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Lightroom Classic CC / Lightroom 6 lernen

Das Entwickeln-Modul

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Das Herz von Lightroom ist das Entwickeln-Modul. In diesem Video lernen Sie die verschiedenen Steuerelemente dieses Moduls kennen. Auch die sinnvolle Reihenfolge bei der Bildentwicklung wird angesprochen.
08:32

Transkript

In diesem Film geht es um einen ersten Einblick in das Entwickeln-Modul. Auch das Entwickeln-Modul hat einen Navigator. Das heißt, hier kann ich auch zwischen der Lupenansicht, wie diese Vollbildansicht genannt wird, und der 1:1 Ansicht hin und her springen. Und kann mich dann entsprechend mit diesem kleinen Rechteck-Rahmen durch den Bildausschnitt navigieren. Der Navigator hat im Entwickeln-Modul aber durchaus noch eine andere Aufgabe. Sie haben nämlich hier die Möglichkeit die Voransicht auf bestimme Entwicklungsvorgaben zu sehen. Ich öffne die mal. Ich habe hier schon so einige Farb-Looks angelegt, aber nutze jetzt mal Lightroom-eigene Vorgaben, die zum Beispiel hier als Farbvorgaben hinterlegt wurden. So, und Sie sehen schon, wenn ich jetzt hier auf ALTES FOTO gehe, dass im Navigator mir eine Vorschau auf genau diese Entwicklung angezeigt wird, in der die Farben entsättigt sind, in der mit einer Vignettierung gearbeitet wird und vor allem auch mit einem sehr flachen Kontrast. Und so können Sie hier schon entscheiden, bevor sie dann mit der Vorgabe beispielsweise eine komplett andere Entwicklung für Ihr Bild starten würden. In diesen Vorgaben sind einfach Entwicklungs-Einstellungen gespeichert, die Sie hier alle auf der rechten Seite einstellen können. Da gebe ich Ihnen gleich auch noch einen Überblick. Unterhalb der Vorgaben haben Sie die Möglichkeit auf Schnappschüsse und das Protokoll zuzugreifen. Beide, sowohl Schnappschüsse als auch Protokoll, zeigen Ihnen einzelne Entwicklungsphasen. Dabei zeigt Ihnen das Protokoll wirklich jeden einzelnen Schritt. Bei dem Schnappschuss können Sie einzelne Entwicklungsphasen sozusagen speichern. Und auch hier ist es so, dass jeder einzelne Schritt Ihnen oben im Navigator angezeigt wird, und Sie dadurch eine Voransicht haben, wenn Sie entscheiden, auf einen bestimmten Protokollschritt zurück zu gehen. Im Entwickeln-Modul haben Sie keinen Zugriff auf die Ordnerstruktur Ihrer Festplatte. Das haben Sie nur in der Bibliothek. aber hier wie in jedem anderen Modul haben Sie die Möglichkeit auf vorbereitete Sammlungen zurückzugreifen und deshalb die Vor-Organisation aus der Bibliothek zu nutzen. Im Vorschaufenster des Entwickeln-Moduls haben Sie die Möglichkeit eine Vergleichsansicht zu aktivieren. Das ist dieses kleines Y-Symbol. Hier haben Sie Zugriff auf vier verschiedene Vergleichsansichten und können das Bild links und rechts, oder oben und unten mit der ursprünglichen, unentwickelten Version, aber auch mit jeder Teilversion vergleichen. Sie deaktivieren diesen Vergleich entweder mit der Y-Taste oder indem Sie auf das Symbol für die Vollbildansicht klicken. Auf der rechten Seite finden Sie nun alle Einstellungen mit denen Sie Ihr Bild entwickeln können. Sie sehen, ich habe hier schon ein paar Einstellungen vorgenommen. Kontrollieren können Sie diese Einstellungen über das Histogramm, dass Ihnen im oberen Bereich eingeblendet wird. Das Besondere am Entwickeln-Modul ist, dass dieses Histogramm hier tatsächlich auch editierbar ist. Sie können mit der Maus auf das Histogramm klicken und dann einen Tonwertbereich entweder nach links oder nach rechts schieben, und damit heller oder dunkler machen. Im Entwickeln-Modul haben Sie im übrigen zwei Werkzeugleisten. Sie haben die untere Werkzeugleiste für die Vergleichsansicht, eine Markierung, oder aber auch die Möglichkeit einen sogenannten Softproof einzublenden. Aber Sie haben auch einen Werkzeugleiste mit Bearbeitungswerkzeugen. Hier finden Sie ein Freistellungswerkzeug für den Bildausschnitt. Ein Reparatur- und Retuschewerkzeug, das Bereichreparaturwerkzeug, ein Werkzeug für die Korrektur ausgeblitzter Augen, und drei Werkzeuge, mit denen Sie lokal Entwicklungs-Einstellungen auftragen können. Entweder in einem linearen Verlauf, in einem radialen Verlauf, oder mit dem Pinsel. Diese Entwicklungs-Einstellungen entsprechen zum größten Teil dem, was Sie in den Grundeinstellungen finden. Aber es gibt auch viel mehr Einstellungen als die Grundeinstellungen. Deshalb möchte ich mit Ihnen jetzt mal die möglichen Entwicklungs-Einstellungen im Groben durchgehen. In den Grundeinstellungen finden Sie allgemein die Steuerung für die Tonwerte. Also die Belichtungskorrektur, aber auch die spezifische Steuerung für LICHTER, TIEFEN, WEISS und SCHWARZ. Sie haben Detaileinstellungen für einen Detailkontrast, und für eine recht realistische Sättigungskorrektur, die Dynamik. Außerdem können Sie den Weißabgleich entweder über vorgefertigte Weißabgleichswerte, über ein Pipettenwerkzeug oder über Schieberegler bearbeiten. In der Gradationskurve haben Sie die Möglichkeit die Tonwerte Ihres Bildes zu verändern und so zum Beispiel einen Kontrast herzustellen, indem Sie die dunklen, unteren Bereiche des Bildes noch dunkler machen, und die hellen, oberen Bereiche des Bildes wieder ein wenig aufhellen. Das ist eine klassische Kontrastkorrektur über die Gradationskurve. Im HSL-Bereich haben Sie nun wiederum die Möglichkeit, mit den Farben zu arbeiten. Und zwar sehr selektiv. Sie sehen hier, dass ich die Luminanz-Einstellungen, also die Helligkeit für das Bild in den Grün- und Gelbtönen sehr stark angehoben habe, damit es hier leichter wird. Dafür aber den Himmel in der Intensität über die Helligkeits-Einstellungen verstärkt habe. Eine Teiltonung, wie der Name schon sagt, ermöglicht Ihnen, Ihr Bild zu tonen. also mit einer Farbe zu überlagern. Aber Sie können diese Tonung teilen, in Lichter und Schatten, und so entweder Schwarz-Weiß-Bilder, aber auch Farbbilder tonen. Die Detail-Einstellungen sind dazu da, wirklich in den Details, fast in den Pixeln zu arbeiten. Hier haben Sie zwei komplett unterschiedliche Optionen. Das eine ist die Möglichkeit ein Rauschen in Bildern zu entfernen. Und das andere ist die Möglichkeit ein Bild nachträglich zu schärfen. Also alles sehr kleinteilig, im sehr kleinen Pixelbereich. Die Rauschreduzierung ist natürlich etwas, was sie am Anfang der Bildentwicklung machen. Die Scharfzeichnung findet normalerweise erst am Schluss statt, nachdem alle anderen Kontrastkorrekturen auch schon stattgefunden haben. Unterhalb der Details finden Sie die Möglichkeit der Objektivkorrekturen. Das ist durchaus eine Korrektur, die am Anfang stattfinden sollte, denn mit dieser Objektivkorrektur können Sie Objektivfehler automatisch korrigieren. Dazu gehört eine Vignettierung, dazu gehört aber auch eine tonnen- oder kissenförmige Verzerrung. Außerdem haben Sie hier schon die Möglichkeit erste Korrekturen, zum Beispiel eine ganz einfache vertikale Ausrichtung stattfinden zu lassen. In den drei weiteren Modulen haben Sie die Möglichkeit die Profilkorrekturen noch spezifischer einzustellen, objektivbedingte Farbfehler zu korrigieren, oder eine manuelle Perspektivkorrektur vorzunehmen. Die Effekte, die darunter sind, beinhalten ganz klassische Fotoeffekte, wie eine Vignettierung, oder Körnung, die man dem Bild nachträglich hinzufügen kann. Ganz am Ende findet sich die Kamerakalibrierung. Und diese sollte eigentlich am Anfang stehen, denn in der Kamerakalibrierung haben Sie die Möglichkeit über ein Profil die Grundentwicklung Ihres Bildes zu steuern. Zum Beispiel für Landschaftsaufnahmen ein Landscape-Profil zu nehmen. Und Sie sehen, damit wird die Sättigung so stark gesteigert, dass ich wahrscheinlich mir schon einige Korrekturen, die ich jetzt bereits vorgenommen habe, hätte sparen können. Das macht also auf jeden Fall Sinn, so etwas am Anfang der Bildentwicklung auszuprobieren. So, und wenn Sie dann etwas entwickelt haben, haben Sie mehrere Möglichkeiten diese Entwicklungen auch auf andere Bilder zu übertragen. Ich blende mir mal den Filmstreifen ein. Und Sie sehen, dass ich jetzt mehrere Bilder ausgewählt habe. Ich könnte jetzt die Entwicklungs-Einstellungen aus dem einen Bild kopieren, und auf ein anderes Bild einfügen. Ich habe aber auch die Möglichkeit Bilder nachträglich zu synchronisieren. Und hier auszuwählen, welche Entwicklungs-Einstellungen ich übertragen möchte. Oder aber ich entwickle meine Bilder gleichzeitig und sag, dass sie dabei automatisch synchronisiert werden sollen. Möchte ich ein Bild auf den ursprünglichen, unentwickelten Zustand zurücksetzen, klicke ich einfach auf ZURÜCKSETZEN. Eine letzte Information zum Entwickeln-Modul, dass ihnen auch in anderen Modulen sehr nützlich sein kann: mit der Taste 'I' blenden Sie eine Information über die Bilder ein. Belichtungszeit, ISO-Zahl, et cetera. Auch das ist wertvoll als Gundlage für Korrekturen, für die Enscheidung, ob Sie vielleicht eine Rauschreduzierung, oder eine Schärfekorrektur vornehmen wollen.

Lightroom Classic CC / Lightroom 6 lernen

Lernen Sie, wie schnell und einfach Sie mit Lightroom CC / Lightroom 6 Ihre Bilder organisieren, entwickeln und weitergeben bzw. präsentieren können.

3 Std. 9 min (32 Videos)
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