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Photoshop Elements 15: Ebenen und Masken

Das Maskenprinzip

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Masken dienen unter anderem der Begrenzung der Bearbeitung auf bestimmte Bildbereiche. Hier zeigt André Reinegger, wie man auf die "falsche" Art zum Beispiel die Wirkung einer Schwarzweißumwandlung auf bestimmte Bereiche beschränkt – und wie das mit einer Maske viel besser und ohne Schaden anzurichten gelingt.

Transkript

Für die professionelle Bildbearbeitung in Photoshop Elements sind Masken essenziell. Viele Anwender verzichten auf Masken und radieren an dem Bild herum, wobei dann Bildinformationen verloren gehen, und es problematisch ist, den Urzustand wiederherzustellen. Dabei ist das Arbeiten mit Masken sehr einfach. Viele Anwender wagen aber einfach den Schritt nicht, oder sind damit halt nicht vertraut. Deswegen, ich möchte jetzt mal gerade zeigen, wie man es nicht macht. Also der erste Schritt wäre ja, die Hintergrundebene zu duplizieren, das ist schon mal richtig, weil dann haben wir eine neue Ebene, auf der wir arbeiten können, ohne dass wir die ursprüngliche Ebene in irgendeiner Form zerstören. Gut, ich möchte jetzt hier ein Schwarzweiß-Bild haben, wobei lediglich der Leuchter, oder dieser Lüster hier, farbig ist, der Rest soll schwarzweiß sein. Dazu muss ich das Bild jetzt in Schwarzweiß konvertieren. Ich gehe also hier auf "Überarbeiten" Hier suchen wir uns jetzt was aus, was ganz gut passt, das sieht eigentlich nicht schlecht aus, Infrarot finde ich jetzt nicht so gut, das ist eigentlich in Ordnung, einfach mal alle Varianten durchprobieren, vielleicht hier an den Reglern noch ein bisschen ziehen, bis es gefällt. Ich finde aber "Zeitung" hier in dem Fall sehr gut, und klicke auf "OK". So, was einige Leute jetzt machen, ist, in dem Fall den Bereich aus diesem Bild hier rauslöschen, der durchscheinen soll. Das heißt, man würde in dem Fall hingehen und das Radiergummi nehmen. Grundsätzlich würde ich eigentlich immer vom Radiergummi abraten, weil es immer auch mit Masken zu lösen ist, deswegen-- eigentlich ist das Werkzeug hier verboten, und dann geht man mit einer entsprechenden Pinselgröße, so, mal gucken, ja, das ist in Ordnung, hin, und vielleicht noch ein bisschen softerem Pinsel, nehmen wir halt eher so einen weicheren hier, sowas, vielleicht ein bisschen größer, und dann geht man hin und radiert aus diesem Bild alles heraus, was man nicht braucht, ich gehe mal hin und vergrößere den Pinsel noch ein bisschen, damit es schneller geht. So, ich radiere also diesen Teil hier raus. Ok. Das sehen wir jetzt, wenn ich das Hintergrundbild deaktiviere. Der Teil fehlt also, in der Mitte kann ich nochmal hinklicken, da war noch ein bisschen was zu viel. Ok. Jetzt blende ich das wieder ein. Wir haben also aus dem Schwarzweiß-Bild etwas herausgelöscht. Und wenn wir jetzt unter der Lupe sehen, dass wir uns irgendwo verpinselt haben, beziehungsweise zu viel hier rausretuschiert haben, dann haben wir ein Problem. Wir müssen im Prinzip wieder von vorne anfangen, denn ich habe ja nicht mehrere Schritte, ich mache jetzt einen Schritt rückgängig, in dem Fall war das Ein- und Ausblenden, oder zwei Schritte rückgängig, und dann bin ich wieder ganz am Anfang. Ok, das ist also einiges an Mehrarbeit und ärgerlich, wenn man tatsächlich Pixel löscht, deswegen sollte man nach Möglichkeit so arbeiten, dass man keine Pixel löschen muss. Und zwar gehen wir da so vor, dass wir einfach unsere Ebene nehmen, und statt hier jetzt was rauszulöschen, gehen wir hin und erzeugen uns eine Maske. Wir müssen darauf achten, dass die Maske auch aktiv ist, denn wir können sowohl auf die Maske, als auch auf die Ebene klicken, um darin zu arbeiten. Wir sehen hier anhand dieses hellblauen oder türkisen Rand, dass jetzt die Maske ausgewählt ist. Ja und jetzt können wir den Pinsel nehmen und mit dem Pinsel über den Bereich drübermalen, der freigegeben werden soll. Wir müssen bloß auf die Farben achten, und zwar ist das in demFall schwarz und weiß für die Masken, und Grautöne. Mit schwarz löscht man quasi alles raus, über das man fährt, weil schwarz dann unsere Maske ist, weiß erhellt den Rest, und Grauwerte sind halt zwischen schwarz und weiß, und da arbeiten wir dann mit Halbtransparenzen, also weichen Übergängen zum Beispiel. Übrigens gibt es hier unten auch für die Farben ein Tastenkürzel, ich zeig' das mal, wenn ich eine andere Farbe auswähle, also jetzt in dem Fall sind wir in der Maske, da können wir gar nicht mit Farben arbeiten, sondern nur Grautöne wählen, denn wenn ich hier jetzt rot auswähle zum Beispiel, wird das in einen Grauton übersetzt. So, wenn ich jetzt X drücke, dann tausche ich Vorder- und Hintergrundfarbe aus. Das heißt, wenn ich gerade etwas wegradieren möchte, dann arbeite ich mit schwarz oder grau, wenn ich was wiederherstellen möchte, dann drücke ich X und arbeite mit weiß, ich muss also nicht dauernd zwischen den Farben hier unten wechseln. Und Farben, nehmen wir an, wir haben jetzt hier nicht schwarz und weiß, dann drücken wir einfach die Taste D, und dann wird aus grau, oder der Farbe, die vorher eingestellt wurde, schwarz. Bevor wir anfangen zu pinseln, ein kleiner Tipp. Wenn man die Steuerungs- und die Alt-Taste gedrückt hält, und dann die rechte Maustaste drückt, dann kann man hier die Pinselgröße definieren. Das ist auch sehr praktisch, weil wir müssen dann nicht immer wieder hingehen und hier unten klicken, und ziehen, um die Größe des Pinsels zu definieren. Einfach Alt, Steuerung, rechte Maustaste, wir sehen hier eine Vorschau des Pinsels, so, ungefähr die Größe ist in Ordnung, und dann klicken und malen wir über den Bereich, den wir freistellen wollen. Und dann sehen wir bereits hier den Punkt, den wir da hinmalen. Ich mach' noch ein bisschen mehr, so, wir wollen ja alles hier dabei haben. Ok. Ob wir jetzt hier alles erwischt haben, können wir auch sehen, indem wir einfach mit der Alt-Taste hier einmal auf die Maske klicken. Dann wird uns quasi nur die Maske angezeigt, und sehen wir, hier habe ich was vergessen, jetzt male ich hier auch noch drüber, ok, jetzt drücke ich Alt und dann die Maustaste nochmal, und dann sind wir zurück in der Maske. Wenn man genau hinguckt, sieht man, dass hier was gelb rausstrahlt. Das kann man nutzen für den Effekt, die Lampe soll halt ein bisschen leuchten, oder aber, wenn uns das stört, ja, dann gehen wir ganz einfach hin, und stellen um auf weiß, oder drücken X an der Stelle, dann wählen wir uns vielleicht einen Pinsel aus, der ein bisschen härtere Kante hat, so, und vergrößern die Pinselspitze wieder, wie gesagt, geht auch hier mit der Tastenkombination, so, und jetzt kann ich hingehen und natürlich drauf achten, dass wir hier in der Maske sind, und hier jetzt das wieder wegpinseln, was mich hier an der Stelle stört. So, und das geht natürlich nachträglich, wenn man mit dem Radiergummi gearbeitet hat, nicht. Ja, und wie wir gesehen haben, haben wir so jetzt eine sehr präzise Maske erstellt. Wenn ich die Hintergrundebene ausblende, dann sehen wir auch hier, was genau durchscheint. Wenn wir noch nacharbeiten wollen, können wir es ein- und ausblenden, wir können hier mit der Alt-Taste reinklicken und gucken, jetzt haben wir hier eine sehr scharfe Kante, da oben nicht so, ist die Frage, ob man da vielleicht auch noch hingeht und das Ganze noch ein bisschen verschärft, müsste man sehen, wie sich das nachher hier im Ergebnis macht. Genau, hier sind minimalst noch Strahlen nach oben, die kann man hier noch rausnehmen, aber das ist jetzt wirklich nur noch Kleinarbeit. Wie wir sehen, können wir also wunderbar mit Masken arbeiten, wir können die Kanten nachträglich bearbeiten, wir können was hinzufügen, wir können was weglöschen, und sind somit super flexibel. Selbst wenn man am nächsten Tag merkt, irgendwas war da gestern schiefgelaufen, dann kann man nacharbeiten. Wenn man mit dem Radiergummi gearbeitet hat, oder irgendwie anders Bereiche weggelöscht hat, dann hat man an der Stelle am nächsten Tag ein Problem.

Photoshop Elements 15: Ebenen und Masken

Lernen Sie, wie Sie mit Ebenen und Masken Ihre Bildbearbeitung in Photoshop Elements non-destruktiv durchführen können, um jederzeit flexibel Änderungen vornehmen zu können.

2 Std. 2 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.01.2017

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