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Cinema 4D Grundkurs

Das Metallmaterial

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Das letzte Material, das wir benötigen, ist ein Metall für die Geländer. Nach dessen Zuweisung korrigieren wir noch die Sättigung des Sonnenlichts und starten das finale Rendering im Bild-Manager.

Transkript

Sie sehen hier im Hintergrund gerade noch das aktuelle Rendering laufen. Ich habe es noch gegenüber der letzten Einstellung am Glasmaterial verändert. Wenn ich das nochmal vorher zeige, sehen Sie, wir hatten da so eine Verzerrung drin, hier ganz extrem zu entdecken. Jetzt wirkt das Ganze eher wie Glas. Am Material selber habe ich gar nichts verändert. Das hat mit den Phong-Tags zu tun. Wenn wir uns das nochmal angucken. Ich habe über die Lupenfunktion die Glasplatten raussuchen lassen und dann mit einem Klick auf das erste und einem Shift-Klick auf das letzte Phong-Tag hier mal den Glätten-Bis-Winkel abgesenkt. Wenn Sie mal auf die Darstellung hier im Editor achten, ist da genau der Winkel, wo wir diesen Umsprung haben. Er versucht also, das Ganze rund aussehen zu lassen. Genau wie bei der Schattierung auch. Das ist genau die Crux hier bei der Schattierung mit Glas, dass wir da zusehen müssen, dass das Glas nicht gewölbt aussieht, sondern gerade. Da kann es durchaus sinnvoll sein, diesen Wert etwas abzusenken, damit die Glasplatten wieder gerade wirken. Gut. Das letzte Material, das Sie noch brauchen – ich lösche mal die Suchbegriffe weg – das letzte Material, was wir noch brauchen, wäre Metall. Ich würde es entsprechend Metall nennen. Auch da ist es so, dass es in der Regel kaum Farbe bedarf, sondern dass alles über die Reflektivität geht. Man würde den Glanzlicht-Standard-Kanal, der schon da ist, umbasteln in, zum Beispiel, ein Beckmann-Material, wo man dann sagt, das soll sehr stark spiegeln und dafür von der Oberflächengüte aber nicht so schlecht sein, sondern etwas besser, und dass man hier einen entsprechenden spiegelnden Anteil hat. Glanzlicht könnte man noch etwas nach oben ziehen. Wie gesagt, man kann dann eigentlich auf die Farbe verzichten oder aber, wenn es so einen Edelstahl-Look haben soll, kann man Farbe etwas von der Helligkeit nach unten ziehen. Dass dann noch etwas davon zu sehen ist, aber das Ganze hauptsächlich durch die Spiegelung wirkt. Wichtig bei Metallen ist immer der Fresnel. Das ist natürlich ein leitendes Material, dann wählt man hier vielleicht die Einstellung für Chrom. Dann sind wir hier schon fertig. Wir können es zumachen. Jetzt ist es so, dass wir hier auch wieder die ganzen Gruppen haben mit diesen Elementen, die aber alle Metall sind. Von daher haben wir kein Problem damit, wenn wir das Material einfach dem obersten Element zuordnen. Erstmal zuklappen. Das sind nämlich hier diese beiden Geländer. Es wird also automatisch in die gesamte Hierarchie runtervererbt, Alles wird Metall, bis auf die Objekte natürlich, wo wir schon diese Glasplattenzuweisung haben. Da wirkt es dann natürlich nicht mehr. Schauen wir mal, ob das funktioniert hat. So sah das Ganze vorher aus. Die Trägerteile von den Glasplatten waren einfach weiß oder grau. Sie sehen jetzt definitiv anders aus. Ich denke, da sieht man ganz schön, was es bringt, wenn man die Sachen etwas abrundet. Man hat hier immer so eine leichte Kante drumherum laufen. Das Ganze wirkt dadurch schön metallisch. Das funktioniert sehr schön. Das Einzige, was mich jetzt noch stört, ist einerseits die Intensität in diesem Bodenmaterial, das Relief, und die Lichtstimmung als solche ist mir etwas zu warm. Das ist aber kein Problem. Können wir schnell ändern. Wir gehen nochmal kurz in unser Bodenmaterial rein. Ins Relief. Wir reduzieren hier den Wert vielleicht auf 10. Dass nur so ein bisschen Unregelmäßigkeit da reinkommt. In Bezug auf die Sonnenfärbung gegen wir in den physikalischen Himmel. Die Sonnenseite. Dort gibt's eine Sättigungskorrektur. Das wäre der Farbwert, den wir jetzt haben. Den können wir eben reduzieren, dass wir sagen, das ist vielleicht mit 40 Prozent ausreichend. Das probieren wir mal eben aus. Sie sehen jetzt hier schon, die Farbstimmung ist eine ganz andere im Vergleich zu hier. ... eben den Prepass durchlaufen lassen. Das ist das Rendering. Hier sehen Sie schon den Unterschied. Das war vorher, das ist jetzt. Gefällt mir etwas besser. Ein bisschen kühler wirkt das Ganze jetzt dadurch, aber das passt ja zu dieser Ästhetik, diese Strukturen im Boden sind etwas zurückgenommen. So gefällt mir das von der Lichtstimmung eigentlich ganz gut. Ja, ich hoffe, Ihnen hat das ein bisschen Spaß gemacht. Wir sind ja wirklich im Schnelldurchlauf durch die wichtigsten Dinge durchgeflogen. Dass Sie mal einen Eindruck haben, wie man modellieren kann, welche Optionen da zur Verfügung stehen, Materialsystem. Man kann natürlich in der Kürze eines Grundtrainings alles nur etwas anreißen. Aber ich hoffe, denjenigen unter Ihnen, die gerade erst neu mit Cinema 4D starten, hat das einen kleinen Motivationsschub gegeben. Es gibt sehr viele Dinge, die sich sehr schnell umsetzen lassen, wenn man eine pfiffige Idee hat. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Vernügen, viel Spaß dabei, das weiter auszuprobieren. Ansonsten finden SIe ja auch viele weiterführende Videos im Programm, wo es tatsächlich um Spezialfunktionen geht, um Ihr Wissen in bestimmten Bereichen noch weiter zu vertiefen, zum Beispiel im Materialsystem oder Rendering. Wie gesagt, viel Spaß dabei. Hier Arnd von Königsmarck. Tschüß.

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.10.2014
Laufzeit:10 Std. 2 min (70 Videos)

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