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Cinema 4D Grundkurs

Das Extrudieren-Objekt

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Spline-Objekte sind im späteren Rendering unsichtbar, können jedoch über Hilfsobjekte zur Modellierung von Polygon-Objekten benutzt werden. Eines dieser Hilfsobjekte ist das Extrudieren-Objekt.

Transkript

Was nun mit diesen Splines überhaupt anfangen? Wenn wir uns die Formen mal ansehen in verschiedenen Ansichten wie zum Beispiel in der Zentralperspektive, so sehen wir dort natürlich, dass der Spline hauptsächlich so eine Art Linie ist. Und diese Linie ist aber eher eine mathematische Geschichte, das heißt, stellt an sich keine 3-dimensionale Form dar, keine Flächen werden dabei generiert. Das heißt, dieser Spline allein ist in der Regel nachher im Bild gar nicht zu sehen. Wir können jedoch Splines benutzen , so wie diesen hier oder auch diesen, den wir ja selber gezeichnet haben und kombiniert haben, um damit Polygone zu erstellen. Ich ziehe jetzt mal diesen Spline etwas zur Seite, wobei ich vielleicht noch kurz auf das Thema zu sprechen komme, was mit diesem Achsensystem hier ist. Wir haben ja bei den Objekten schon oft darüber gesprochen, dass jedes Objekt auch nochmal einen Mittelpunkt hat, der gebraucht wird, um einfach definieren zu können, wo das Objekt im Raum liegen soll. Das ist praktisch die Position des Objekts. Jedes Objekt kann aber eben nur ein Achsensystem haben, logischerweise einen Mittelpunkt. Dieser Mittelpunkt liegt jetzt hier bei diesem selbst gezeichneten Objekt; wenn ich die Splinemaske mal optisch wegblende, damit man das besser sehen kann; hier in der rechten oberen Ecke, da wo vorher dieser Kreis lag. Das heißt, das hat sich einfach ergeben aus der Kombination mehrerer Formen. Da ist dann eines der Achsensysteme hergenommen worden. Und das ist jetzt eben das Achsensystem des gesamten neuen Objekts. Wir müssen damit aber nicht unbedingt glücklich sein, sondern dieses Achsensystem kann durchaus an ganz anderer Stelle platziert werden, kann ganz woanders liegen. Und das lässt sich individuell regeln, zumindest für alle Objekte, die konvertiert sind oder die, im Fall des Splines, selbst gezeichnet wurden. Das Achsensystem von Fertigobjekten wie hier zum Beispiel diesen fertigen Splines oder diesen parametrischen Grundobjekten lässt sich nicht verschieben. Das ist immer in der Mitte. Das lässt sich erst dann verschieben, wenn ich das Objekt konvertiere zu einem Polygon-Objekt zum Beispiel. Wie kann ich jetzt aber an diesem Spline das Achsensystem woanders hin bekommen? Dafür gibt es hier auf der linken Seite einen speziellen Modus. Dieser Modus nennt sich Achse-bearbeiten-Modus. Das heißt, ich kombiniere. Das ist nämlich kein eigenständiger Modus, sondern ich kombiniere das mit dem Modell-bearbeiten-Modus. Das heißt, Modell-bearbeiten-Modus zusätzlich zu Achse-bearbeiten-Modus. Und dann in der Regel nimmt man hier das Verschieben-Werkzeug. Das heißt, jetzt kann ich hier, Sie sehen es, das Achsensystem losgelöst von dem Objekt verschieben. Ich kann es sogar außerhalb platzieren. Ist völlig egal. Oder ich kann, wenn ich hier mit der Maus mal bisschen über den Spline fahre, zum Beispiel sagen, dieser Punkt, da klicke ich einmal drauf. Da soll das Achsensystem liegen. Oder dieser Punkt, oder dieser Punkt. Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Das geht natürlich nicht nur mit Splines. Also wenn ich jetzt mal sage, das soll vielleicht hier sein, vielleicht hier, einfach draufklicken. Oder ich kann mich auch entscheiden, mach das doch bitte automatisch, setz das doch bitte genau in die Mitte der Form. Dafür haben wir hier im Mesh-Menü einen Befehl. Das heißt, dafür muss ich diesen Modus gar nicht bemühen. Den kann ich ausgeschaltet lassen. Gehe ins Mesh-Menü rein und sage, Achse zentrieren. Und da gibt es hier mehrere Befehle. Ich kann zum Beispiel auf die Ansichtsmitte zentrieren. Ich kann zentrieren zu einem Objekt, was darüber liegt, und so weiter. In den meisten Fällen geht es jedoch hier um diesen Befehl, nämlich Zentriere Achse zu. Und das Wort, was hier hinten fehlt, das ist praktisch das Objekt, was hier ausgewählt ist. Also man zentriert die Achse zu dem Objekt, was gerade ausgewählt ist. Und Sie sehen, das springt dann automatisch in die rechnerische Mitte. So exakt hätten wir das von Hand ja gar nicht da platzieren können. Das ist also eine ganz sinnvolle Geschichte immer dann wenn es um selbst gezeichnete oder modellierte Formen geht, und Sie möchten das gern, das Achsensystem zentriert haben. Oder eben die Kombination mit diesem Achse-bearbeiten-Modus, wo Sie hier das Achsensystem dann individuell selbst verschieben oder zum Beispiel auf Punkte einrasten können, die in dem Objekt zu finden sind. Nur kurz zum Ergänzen. Wie gesagt, das funktioniert hier bei Polygon-Objekten genauso. Ich schalte mal eben das Spline-Objekt aus, hätte den Würfel jetzt konvertiert. Das ist die Voraussetzung. Hätte hier das Achsensystem ausgewählt, also diesen Achse-bearbeiten-Modus, und könnte jetzt auch sagen, das Achsensystem möchte ich aber gern hier links unten haben. Oder ich möchte es irgendwo anders hingeschoben haben. Nur bei Polygon-Objekten kommen noch ein paar Optionen dazu. Sie sehen es hier schon an diesem Geflacker. Ich könnte zum Beispiel auch das Achsensystem auf eine Kante oder in die Mitte eines Polygons, wenn ich auf diese Elemente klicke. Das ist so ein bisschen der Unterschied zu dem Spline. Bei dem Spline haben wir halt keine Kanten, keine Flächen, deswegen fehlen da die Optionen. Da gibt es ja nur das Einrasten auf die Punkte. Aber auch hier könnte ich wieder sagen, Zentriere Achse zu, dann springt das Achsensystem wieder automatisch in die Mitte. Das nur so ein bisschen als Ausflug zum Thema Achsensystem, weil mir das gerade hier optisch so auffiel und wir das bislang noch nicht besprochen hatten. Aber wir waren ja eigentlich bei dem Thema, was stellen wir jetzt überhaupt mit diesem Spline an? Und da kommen relativ schnell dann zu dieser Gruppe an Objekten, also hier unter diesem grünen Würfel, dem sogenannten Subdivision-Surface-Objekt. Da finden sich hier vier Objekte: Extrudieren, Loft, Lathe und Sweep, die allesamt nur dafür da sind, etwas mit Splines anzustellen. Wir starten hier mit dem Extrudieren-Objekt. Es gibt jetzt, wenn Sie etwas geübter sind, ein Tastenkürzel, was Sie benutzen können. Ich mache es jetzt erstmal ohne. Ich rufe einfach diesen Befehl auf und wir sehen, da gibt es jetzt dieses Extrudieren-Objekt. Dieses Objekt funktioniert so, dass wir hierunter die Splines einordnen müssen, die praktisch erkannt und bearbeitet werden sollen. Das heißt, ich kann jetzt hier meinen selbst gezeichneten Spline nehmen, den per Drag-and-Drop hier unterordnen und magischerweise sehen wir, wie sich jetzt plötzlich dieses Spline-Objekt verwandelt in eine 3-dimensionale Form. Sie sehen, das Ganze wirkt wie so ein ausgestochener Keks. Und da erkennen Sie auch das, was ich am Anfang einmal erwähnt habe, dass nämlich innen liegende Strukturen oder Segmente automatisch ausgeschnitten werden, als Öffnung erkannt werden. So, was passiert jetzt eigentlich? Das kann man schon so ein bisschen an diesem Wort Extrudieren ablesen. Extrudieren hat etwas mit einer Verschiebung zu tun. Und zwar nehme ich die Spline-Form und verschiebe die in einer bestimmten Richtung um einen Betrag, den ich einstellen kann. Und zwischen dem Original und dieser verschobenen Richtung, da entsteht eine Dicke. Und das kann ich natürlich hier am Extrudieren-Objekt einstellen, wie dick das sein soll. Das heißt, ich klicke auf das Wort Extrudieren und finde hier genau diese Verschiebung. Und immer wenn Sie so drei Werte nebeneinadner sehen, wo jetzt hier Maßeinheiten eine Rolle spielen, also Zentimeter, bedeutet das, dass der erste Wert für X steht, und der zweite für Y, und der dritte für Z, also für die entsprechenden Achsrichtungen am Extrudieren-Objekt. Das hat ja auch ein eigenes Achsensystem. Das heißt, hier steht es 20 cm in Z-Richtung, das wäre die blaue Achse. Von daher haben wir jetzt hier 20 cm Dicke. Das heißt, diesen Wert, den kann ich natürlich auch beliebig editieren. Und Sie sehen, dann kriegen wir hier eine entsprechende Dicke umgesetzt, passend zu unserer Form, die wir da definiert haben.

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.10.2014
Laufzeit:10 Std. 2 min (70 Videos)

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