Cinema 4D R18: Neue Funktionen

Das Messer im Loop-Modus

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Das neue Loop-/Pfad-Schnittwerkzeug bietet erweiterte Funktionen und ein HUD-Element, um die exakte Platzierung eines oder mehrerer Schnitte entlang einer Kante zu steuern.

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen das Loop- beziehungsweise Pfad-Schnitt-Werkzeug vorstellen, das ebenfalls eine Weiterentwicklung des alten Messerwerkzeugs ist und natürlich auch einen Teil dieser Funktionalität wieder aufgreift. Das heißt, Sie werden sicherlich das ein oder andere wiederentdecken, das Sie bereits kennen. Aber wenn wir jetzt mal hier einen konvertierten Würfel als Basis nehmen und das Loop- und Pfad-Schnitt-Werkzeug auswählen, dann sehen Sie bereits an der Hat-Einblendung hier im Ansichtsfenster, dass es da etwas Neues gibt. Und Sie werden gleich sehen, wofür wir das nutzen können. Zuerst einmal gibt es hier verschiedene Modi, je nachdem, ob ein selbst gesuchter Loop oder ein Pfad geschnitten werden soll. Ein Pfad ist immer eine Selektion, die wir vorher schon aus Kanten oder Polygonen angelegt haben, durch die dann praktisch der Schnitt geführt wird. Auch das gab es schon in alten Werkzeugen. Deswegen bleiben wir erst einmal in dem Loop-Modus. Die zweite Einstellung betrifft den Offset-Modus, je nachdem, ob die Schnitte jetzt proportional oder in einem festen Abstand von den Eckpunkten erfolgen sollen. Das schauen wir uns jetzt einmal an. Sie sehen, das Konzept bleibt grundsätzlich das gleiche wie beim alten Loop-Schnitt-Werkzeug, nämlich dass wir hier auf den Kanten entlangspazieren und dadurch in jeder Richtung einen Loop definieren können, in dem wir entlangschneiden möchten. Was jetzt neu ist, ist, dass dieser Loop nicht zwingend komplett um das Objekt herum laufen muss, denn wir haben hier die Möglichkeit, den Loop-Bereich einzuschränken. Sie sehen jetzt hier zum Beispiel eine Bereichsanzahl von eins, was bedeutet, je nachdem, wo ich jetzt mit meinem Mauszeiger hingehe, dass jeweils tatsächlich nur EIN Polygon in dieser Richtung durchschnitten wird. Diese Zahl kann jetzt beliebig erhöht werden. Ich geh' mal in eine Liniendarstellung, dann sehen Sie, das sind jetzt hier zwei und jetzt folglich drei Polygone, je nachdem, in welcher Richtung. (Tippgeräusche) Das wäre also eine Möglichkeit, das Ganze einzugrenzen, wenn ich jetzt hier so eine Art V-Schnitt machen wollte, dann gibt es hier eine Option dafür, die nennt sich „bidirektionaler Schnitt”. Das bedeutet, dass in beide Richtungen, ausgehend von der Kante, auf der ich mich bewege, je ein Schnitt erfolgt. Würden wir jetzt diesen Loop-Bereich hier ausgeschaltet lassen, dann hätte das keine sinnvolle Anwendung, weil der Schnitt sowieso einmal herumgeht. Aber wenn wir das Ganze hier einschränken, dann sehen Sie, dann können wir auch solche v-förmigen Schnitte realisieren. Des Weiteren gibt es einen symmetrischen Schnitt, der einfach nur bedeutet, dass wir praktisch parallel auf der gegenüberliegenden Seite der Kante, auf der wir uns bewegen, einen zweiten Schnitt bekommen und dadurch eben symmetrisch schneiden können. (Tastenklick) Gut, bleiben wir erst einmal bei dem normal Modus, der hier das Ganze durchschneidet, und ich geh' auch mal wieder in den flächig schattierten Modus zurück. Und ich setze hier mal irgendwo einen Schnitt. Dann sehen Sie, dann kommt jetzt unser Hat-Element hier zum Leben. Denn wir erhalten hier einen Reiter, den wir auch im Nachhinein noch anfassen können, um den Schnitt an seine letztendliche Position zu schieben. Dieser Prozentwert kann hier als Offset-Wert numerisch exakt editiert werden oder aber durch Doppelklick direkt auf dieses Hat-Element, so dass wir beide Möglichkeiten ausschöpfen können, das zu platzieren. Wir können, um jetzt weitere Schnitte hier hinzuzufügen, die Control-Taste halten und hier einen Control-Links-Klick auf diesem Strahl ausführen, und dadurch entsprechende neue Schnitte hier platzieren, die wir auch wieder allesamt editieren können. (Tastenklick) Haben Sie aus Versehen einen Schnitt zuviel gesetzt, ziehen Sie einfach den Reiter hier nach oben raus oder Sie selektieren den entsprechenden Reiter und wählen die Minus-Taste aus. Um jetzt eine vorhandene Anzahl von Schnitten gleichmäßig zu platzieren, verwenden Sie einfach dieses erste Icon mit den drei Strichen. Sie sehen, das führt zu einer Quantisierung der Schnitte, die jetzt in ewig gleichen Abständen entlang der Kante laufen, die hier ja auch grün markiert wird. Ebenso können Sie weitere Schnitte hinzufügen, die Sie nicht mit Control-Klicks hier ausführen müssen, sondern Sie benutzen einfach die Plus-Taste. Das führt zu einer automatischen Quantisierung. Es wird einfach ein Schnitt hinzugefügt und dieser wird dann (Tippgeräusche) einfach auch regelmäßig eingepflegt. (Tippgeräusche) Sie sehen, das werden dann immer mehr; die Gleichmäßigkeit bleibt hier aber erhalten. (Tastenklick) Was können wir noch machen? Wir können natürlich die üblichen Funktionen nutzen, um den Schnitt einzuschränken auf eine vorgefertigte Selektion; wir können die Schnitte nach Abschluss des Werkzeugs automatisch selektieren lassen und wir können die Schnitte hier auf die Polygone beschränken lassen. Den Schnitt an N-Gonen stoppen zu lassen, das ist eine neue Funktion, die einfach verhindern soll, dass dann zum Beispiel gekrümmte N-Gon-Flächen in sich kollabieren. Und wir haben hier den „Schnitt an Pol stoppen”, das könnte man zum Beispiel sehr schön an einer Kugel sehen, wo dann ein Schnitt eben nicht über den oberen und unteren Pol-Punkt hinausgeht, sondern an den entsprechenden Stellen gestoppt wird. Die Quantisierung, die wir hier oben schon gesehen haben, gibt es hier auch nochmal im unteren Teil. Wenn ich jetzt hier also einen Schnitt aus dem Ganzen herausnehme (Tippgeräusche) und dann hier eine Quantisierung vornehme, damit wir hier etwas mehr Platz haben, dann sehen Sie, dass wir hier praktisch drei Abschnitte entlang dieses Segments jeweils erhalten. Das entspricht hier dieser Quantisierung auf zwei Einrastpunkte, je nachdem, wieviel wir haben wollen. Wir können uns dann hier direkt (Tippgeräusche) gleichmäßige Schnitte anlegen entlang der ausgewählten Kante, die nach wie vor durch die grüne Markierung hier aktiv bleibt. Wir können also weiterhin auf dieser Kante arbeiten. In dem Moment, wo Sie also neue Schnitte ausführen, ist es natürlich so, dass dann hier oben die alten Reiter verschwinden, Sie dann also die alten Schnitte nicht mehr korrigieren können, aber ich denke, irgendwo muss das Ganze ja auch eingeschränkt bleiben. Kommen wir hier oben einmal zu diesem Offset-Modus zurück, der bislang ja auf „Proportional” stand. Das heißt, alles, was wir hier an Schnitten durchführen, Sie sehen's hier natürlich überall, weil die Kanten alle noch gleich lang sind, bleibt proportional, also prozentual gleich entlang der Kanten. Wenn wir jetzt hier aber mal einen Punkt zum Beispiel anheben, so dass hier eine kürzere Kante entsteht im Vergleich zu den anderen, und ich wechsle mal zurück, sehen Sie, dass wir hier eine Schräglage des Schnittes bekommen. der dieser Kante jetzt natürlich prozentual folgen muss, das heißt, bei 50 Prozent der Kantenlänge sind wir hier auf einer anderen Höhe als zum Beispiel an den Rändern. Wir können den Modus aber auf Kantenabstand umschalten. Sie sehen, dann schaltet sich das hier entsprechend um - bis zu einer bestimmten Höhe, weil ich hier natürlich nicht über diesen Punkt hinausgehen kann an der Kante, weil dann die nächste Kante beginnt. Aber bis zu diesem Punkt können wir jetzt automatisch parallele Schnitte durchführen. Ich muss den Winkel hier etwas ändern, damit das eindeutiger zuzuordnen ist. Aber Sie sehen, jetzt können wir einen parallelen Schnitt durchführen, in dem Segment, der eben parallel zu dieser Kante läuft, indem wir das hier auch wieder über einen Reiter ausführen können. Wenn Sie jetzt sagen, dieser prozentuale Abstand von diesem grünen Punkt aus, der ist etwas ungünstig, weil wir es genau vom anderen Ende her gerne hätten, dann müssen Sie hier „Richtung wechseln” aktivieren, Sie sehen, dann können wir hier praktisch von der gegenüberliegenden Seite aus das Ganze verschieben. Soweit hier zu der Grundfunktionalität, die wir an dem Werkzeug haben, um Schnitte gleichmäßig in einem bestimmten Abstand oder proportional entlang einer Kante ausführen zu können. Schließlich gibt es hier noch eine Schnitt-Anzahl, im Prinzip identisch zu der Plus-Funktionalität die wir hier oben auch hatten - ist eigentlich genau das gleiche - so wie wir hier eben neue Schnitte hinzufügen können, so können wir auch hier unten die Schnitte in der Anzahl steuern und sehen, dass diese automatisch proportional gleichmäßig, dem entsprechenden Modus folgend, entlang der ausgewählten Kante gesetzt werden.

Cinema 4D R18: Neue Funktionen

Übernehmen Sie die Neuerungen von Cinema 4D R18 direkt in Ihren Workflow. Arndt von Koenigsmarck erläutert anhand von Praxisbeispielen wie es geht.

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Erscheinungsdatum:01.09.2016
Laufzeit:4 Std. 50 min (44 Videos)

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