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CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 2) Installation und Paketmanagement

Das Linux-Dateisystem kennenlernen

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Verschaffen Sie sich anhand dieses Videos einen ersten Einblick in das Linux-Dateisystem und lassen Sie sich den grundlegenden Aufbau erklären.
06:41

Transkript

In diesem Video starten wir eine Tour durch das Linux-Dateisystem. Starten wir die Tour mit unserem alten Freund "lsblk", List Blockgeräte. "lsblk", und ich sehe, welche Blockgeräte sind in meinem System eingebaut. Zum Beispiel "sr0" zeigt an, dass es sich um ein DVD handelt, ich sehe die erste Festplatte "sda". Diese "sda"-Festplatte wurde unterteilt in zwei Partitionen, "sda1", "sda2", und auf der Partition 2 wurde ein LVM eingerichtet. Ich sehe zum Beispiel auch, dass die Disc "sda1" und "sda2" die Major-Nummer "8" hat. Wir sehen hier die Major-Nummer "8". Das ist der SCSI-Treiber. Root, SWAP und Home verwenden ein Logical Volume. Das hat wiederum einen anderen Treiber, Major-Nummer 253. Das "/boot"-Verzeichnis ist auf der Partition "sda1" und hat eine Größe von 100 Megabyte. Das "/boot"-Verzeichnis wurde separat angelegt, da "grub-from-grub-legacy", nicht auf ein LVM zugreifen kann. Die alte Version von GRUB hat nicht die notwendigen Treiber, um auf ein LVM zuzugreifen. Weitere Informationen können wir uns anzeigen lassen, indem wir folgenden Befehl einsetzen: Das ist "df", steht für "disc free", "-h", steht für "human readable", und ein "T", damit wir das Dateisystem sehen können. Wir sehen also, "human readable" bedeutet, dass wir die Größenangabe in einem solchen Format erhalten. Würden wir das "h" weglassen, dann würde das Resultat in etwa so aussehen: und Sie sehen bereits, dass die Größenangaben dann sehr schwer auszulesen sind. Ich lösche da den Bildschirm, und wir zeigen uns den Inhalt nochmals mit dem "h" an. Somit haben wir die Möglichkeit, die Informationen besser zu lesen. Hier sehen wir auch die Gesamtgröße, wieder das "/boot"-Verzeichnis. Wir sehen, das Root-Verzeichnis hat insgesamt 50 Gigabyte, 43 Gigabyte sind verfügbar, Zudem sehen wir auch, dass das "/home"-Verzeichnis eine Größe von 5,4 Gigabyte aufweist. Nun möchte ich Ihnen Befehle anzeigen, welche im Zusammenhang mit LVM stehen. Dazu melde ich mich zuerst einmal als "root" an. Ich verwende dazu den Befehl "su", "switch user", ich gebe das Passwort ein, und nun habe ich die Möglichkeit, die verschiedenen Befehle anzuzeigen, indem ich folgenden Trick anwende: Ich möchte zuerst einmal die Befehle auflisten, welche mit "pv" starten. Ich gebe also "pv" ein drücke zweimal die Tabulator-Taste, und Sie sehen, ich erhalte die Befehle zu "pv". Ich sehe "pvcreate", "pvdisplay", dann sehe ich "pvremove"... sämtliche Befehle, welche mit "pv" starten. "pvcreate": mit diesem Befehl könnte ich eine Disc vorbereiten um diese in den LVM aufzunehmen. Der nächste Befehl, den ich Ihnen zeigen möchte, das ist "vg", das steht für "volume group" Auch da wieder, "vg" und zweimal die Tabulator-Taste. Und wir sehen auch hier die entsprechenden Befehle. Der letzte Befehl, den ich Ihnen zeigen möchte, das ist "lv", und dann wiederum die Tabulator-Taste. Und wir sehen hier "lvdisplay" zum Beispiel, "lvextend", und nun schauen wir uns einmal "lvdisplay" an, damit wir unser LVM anschauen können. Ich verwende also "lvdisplay" und da das Resultat größer ist, als es auf einer Terminalseite Platz hätte, verwende ich das Pipe-Symbol, und lenke das Resultat um in einen Pager "less". Und nun können wir uns seitenweise die Informationen anschauen. Wir sehen zum Beispiel hier das Logical Volume vom Root-Verzeichnis wir sehen das Logical Volume vom "/home"-Verzeichnis, wir sehen das Logical Volume von der SWAP-Partition... Sämtliche Informationen können wir hier auslesen. Um den Pager wieder zu verlassen, drücken Sie die Taste Q, und wir sind wieder zurück in unserem Terminal. Ein weiterer Befehl, um das Dateisystem ein wenig zu erforschen, das ist "mount". Mit "mount" sehen wir sämtliche Mount Points, welche jetzt eingebunden sind. Wir sehen zum Beispiel hier, den Mount-Punkt für das Root-Verzeichnis, das wird mit dem Slash repräsentiert. Es handelt sich um das Dateisystem Extended4 und wir sehen, dass diese Partition ReadWrite eingehängt wurde. Wir sehen das virtuelle "proc"-Verzeichnis, welches unter "/proc" eingebunden wurde. Auch hier steht "rw" für ReadWrite. Mit "mount" erhalten wir also eine Liste, mit den Mount Points. Die nächsten Befehle, die ich Ihnen zeigen möchte, beschäftigen sich mit dem Thema SWAP. Mit "swapon" habe ich die Möglichkeit, mir die Informationen zu SWAP .anzeigen zu lassen Wir sehen hier den Filenamen "/dev/dm-1", und die entsprechende Größe. Ich kann diese Größe auch anzeigen lassen mit dem Befehl "free", Abstand, "-m". Auch da sehe ich die Informationen zu SWAP, mit den entsprechenden Größen. Ich kann diese Informationen auch aus einer spezifischen Datei auslesen. Ich verwende dazu den Befehl "cat". Diese Datei befindet sich im Verzeichnis "/proc" und die Datei heißt "meminfo". Diese Datei ist sehr groß, darum suche ich mit dem folgenden Befehl "grep", nach dem Wort "Swap". Ich verwende dazu "Swap" und einen Platzhalter, und nun erhalte ich die Informationen zu SWAP. Und wir sehen auch hier, wieder die entsprechenden Größenangaben. Wir haben also gesehen, dass wir mit "swapon", Abstand, "-s", mit "free", Abstand, "-m", und mit dem Auslesen der Datei "meminfo" die Angaben zu SWAP erhalten. In diesem Video haben wir einen ersten Einblick zum Dateisystem von Linux erhalten.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 2) Installation und Paketmanagement

Lernen Sie den Umgang mit Festplattenlayouts, Shared Libraries und dem Paketmanagement kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

1 Std. 43 min (28 Videos)
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