Illustrator CC für Webdesigner: Kernkonzepte

Das "neue" Web verstehen

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Das "neue" Web zu verstehen, heißt nicht nur zu wissen, dass es Smartphones, Tablets und weitere unterschiedliche Geräte gibt, sondern bedeutet, Designs für alle Anforderungen zu entwerfen und mit einfachsten Mitteln innerhalb des eigenen Workflows testen zu können. Illustrator ist dafür bestens geeignet.

Transkript

Das Internet ist ein Verrückter Ort und einiges was vor fünf oder sechs Jahren richtig war ist heute schon längst veraltet. Im Grunde ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits die Technik von vor fünf oder sechs Monaten veraltet. Die Entwicklung des Internets schreitet immer schneller voran und berührt uns in fast allen Lebensbereichen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir Designer dieses neue Web kennen und verstehen, weil immerhin verdienen wir unser Geld damit. Traditionell gibt es zwei Arten von Designern, die Printdesigner und die Webdesigner. Wie auch immer, bei den Printdesignern gab es über die Jahre hinweg auch Veränderungen, aber das Web dagegen ist wie eine Achterbahn. Es existieren unzählige Ausgabegeräte, die sogenannten Devices. Ebenso groß ist die Anzahl der Bildschirmgrößen oder auch Betriebssysteme inklusive der Eingabemechanismen. Und für all diese Geräte, Systeme und Anforderungen müssen wir als Designer sicherstellen, dass unsere webbasierten oder bildschirmbasierten Layouts immer perfekt angepasst sind und dass der Benutzer auf jedem Gerät und auf jeder Plattform die beste Usability, also die beste Benutzerführung erhält. Hinzu kommen super hochauflösende Bildschirme, wie beispielsweise der Apple 5K iMac und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Umsetzung bildschirmbasierter Designs. Designer müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten, Änderungen erkennen und verstehen sowie Trends richtig deuten. Adobe Illustrator nimmt diese Herausforderung an und punktet mit immer neuen, hochaktuellen Funktionen. Wir Designer müssen Sie nur kennen und richtig anwenden. Wir müssen die neuen Technologien erkennen und lernen, wie diese versuchen uns dabei zu helfen, schneller und effizienter zu werden. Das bedeutet aber auch, dass wir mit neuen Arbeitsabläufen uns auseinandersetzen müssen. Das geht nicht ohne unsere Denkweise anzupassen. Mussten wir bislang darauf achten, dass Design zur Anforderung passte, also quasi in Anführungsstrichen, dass es gut aussieht, müssen wir uns heute Gedanken über Geräte, Bildschirme und unterschiedlichstes Benutzerverhalten machen und wir brauchen die Möglichkeit, unsere Designs im Hinblick auf die Techniken testen zu können. Aus diesem Grund müssen wir nicht nur unsere Arbeitsweise anpassen, sondern auch unsere Denkweise ändern. Es geht nicht mehr alleine nur darum, ob Design gut aussieht und auf einer Entwurfsfläche funktioniert. Es geht darum, Design für unterschiedliche Geräte, Auflösungen und Plattformen und Benutzergruppen zu entwerfen, testen, praktisch testen und fertigstellen zu können. Wir müssen Neues akzeptieren, auch wenn es uns selbst manchmal schwer fällt. Schließlich klicken die Menschen heute bei einem Bildschirm-Design nicht mehr nur mit der Maus. Sie wählen mit den Fingern Menüpunkte aus, vollführen Wischgesten oder erhöhen den Druck auf ein Display. Sie nutzen Stifte, zoomen, kneifen, drücken, sprechen inzwischen ja sogar mit der Anwendung. Als guter Designer müssen wir sicherstellen, dass unsere Ideen und unser Design diesen Anforderungen auch gerecht wird. Programme wie Illustrator oder auch Photoshop, Anwendungen, die Designer schon seit vielen Jahren benutzen, konzentrierten sich in der Vergangenheit schwerpunktmäßig auf die Umsetzung rein designspezifischer Fragen. Alles was Sie entworfen haben, wurde in einem zweiten getrennten Schritt von Programmierern und Co dann für beispielsweise einen Browser implementiert, also umgesetzt. Die damalige Schwierigkeit war es, das Design so zu gestalten, dass der Programmierer es umsetzen und der Benutzer es benutzen konnte. Mit der technischen Problematik haben wir recht wenig zu tun gehabt. Heute müssen wir nicht mehr nur in diesen zwei Stufen denken, sondern die Designentwicklung als einen Workflow-Prozess in fester Kombination mit dem Browser zu betrachten. Wir brauchen die Möglichkeit, unterschiedlichste Benutzerführungen passend zum Gerät und oder zur Plattform umzusetzen und ja auch praktisch testen zu können, inklusive die Vorlieben der Menschen auch berücksichtigen zu können. Illustrator war für mich schon immer eines der besten Programme zur Gestaltung von Webdesign. Möglichkeiten den neuen beschriebenen Anforderungen gerecht zu werden, sind inzwischen auch in dieses Programm in den neuen Version implementiert und damit macht es Illustrator erneut zu meinem Favoriten. Im nächsten Abschnitt beschreibe ich meinen persönlichen Workflow und stelle Ihnen meine Arbeitsweise zur Entwicklung und Umsetzung bildschirmbasierter Projekte wie Websites und Apps vor.

Illustrator CC für Webdesigner: Kernkonzepte

Lernen Sie die grundlegenden Begriffe des Webdesigns kennen und konfigurieren Sie Illustrator für den teamfreundlichen Webdesign-Einsatz.

1 Std. 49 min (18 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.05.2016

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