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Cinema 4D Grundkurs

Das Geländer duplizieren

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Über das Duplizieren-Werkzeug können Objekte oder Gruppen als echte Kopien oder als Instanzen vervielfältigt werden. Auf diesem Weg erstellen wir das erste Geländer.

Transkript

Nachdem ich jetzt ein Element unseres Geländers modelliert habe, geht es darum, dieses zu duplizieren, um das komplette Geländer darzustellen. Eine Möglichkeit dazu bietet sich, wenn wir das Geländer, also die Gruppe, unter der jetzt alle Elemente einsortiert wurden, selektieren. Und dann im Werkzeuge-Menü auswählen Wenn ich hier mal alle Rubriken öffne, sehen Sie, dass wir da mehrere Einstellungsebenen haben. Zuerst geht es natürlich um die Anzahl der Kopien, die wir haben möchten. Kann ich jetzt noch gar nicht genau sagen. Lässt sich aber gleich noch ändern. Und dann haben wir hier einen Klonmodus. Das ist praktisch die Art Kopie, die erzeugt werden soll. In der Einstellung Kopien werden praktisch identische Kopien erzeugt. Das wäre genauso als würden wir mit Ctrl+Drag-and-Drop hier einzelne Kopien erzeugen und die danach verschieben. Und dann gibt es hier noch eine Art, die nennt sich Instanzen. Eine Instanz ist praktisch nur ein Verweis auf das Original. Hat den Vorteil, dass wenn ich mein Original noch verändere, also wenn ich jetzt hier vielleicht noch Verbesserungen an meinem Halter vornehme, sich dadurch automatisch alle Instanzkopien dann entsprechend auch verändern. Eine Sonderform der Instanzen nennt sich Renderinstanzen. Da gibt es noch ein paar Einschränkungen. Bei der normalen Instanz enthält jede Instanz im Prinzip alle Punkte und Eigenschaften des Originals, wird aber eben fortlaufend aktualisiert. Deswegen eben, wenn ich hier an dem Original was ändere, verändern sich auch die Instanzen. Die Renderinstanz geht noch einen Schritt weiter und funktioniert tatsächlich nur wie ein interner Link. Das heißt, die Instanzen, die da entstehen, enthalten von sich aus keine eigenen Punkte, können also zum Beispiel dann auch nicht mehr individuell deformiert werden und Ähnliches. Sofern aber die Kopien alle wirklich komplett identisch sein sollen, ist das eine schöne Option, um Speicher zu sparen, weil eben hier sich nur gemerkt werden muss, wie sieht das Original aus. Und dann wird das einfach später bei der Bildberechnung jeweils aus diesem entsprechenden Speicherbereich kopiert. Bei den Instanzen ist jede Instanz wieder vom Speicherbedarf her genauso groß wie das Original. Egal wie wir uns jetzt entscheiden; ich nehme jetzt erstmal Instanzen vielleicht oder nehmen wir direkt die Renderinstanzen. Lässt sich nachher auch noch umschalten, ist kein Problem. Nehmen wir Renderinstanzen und wählen jetzt hier aus, wie diese angeordnet werden sollen. Linear heißt, dass diese praktisch auf einer geraden Linie stehen sollen, die Kopien. Kreis wäre eben kreisförmig angeordnet und wir haben auch die Möglichkeit, wenn ein Spline gezeichnet wurde, zu sagen, wir hätten die gern auf einem Spline entlang platziert, also wie zum Beispiel Perlen auf einer Perlenkette, oder die Schwellen auf einem Bahngleis. In unserem Fall ist einfach nur Linear, weil wir hier eine gerade Strecke vor uns haben. So, und wir sehen jetzt, hier geht es natürlich hauptsächlich darum zu verschieben. Jede Kopie soll ja eine gewisse Distanz haben zu dem Vorgänger. Und da gibt es hier wieder drei Werte, einmal für X, Y, und Z, wobei uns Y sicherlich gar nicht interessiert, das soll ja auf der gleichen Ebene bleiben. Sondern es soll sich nur in der einen Richtung verschieben. Das heißt, man kann hier im Prinzip erstmal alles auf 0 lassen und sagt einfach Zuweisen, und bekommt jetzt hier eine Null-Objekt-Gruppe, wo diese ganzen Kopien drin sind, in dem Fall erstmal 8 Stück. Das Schöne ist, dass wir jetzt hier über die Zahlenwerte schön rumspielen können mit diesen 8 Kopien. Das wäre eine Verschiebung in X-Richtung des Objekts, und folglich wäre jetzt hier die Z-Richtung die Richtung, die wir haben möchten. Sie sehen, das ist eine prima Geschichte, weil wir von Hand hier gar nichts anfassen müssen. Wir müssen jetzt nur mal schauen, wie diese Entfernung am besten ist, damit die Glasplatte wieder da landet, wo sie hingehört, nämlich in diesen Haltern. So ein bisschen viel Platz. So, 160 sieht ziemlich symmetrisch aus bei mir. Das heißt, wir müssen uns jetzt eigentlich nur noch angucken, stimmt die Anzahl. Wenn ich jetzt mal hier rübergehe, mal schaue, wo der Bogen zu Ende ist, im Prinzip haben wir dann hier schon fast zu viel. Könnten das also nur bis hier laufen lassen. Allerdings geht ja dann hier schon wieder die Ecke los, wo wir dann auch ein Geländer brauchen. Das heißt, warum nicht hier einfach noch das eine mit dabeinehmen, sodass wir bis zu der Ecke tatsächlich kommen, und dann hier praktisch abknickend die andere Richtung ansetzen können. Ganz in Ordnung so. Ist halt ein bisschen vielleicht optisch nicht ganz so schön, weil dieser Bogen hier im Prinzip ja eigentlich nur der Bereich ist, wo wir das Geländer brauchen. Vielleicht probieren wir es einfach mal, wenn wir hier ein paar Segmente uns sparen. Jetzt schauen wir mal, ob das nicht auch eine Lösung sein könnte. Müssen wir halt ein bisschen manuell in die ganze Sache nochmal eingreifen. Gut, egal wie viele Elemente Sie jetzt hier hinstellen, ob jetzt vier oder fünf oder je nachdem wie Ihr Bogen aussieht. Wir haben jetzt natürlich bei der Form, die wir gewählt haben, so ein bisschen die Problematik, dass uns jeweils an den Endstücken entweder ein Halter fehlt oder, wenn wir uns den hier angucken, hier Halteelemente vorhanden sind, die nicht passen, weil hier ja keine weitere Platte, keine Glasplatte mehr sitzt, sondern hier brächten wir auf der Seite im Prinzip kein Halteelement mehr. Das müssen wir manuell beheben, weil irgendwo ist natürlich eine Limitierung gesetzt. Entweder kopiere ich ein Original oder ich habe eben eine abweichende Form vor mir. Aber in jedem Fall ist es so, dass wir in dem Moment, wo wir das Werkzeug wechseln, diesen Duplizier-Modus verlassen. Das heißt, jetzt ist im Prinzip alles eingefroren. Sie sehen, hier haben wir jetzt ein neues Symbol. Das sind im Prinzip die Symbole für Instanzen, und hier jeweils angehakt ist, dass es sich dabei um eine Renderinstanz handelt. Und daran erkennen Sie, dass es im Prinzip auch kein Problem ist, aus einer Renderinstanz eine normale Instanz zu machen. Da muss ich nur das Häkchen wegnehmen. Gut, ich habe jetzt hier mein Original am linken Ende. Würde das jetzt gern verändern, was ein bisschen problematisch ist, weil dieses Original sich natürlich wiederholt. Das heißt, wenn ich hier was verändere, dann verändern sich alle Kopien gleichzeitig mit, weil das Instanzen sind. Ich kann Instanzen aber auch umwandeln. Das heißt, wenn ich jetzt diese Instanzen hier nehme, das Häkchen für Renderinstanzen wegmache, dann sind das normale Instanzen Und normale Instanzen kann ich konvertieren zu einer normalen Kopie, nämlich indem ich hier einfach einmal draufklicke. Sie sehen, dann habe ich jetzt praktisch wieder ganz normale Kopien vor mir, die ich natürlich jetzt auch, wenn ich hier das Original mal in die Gruppe ziehe, individuell wieder verändern könnte. Also so könnte ich jetzt hier zum Beispiel hereingehen in diese Boole-Gruppen hier, und könnte dafür sorgen, dass sich ich jeweils die Würfel, die ich ja hier verwende, nochmal verändere, indem ich einfach sage, ich schneide da einen Teil zum Beispiel weg. Einfachste Möglichkeit ist, man nimmt das Boole, konvertiert das, und könnte jetzt im Prinzip hier reingehen und den Teil hinten löschen. Wenn ich das mal aufklappe. Und jetzt zwei Elemente jeweils, einmal für die Lücke, einmal für den Würfel. Ist ein bisschen ungeschickt, schöner wäre es, das Ganze hängt zusammen. Ich gehe also nochmal den Schritt zurück und sage, ich hätte gern hier ein Einzelnes Objekt. Kann jetzt konvertieren und habe jetzt praktisch nur noch ein Objekt, wo ich hier zum Beispiel mit einer RechteckSelektion arbeiten kann. Lasse die Selektion verdeckter Elemente zu. Würde jetzt die Punkte hier alle auswählen. Da gibt es so einen kleinen Trick, wie ich jetzt eine Punkt-Selektion zum Beispiel umwandeln kann in eine Polygon-Selektion. Da halte ich nämlich einfach die Ctrl-Taste gedrückt. Und Sie sehen, alle Flächen, die von selektierten Punkten umgeben waren, werden jetzt eben ausgewählt. Das wäre die eine Option, die wir haben. Jetzt können wir im Prinzip diesen Teil hier einfach praktisch verschwinden lassen. Das ist wahrscheinlich das Einfachste, ohne jetzt hier nochmal aufwändig rumzubasteln. Und das würden wir hier unten nochmal genauso machen. Boole, Einzelnes Objekt erzeugen, konvertieren, das auswählen, können wir auch im Punkte-Modus diesmal lassen, und das einfach rüberziehen, dass es nicht mehr zu sehen ist. Dann ist das Ende hier schonmal optisch sauber. Ebenso ließe sich jetzt hier hinten praktisch die letzte Säule dann ergänzen, wenn wir die da brauchen an der Stelle; dass wir einfach uns nochmal einen Halter hier komplett greifen, den kopieren, und an diesem Halter einfach nur die Glasplatte wegschmeißen. Die brauchen wir hier nicht. Das ziehe ich entlang der Z-Richtung nach vorne. Da kommt der Halter angeflitzt. Und da das der war, den ich gerade verändert habe, hat er nur auf einer Seite Halter. Das ist schonmal gut. Muss nur ein bisschen erkennen, wo die Glasplatte zu Ende ist. Das heißt, ich kann den einfach um 180 Grad drehen hier mit dem H-Winkel. Dann sind die Halter auf der andere Seite. Ein bisschen hier ranfahren. Und dann sehen wir hier unsere Glasplatte. Und dann lasse ich das hier so ein bisschen reinragen. Und dann wären wir hier mit dem ersten Geländer fertig. Und ich möchte Sie nicht allzu sehr damit langweilen, das jetzt nochmal, zwei-, dreimal durchzuführen mit den anderen Richtungen. Im Prinzip würde ich vorschlagen, Sie machen das Gleiche nochmal hier hinten, entlang dieser Richtung und einmal hier entlang, um so ein bisschen den Gang sicherer zu machen, damit da uns keiner runterfällt, der dann entlangspaziert.

Cinema 4D Grundkurs

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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