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Cinema 4D Grundkurs

Das Lathe-Objekt

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Das Lathe-Objekt eignet sich zur Modellierung rotationssymmetrischer Objekte, wie z. B. Vasen, Flaschen oder Gläsern, kann jedoch auch für helix-artig gewundene Formen verwendet werden.

Transkript

Wir haben uns hier mit dem Extrudieren-Objekt angesehen, wie wir aus Splines 3-dimensionale Formen erstellen können. In diesem Zusammenhang gibt es noch weitere Objekte, die ähnlich funktionieren. Und da schauen wir uns jetzt das nächste an in dieser Gruppe hier, nämlich das sogenannten Lathe-Objekt. Das Lathe-Objekt erkennen Sie schon am Icon, hat etwas zu tun mit rotationssymmetrischen Objekten, also zum Beispiel Flaschen, Vasen oder Gläsern. Rufen wir das hier mal ab. Und ich verwende der Einfachheit halber mal die Splines, die wir hier unter dem Extrudieren-Objekt schon benutzt hatten, ziehe die aus dieser Umklammerung heraus und lösche das Extrudieren-Objekt. Sie müssen jetzt wissen, dass wenn wir uns die Achsen des Lathe-Objekt hier mal ansehen, ich mache die Splines dazu kurz mal unsichtbar, für uns entscheidend ist die Richtung der Y-Achse am Lathe-Objekt. Das ist praktisch die Rotationsachse, um die sich unser Spline drehen wird, um ein Objekt zu erzeugen. Sie können sich das so vorstellen, als wäre das Lathe-Objekt so eine Art Töpferscheibe. Und diese Scheibe, die liegt hier in der Ebene XZ. Also im Prinzip, wenn ich das mal darstellen wollte, sähe das vielleicht so aus. Das wäre jetzt unsere Töpferscheibe. Und die Y-Achse, die Senkrechte ist praktisch die rotationssymmetrische Achse, also die Achse, die in der Mitte der Töpferscheibe nach oben geht. Darum dreht sich jetzt unser Tonmodell oder natürlich unser Spline, den wir dem Lathe-Objekt unterordnen. Das heißt, wenn wir jetzt hier ein Spline-Objekt haben, so wie dieses hier, dann wäre die Lage, die es jetzt hat hier, etwas ungünstig, weil das würde um diese Achse hier gedreht, um 360 Grad in der Regel, und würde so schief und krumm, wie es jetzt gerade im Raum liegt, nicht besonders viel Kontrolle haben über die Form, die da entsteht. Daher macht es auch hier wieder Sinn, sich ein bisschen zu orientieren an der Ansicht von Vorne, ich lösche den Zylinder mal wieder weg, und hier zu sagen, dass die Form möglichst einheitlich liegen soll in der Ansicht von vorne. Bedeutet für uns, dass ich hier die Winkel alle mal auf 0 stelle, weil wir ja ursprünglich den Spline auch hier in der Ansicht von vorne gezeichnet hatten. Das heißt, wenn ich die Werte hier alle auf 0 setze, liegt der Spline automatisch wieder so, wie er ursprünglich gezeichnet wurde. Und jetzt kann ich hier ganz gemütlich die Positionierung übernehmen, relativ zu dieser grünen Achse, die ja identisch ist in ihrer Lage mit der Achse des Lathe-Objekts, weil wir das noch nicht verschoben haben. So, was passiert jetzt, wenn ich dieses Spline-Objekt dem Lathe-Objekt unterordne? Sie sehen, da passiert einiges. Nämlich wenn ich hier mal perspektivisch auf das Ganze gucke, wird jetzt aus unserem Spline plötzlich so ein kreisförmiges Objekt, was noch ein bisschen eckig wirkt. Schauen wir uns mal an, was das Lathe-Objekt an Einstellmöglichkeiten bietet. Und da fällt uns als Erstes auf wieder die Kombination Objekt und Deckfläche. Und die Einstellungen, die wir hier bei Deckfläche finden, das sind genau die gleichen, die wir zuvor schon beim Extrudieren-Objekt gesehen haben. Das heißt, hier brauchen wir jetzt nicht nochmal durchzuspazieren, sondern das verhält sich ganz genau identisch. Interessanter sind dagegen hier die Objekt-Eigenschaften. Hier gibt es als Erstes einen Winkel. Der gibt praktisch an, wie weit sich die Töpferscheibe mit unserem Spline um die Y-Achse drehen soll. 360 Grad ist praktisch einmal komplett rum. Das heißt, wenn wir jetzt hier den Wert verkleinern, dann macht auch wieder diese Deckflächen-Option hier Sinn. Dann ergeben sich hier nämlich Bereiche, die geschlossen werden müssen, einmal vorne , Start, und einmal hier bei Ende. Und das ist genau das, was Sie hier steuern könnten. Also hier könnten Sie sagen, am Anfang möchte ich keine Deckfläche. Dann können Sie jetzt hier hineinschauen in die Struktur zum Beispiel. Oder wie beim Extrudieren-Objekt, Sie sehen, das Ganze auch mit einer Rundung versehen, vorne und hinten, und dann über Kontur beibehalten und die Verschweißung eventuell dafür wieder sorgen, dass das hier zusammen bleibt. Schauen wir mal, was wir jetzt hier noch haben. Wir haben gerade schon gesehen, dass es alles etwas eckig ist. Und das liegt an der Unterteilung. Wenn wir hier mal uns Linien einblenden lassen, dann sieht das auf den ersten Blick sehr hoch unterteilt aus; ein bisschen hier optimieren, was die Flächendichte angeht. Aber man sieht hier, dass in der Rotation diese 24 Unterteilungen hier verwendet werden. Also wenn ich jetzt hier wieder den Winkel mal anpasse und erhöhe, sehen Sie, je weiter ich das drehe, desto mehr müssen sich diese 24 Segmente strecken, und desto eckiger wird es sein. Deswegen kann man dann, je nachdem wie die Form ist und wie weit der Winkel ist, hier die Unterteilung gern auch anpassen. Und dann wirkt das Ganze natürlich sehr schön rund. Die zweite Unterteilungsrichtung, die wir haben, wenn ich nochmal auf die Linien-Darstellung zurückschalte, ist die Unterteilung hier umlaufend um den Spline und das ist wieder etwas, was wir hier über die Zwischenpunkte-Einstellung regeln können. Also zum Beispiel Angepasst, wenn wir Polygone sparen wollen. Sie sehen, dann wird das Ganze schon etwas luftiger, weil wir jetzt sehr viel auf diesen geraden Abschnitten des Splines einsparen können. Was haben wir noch? Wir haben wieder Isobaten-Unterteilung, den Wert kennen Sie schon vom Extrudieren-Objekt, hat also etwas zu tun mit diesem Isobaten-Modus hier, wenn wir eine Linien-Darstellung auswählen. Hat also sonst mit der Generierung der Form nichts zu tun. Und wir haben hier eine Verschiebung, die jetzt noch bei 0 steht. Verschiebung bedeutet, dass sich das Profil, während es sich jetzt hier um die Y-Achse drumherum bewegt, sich gleichzeitig auch noch entlang der Y-Achse verschiebt. Und Sie sehen, was passiert, wenn ich diesen Wert verändere. Dann erhalten wir so eine Art Feder, oder zum Beispiel auch den Handlauf einer Wendeltreppe. Und dann sehen Sie schon, macht es natürlich Sinn, dass dieser Winkel sich auch problemlos über 360 Grad einstellen lässt. So können wir also die Feder beliebig verlängern, oder was auch immer das darstellen soll. Natürlich wieder in Abhängigkeit hier der Unterteilung, die wir dann etwas höher anlegen müssen, weil ja der Weg jetzt auch viel länger wird. Der letzte Wert hier ist die Skalierung, also die Größe. Das heißt, wir können das Profil, unseren Spline unterwegs kleiner oder größer werden lassen. Sie sehen, das ist linear. Praktisch von der ursprünglichen Größe wird es dann schrittweise immer kleiner, bis es am Ende jetzt hier eben rund 50 % der Originalgröße nur noch hat. Dabei rutscht es automatisch auch um diesen prozentualen Betrag näher an die Rotationsachse, an die Y-Achse heran. Also der Abstand hier verringert sich entsprechend nach innen. Das ist so etwas, was man typischerweise bei Korkenziehern oder ähnlichen Konstrukten sehen kann. Man kann aber genauso gut sagen, wir gehen über 100 %. Dann erhalten wir so eine Art Trichter, das Ganze geht auseinander. Das wäre eine typische Struktur, die sich ergibt, wenn das Spline-Profil außerhalb liegt, also keinen Berührpunkt hat mit der Y-Achse. Das bedeutet, wenn ich dieses Spline-Objekt greife und weiter nach außen ziehe, vergrößert sich dadurch der Radius am Lathe-Objekt.

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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