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Canon EOS 70D Grundkurs

Das Objektiv

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Weshalb ein Objektiv nötig ist, wie es funktioniert und was die vielen Zahlen auf seinem Rand bedeuten, das beleuchtet dieser Film. Sie bekommen einen Überblick über die verschiedenen Baureihen, die Canon anbietet.
09:53

Transkript

Neben dem Kameragehäuse spielt natürlich das Obejektiv beim Fotografieren eine wesentliche Rolle. Gerade für den Einsteiger, es ist mitunter gar nicht so leicht zu verstehen, was die unterschiedlichen Zahlen und Bezeichnungen auf so einem Objektiv dann eigentlich bedeuten und am Beispiel hier dieses 18-55 STM Objektivs erkläre ich Ihnen das ein bisschen genauer, und später am Schluss des Films gehe ich noch auf die beiden anderen Objektive, die hier jetzt stehen, ein. Ich hab es gerade gesagt, das ist ein 18-55 mm Objektiv. Es ist ein Zoomobjektiv. Das haben Sie sicherlich beim Durchschauen durch den Sucher schon festgestellt, wenn Sie es nicht gewusst haben, dass Sie mit dem Drehen am Zoomring den Bildausschnitt verändern können. In der Einstellung 18 mm, das ist die kürzeste Brennweite, haben Sie ein Weitwinkelobjektiv, das heißt, Sie bekommen einen großen ... erfassen einen großen Bildwinkel, Sie können also auf kurze Distanz einen... beispielsweise einen Innenraum fotografieren. Wenn Sie jedoch aus einer längeren Distanz etwas weniger aufs Bild bekommen wollen, dann wählen Sie die Einstellung 55 mm, das ist die Teleobjektiveinstellung So hab ich jetzt von unterschiedlichen Bildwinkeln: Weitwinkel und Tele- gesprochen und jetzt fehlt natürlich noch der Begriff, der dazwischen liegt, das Normalobjektiv, der normale Bildwinkel, der entspricht ungefähr unserem Sehwinkel, den wir gleichzeitig scharf erfassen können, das sind ungefähr 50 Grad vom Bildwinkel. Und im Bezug auf diesen APS-C-Sensor der Kamera entspricht das einer Brennweite von ungefähr 35 mm. Alle Werte, die größer sind, also alle Brennweiten, die länger sind als 35, bezeichnet man als Telebrennweiten, damit erfassen Sie einen kleineren Bildwinkel Sie können also aus größerer Distanz beispielsweise ein Motiv fotografieren, dem Sie sich nicht so stark nähern wollen oder können: ein wildes Tier, ein Sportwagen, ein Sportler auf einem Fußballfeld, da können Sie auch nicht bis zum Elfmeterpunkt gehen, um den zu fotografieren, sondern Sie müssen aus der Distanz fotografieren, dafür brauchen ein Teleobjektiv mit längerer Brennweite. Und entsprechend in der anderen Richtung, ein Weitwinkelobjektiv, je kürzer die Brennweite ist, desto größer ist der Bildwinkel, mit dem Sie fotografieren können. Dann finden Sie auf diesem Objektiv hier auf der Seite einen Schalter, da steht AF MF, das ist der Umschalter, ob automatisch fokussiert wird oder ob Sie die Schärfe von Hand einstellen wollen. Der Autofokus, der ist 70 D, der ist so gut, dass Sie den Schalter wahrscheinlich nur in ganz ganz seltenen Fällen tatsächlich benötigen. Wenn Sie aus der Hand fotografieren, dann ist es sehr sehr unwahrscheinlich, dass Sie manuell fokussieren. Manchmal, wenn man vom Stativ fotografiert, dann will man die Schärfe einmal einrichten und nicht mehr verändern, und dann ist es sinnvoll, nach erfolgter Fokussierung den Schalter umzustellen, herüberzuschieben, auf manuell fokussieren, und dann verändert die Kamera die Fokussierung nicht mehr, dann wird der Fokus nur verändert, wenn Sie hier vorne am Fokusring des Objektivs drehen. Unter diesem Autofokus, manuellem Fokus, Umschalter befindet sich ein weiterer Schalter, der ist für den Bildstabilisator. Das kann man... das Objektiv hat einen eingebauten Bildstabilisator, der dient dazu, dass wenn Sie die Kamera halten, und lange Belichtungszeiten haben, dass Sie vor Verwacklung ein bisschen geschützt sind. Sie können sich ungefähr als Faustregel merken, wenn Sie eine Belichtungszeit haben, die Eins geteilt durch die Brennweite, also 1/35 jetzt beispielsweise ist oder eine längere Zeit, dann sollten Sie auf jeden Fall den Bildstabilisator eingeschaltet haben entsprechend dann hier 1/50 und länger. Das aber nur als ganz grobe Faustregel. Sie können natürlich auch grundsäzlich sagen ich lass den immer eingeschaltet, dann bin ich immer auf der sicheren Seite Es kann natürlich dann sein, dass Sie ein bisschen länger brauchen zum Fokussieren, weil der Bildstabilisator, der braucht manchmal ein bisschen längere Zeit als ausgeschaltet. Was Sie noch auf dem Objektiv hier vorne an Zahlen sehen, das sind die Zahlen 1:3.5-5.6, das ist die Blendenöffnung, beziehungsweise die größtmögliche Blendenöffnung, das heißt der Durchlass, wie viel Licht durch das Objektiv in die Kamera gelangen kann, wenn die Blende ganz geöffnet ist, das ist vergleichbar mit der Irisblende in Ihrem Auge, die passt sich auch unterschiedlichen Helligkeiten an und je kleiner der wird, je kleiner die Zahl ist, desto lichtstärker ist das Objektiv und Sie sehen, dass hier die erste Zahl, die gilt für die kürzeste Brennweite für die 18 mm da ist das Objektiv lichtstärker als in der längsten Position, in der Teleposition, das ist etwas lichtschwächer Die Blende, die schauen wir uns mit dem nächsten Objektiv mal kurz an, wenn Sie das Objektiv abnehmen, dann drehen Sie das, drücken erst diesen Objektiventriegelungsknopf, drehen das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn und können es dann abnehmen. Entsprechend nehmen Sie dann von dem anderen Objektiv den Deckel ab. Sie sollten zum Schutz jedes Objektivs die Deckel möglichst bei Nichtbenutzung draufsetzen und wenn Sie das Objektiv irgendwohin stellen, natürlich darauf achten, dass auf dem Untergrung ist, der glatt ist und da nichts in das Objektiv beispielsweise reinragen kann. Sie setzen das Objektiv hier. Das ist ein EF-Objektiv, roter Punkt an die rote Marke setzen das an und drehen es rum, bis es leicht klickt und einrastet. Das erste Objektiv ist ein EFS-Objektiv. Das hat keine rote, sondern eine weiße Markierung. Die EFS-Objektive von Canon sind speziell für die APS-C-Kameras gerechnet Die EF-Objektive sind auch für Kameras mit größerem Sensor geeignet, die funktionieren auf beiden Baureihen Jetzt hatte ich von der Blende gesprochen, sie ist jetzt weit geöffnet, das ist ein Objektiv, man sieht es auch hier auf der... auf der Bezeichnung an dem Objektivrand. Das hier hat 85 mm Brennweite, das ist also ein stärkeres Teleobjektiv als die längste Einstellung von dem Zoomobjektiv und es hat eine Lichtstärke von 1.8, das heißt, es ist deutlich lichtstärker. Sie können also bei weniger Licht noch mit diesem Objektiv fotografieren und müssen nicht blitzen. Wenn ich jetzt hier die Abblendtaste drücke, dann sehen Sie vorne am Objektiv, wie sich die Blende schließt, wie sich die Lamellen schließen auf den kleinstmöglichen Wert, das hab ich vorher eingestellt das hat jetzt hier Blendenöffnung 22. Als drittes Objektiv habe ich jetzt hier noch dieses Zoomobjektiv 24-105 mm mitgebracht. Das unterscheidet sich jetzt von diesem EF-Objektiv durch diesen roten Ring, da kommt noch die Bezeichnung L dazu. Das ist ein besonders hochwertiges Objektiv. Die Profis benutzen vornehmlich die Objektive der Baureihe L. Sie sehen es ganz deutlich, dass es größer, schwerer und das schlägt sich auch im Preis nieder. Was an diesem Objektiv jetzt noch zu sehen ist Zum einen hab ich jetzt vorne einen Deckel drauf, den müssen wir natürlich abnehmen, bevor ich fotografiere das ist auch empfehlenswert, um da einfach Staub, Fingerabdrücke oder sonstige möglicherweise Störungen, Kratze zu vermeiden, wenn Sie das Objektiv nicht brauchen, können Sie gerne so einen Deckel vorne drauf machen, wenn sie es nicht sicher in irgendeine Tasche unterbringen. Dann ist an dem Objektiv noch angebracht eine sogenannte Gegenlichtblende, so wird sie landläufig genannt, sie ist aber genauer gesagt eine Streulichtblende, die soll verhindern, dass Licht, was seitlich von der Fotografierrichtung kommt, dass es eben nicht vorne auf die Frontlinse auftrifft, weil Licht, was unmittelbar vorne auf die Frontlinse auftrifft, das reduziert die Brilianz der Aufnahmen, das reduziert den Kontrast und da ist diese Streulichtblende so gebaut, dass sie eben hier an der langen Bildseite ein bisschen mehr wegnimmt als an der kurzen Bildseite, deshalb ist es wichtig, diese Streulichtblende auch korrekt auf das Objektiv zu setzen und nicht etwa so, dann wenn die... die hält zwar jetzt so auch, aber dann würde sie an den Bildecken dunkle Abschattungen erzeugen, also achten Sie bei der Benutzung einer Streulichtblende immer darauf, dass sie richtig auf dem Objektiv drauf sitzt. Was Sie ansonsten noch beachten dürfen, Streulichtblende, meine Empfehlung: Schaffen Sie sich für jedes Objektiv so eine Blende an. Sie ist nicht nur ein optischer Schutz bei Seitenlicht, sondern auch ein mechanischer Schutz für die Frontlinse, da wenn Sie irgendwo anstoßen, dann stoßen Sie vielleicht an der Streulichtblende an, aber nicht mit dem Objektiv und wenn die Blende kaputtgeht, das ist ein, sag ich mal, Ein-Centbetrag gefüllt im Gegensatz zu einem Objektiv, eine Frontlinse, die kaputt ist da ist der Schaden natürlich deutlich größer. Was Sie alternativ noch machen könnten zum Schutz der Frontlinse, wäre einen Schutzfilter vorne aufzuschrauben. Das wird auch gerne bei größeren Frontlinsen wie beispielsweise bei dieser gemacht. Das kann man natürlich auch machen. Mein Tipp ist auf jeden Fall: Nutzen Sie für jedes Objektiv eine Streulichtblende und ich denke jetzt haben Sie durch diesen Beitrag schon einen guten Überblick bekommen, was die Zahlen auf dem Objektiv bedeuten.

Canon EOS 70D Grundkurs

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3 Std. 46 min (40 Videos)
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