natürlich ist hier immer noch die App. Ich würde in diesem Fall auch dazu raten, nochmal die Einstellung zu ändern, sodass die App nicht mehr mitgestartet wird beim nächsten Systemstart, und dann ist sie erst mal verschwunden. Dann sehen Sie beim nächsten Mal natürlich auch diese Wolke der App nicht mehr. Natürlich kann der Nutzer immer noch, wenn er es weiß, OneDrive per Hand aufrufen. Das können Sie hier auf einem Windows 10 Home-System nicht unterbinden. Aber ich denke, Sie haben so schon mal eine gute Möglichkeit den entsprechenden User davon zu stoppen, das OneDrive zu nutzen, denn, wie gesagt, er findet sie ja gar nicht mehr und , ach ja... --mit der anderen Datei können Sie natürlich diesen Zustand wiederherstellen, weil jetzt wieder der alte Wert in die Registry geschrieben wird, und Sie sehen, schon taucht OneDrive hier wieder auf. Wie gesagt, da ist ein Workaround. Das ist nicht so effizient wie das, was unter Windows 10 Pro oder Enterprise möglich ist, aber es hilft doch schon mal, OneDrive etwas aus dem Fokus zu nehmen.

OneDrive Grundkurs

Sehen Sie, wie Sie den Microsoft-Cloudspeicher unter Windows 10 konfigurieren und einsetzen.

1 Std. 40 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.01.2017

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