Lightroom 5 lernen

Das Entwickeln-Modul

Testen Sie unsere 2012 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Das Entwickeln-Modul ist das Kernstück von Lightroom: Hier sehen Sie, wie Sie sich in diesem Modul orientieren können und bekommen einen ersten Eindruck von den Entwicklungssteuerungen.
06:50

Transkript

In diesem Film gebe ich Ihnen einen ersten Überblick über das Entwickeln Modul. Auf der linken Seite des Entwickeln Moduls haben Sie die allgemeinen Steuerungen in denen Sie zum Beispiel auf vorbereitete Sammlungen aus der Bibliothek zugreifen können. Sie haben desweiteren einen Navigator, der dann nützlich ist, wenn Sie sich in das Bild hinein gezoomt haben, um dann den entsprechenden Ausschnitt verschieben zu können. Ein weiterer Klick auf das Bild zoomt Sie wieder heraus. Im Entwickeln Modul haben Sie vielfältige Möglichkeiten, Ihre Bilder ganz diffizil auszuentwickeln. Sie haben die Möglichkeit, sich daraus auch Vorgeben zu speichern, und diese dann einfach per Klick anzuwenden. Damit wird ein Set von Entwicklungseinstellungen angewendet. Diese Vorgaben sind einfach über die Steuerungstaste und das Z rückgängig zu machen, oder Sie werfen einfach einen Blick in das Protokoll. Hier wird Ihnen nämlich angezeigt, welchen Schritt Sie gemacht haben und Sie können auf die Schritte vor den Vorgaben wieder zurückkehren. Im Protokoll haben Sie Zugriff auf jeden Schritt, der erstellt wurde, vom ersten Import an. Wenn Sie einzelne Bearbeitungsphasen speichern wollen, dann speichern Sie diese als Schnappschuss. Im Schnappschuss können Sie die einzelnen Bearbeitungsphasen die für Sie wichtig sind, viel besser und gezielter anwählen. Um Ihren Entwicklungsfortschritt zu kontrollieren, nutzen Sie am Besten die Vergleichsansicht. Ich mache hier mal Platz und klicke dann auf das entsprechende Y Symbol. In der Vergleichsansicht vergleichen Sie das aktuelle Bild mit dem unentwickelten Bild. Sie haben aber auch die Möglichkeit, jede einzelne Entwicklungsphase als Basis für den Vergleich zu nutzen. Vorher und nachher können Sie auch vertauschen wenn Sie zum Beispiel am unentwickelten Bild weiterarbeiten wollen. Das ist in meinem Fall aber nicht so sinnvoll. Über den so genannten Softproof haben Sie die Möglichkeit, sich anzuschauen, wie ein Bild auf einem bestimmten Ausgabemedium aussehen würde. Dieses stellen Sie dann unterhalb des so genannten Histogrammes ein. Hier wählen Sie das so genannte Profil, also zum Beispiel ein Druckprofil, das Sie für Ihren Drucker angelegt haben. Ein Softproof gehört dabei sicher schon zu den fortgeschrittenen Funktionen. Ich wechsle mal wieder von der Vergleichsansicht auf die Vollbildansicht, entweder über das Wechseln hier über das Symbol oder durch Drücken der Y Taste. Gehen wir mal zur rechten Seite. Auf der rechten Seite haben Sie als aller Erstes ein Histogramm zur Verfügung, was Ihnen bei der Beurteilung der Tonwerte hilft, und welches natürlich bei einer Korrektur sich entsprechend anpasst. Und darunter haben Sie sämtliche Entwicklungseinstellungen. Die starten mit den Grundeinstellungen, in denen Sie in erster Linie die Tonwerte des Bildes und den Weißabgleich einstellen. Dann kommt die Möglichkeit der Kontrast- korrektur über die Gradationskurven. Danach haben Sie spezifische Steuerungen für einzelne Farbsegmente über die HSL Einstellungen. In den HSL Einstellungen können Sie ein Bild auch in Schwarzweiß umwandeln, um eine Graustufenversion zu erzeugen. Nicht nur eine Graustufenversion können Sie dann mit einer Teiltonung einfärben. Dabei werden die Lichter und Schatten unterschiedlich gesteuert, um eine ausgewogene Tonung herzustellen. In dem Bereich Details kümmern Sie sich um die Details. Das heißt, es geht in erster Linie darum, ein Rauschen zu reduzieren, wenn das notwendig ist, und am Ende des Entwicklungsprozesses dann um eine gezielte Schärfung. Dazu muss man allerdings sagen, dass diese Bilder immer in der Originalgröße geschärft werden. Wenn Sie also starke Verkleinerungen oder Vergrößerungen machen, dann sollten Sie die Scharfzeichnung nach dem Export mit einem anderen Programm anpassen oder in Lightroom noch mal die exportierten Bilder importieren und scharf zeichnen. Die Objektivkorrekturen gehören mit zu den wichtigsten Korrekturen. Mit den so genannten Profilkorrekturen kann ich eine typische Verzeichnung im Bild automatisch ausgleichen. Natürlich habe ich hier auch manuelle Steuerungen, mit denen ich sowohl eine Verzerrung als auch perspektivische Korrekturen vornehmen kann. In den Effekten haben Sie die Möglichkeit, klassische Bildeffekte wie eine Vignettierung oder eine Körnung hinzuzufügen. Und in der Kamerakalibrierung liegt eigentlich einer der ersten Entwicklungsschritte verborgen. Hier haben Sie nämlich die Möglichkeit, mit einem Profil eine Grundentwicklung zu steuern und so die Grundentwicklung des Bildes ohne eigene Einstellung zu verändern. Alle Entwicklungseinstellungen können, wie gesagt, als Vorgabe gespeichert werden. Sie können aber auch auf andere Art und Weise auf andere Bilder übertragen werden, indem, Sie mehrere Bilder einfach auswählen, und diese dann synchronisieren. Das geht entweder über eine automatische, also gleichzeitige Synchronisation oder über eine nachträgliche Synchronisation der Entwicklungseinstellungen. Sie haben ebenso die Möglichkeit, aus einem Bild Entwicklungseinstellungen zu kopieren und in andere Bilder diese wiederum einzufügen. Wenn Sie mit Entwicklungseinstellungen mal nicht zufrieden sind, können Sie die, wie gesagt, im Protokoll zurücksetzen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die komplette Entwicklung zurückzusetzen. Dann gehen Sie wirklich zum unentwickelten Ausgangspunkt zurück. Auch dieses können Sie mit Steuerungstaste und Z wieder rückgängig machen. Wenn Sie einzelne Bereiche zurücksetzen wollen, gehen Sie einfach wieder zurück in diesen Bereich, drücken die Alt Taste, und dann sehen Sie, dass Sie bestimmte Korrekturen zurücksetzen können. Jetzt habe ich hier gerade nichts gemacht, hier kann ich nur das Profil zurücksetzen. Aber ich habe auch die Möglichkeit, Ihnen das zum Beispiel in den HSL Einstellungen zu zeigen. Mit gedrückter Alt Taste kann ich hier die Luminanzeinstellung im kompletten Bild zurücksetzen, aber alle anderen Entwicklungseinstellungen so lassen. Und last, not least habe ich im Entwicklen Modul eine eigene Werkzeugleiste. Und zu diesen Werkzeugen gehören das Freistellungswerkzeug, mit dem ich einerseits Bildausschnitte bestimme und andererseits einen Horizont begradigen kann. Das Bereichsreparaturwerkzeug, mit dem ich die Retusche von Sensorflecken aber auch von aufwändigeren Bildteilen vornehmen kann. Ein rote Augen Werkzeug zur einfachen Korrektur von angeblitzten Augen. Und die letzten drei Werkzeuge sind die Werkzeuge zur lokalen Korrektur, mit denen ich Entwicklungseinstellungen entweder in einem linearen Verlauf wie hier oder in einem kreisförmigen Verlauf oder per Pinsel auftragen kann. Sie sehen also die Entwicklungs- einstellungen in Lightroom sind immens. Und Sie können sich freuen, im Laufe Ihrer Arbeit immer mehr Möglichkeiten zu entdecken.

Lightroom 5 lernen

Machen Sie sich mit dem optimalen Foto-Workflow in Lightroom 5 vertraut und erfahren Sie alles über den Import, die Organisation, Verwaltung und Nachbearbeitung Ihrer Bilder.

3 Std. 32 min (33 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:18.09.2013

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!