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Cinema 4D Grundkurs

Das Ebenensystem

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Objekte lassen sich individuell in Ebenen organisieren, um unter anderem deren Sichtbarkeit schneller umschalten zu können.

Transkript

Bei der Arbeit mit Objekten gibt es einige Grundeinstellungen. Natürlich den Namen der Objekte, die man direkt durch Doppelklick verändern kann oder auch in der Basisrubrik des Objekt-Managers. Es gibt aber auch noch grundsätzliche Einstellungen, die wir in einer separaten Spalte direkt neben dem Namen finden. Das sind drei voneinander getrennte Symbole. Ein grauer Kasten, ein Doppelpunkt und in dem Fall noch ein grünes Häkchen. Das sind auch wieder Funktionen und Eigenschaften, die auch über die Basisrubrik eingestellt werden können. Das heißt, Sie haben beide Möglichkeiten, sowohl mit diesen Symbolen durch Anklicken zu arbeiten, oder aber mit den entsprechenden Kategorien, die wir auch hier finden. Starten wir mal mit dem ersten Symbol. Es ist identisch mit dem Eintrag für die sogenannte Ebene. Die Ebene ist nicht räumlich zu verstehen, wie eine Höhe zum Beispiel, sondern sie ist eher eine Schublade zum Ordnen von Objekten. Ich kann mir hierüber eine gewisse Ordnung oder Sortierung schaffen, die ich mir selber ausdenken kann. Zum Beispiel modellieren Sie ein Auto und sagen, alle Schrauben sollen in einer bestimmten Ebene sortiert sein. Alle Karosserieteile, alle Interieur-Teile jeweils in eigenen Ebenen. Oder als Architekt würden Sie sagen: Erdgeschoss, erste Etage, zweite Etage, das sind zum Beispiel klassische Ebenen. Oder auch die Inneneinrichtung, die Möbel oder die Fensterscheiben. Alle in separate Ebenen. Der Sinn dessen ist, dass wir es dann viel leichter haben, zum Beispiel die Elemente einer Ebene individuell zu bearbeiten, indem wir alle anderen kurzzeitig ausblenden, unsichtbar machen. Das sind typische Dinge, die im Ebenensystem viel einfacher sind, vor allem, wenn es um sehr viele Objekte geht, die in Ihrer Szene drin sind. Zum Beispiel Bäume im Hintergrund, die könnten Sie mit einem Klick unsichtbar machen, weil die Sie vielleicht gerade optisch beim Arbeiten in der Szene stören oder der Editor dadurch zu träge wird. Ansonsten ist Ihnen das ganz freigestellt, Ebenen zu benutzen oder auch nicht, oder welche Objekte in welchen Ebenen landen. Sie müssen auch nicht unbedingt alle Objekte in Ebenen zuordnen. Im Prinzip ist es so, dass selbst dieses graue Symbol schon eine Ebene darstellt, nämlich eine Basis-Ebene. Da sind automatisch sowieso schon alle Objekte drin, nur gibt es für diese Basisebene keinen Schalter, um zum Beispiel Sichtbarkeiten zu steuern. Um eine Ebene zuzuweisen, klicken Sie einfach hier auf den grauen Kasten. Gleich der erste Befehl lautet: Zu neuer Ebene hinzufügen. Der Befehl taucht immer dann auf, wenn wir noch keine anderen Ebenen haben. Wenn Sie mit diesem Befehl schon andere Objekte in der Szene zu Ebenen hinzugefügt hätten, würde hierunter optional eine Gruppe erscheinen, wo diese schon vorhandenen Ebenen schon abrufbar wären. Sie hätten es dann viel einfacher, dieses Objekt zu einer schon vorhandenen Ebene zuzuordnen. Aber in unserem Fall gibt's noch keine Ebenen. Wir müssten also so oder so diesen Befehl benutzen und sagen: Zu neuer Ebene hinzufügen. Wir erhalten dann so eine farbige Markierung. Die kann bei Ihnen durchaus anders aussehen. Die Farben werden nämlich von Cinema 4D erst einmal vorgegeben und automatisch besetzt. In meinem Fall ist das ein helles Türkisgrün. Sie sehen, dass das jetzt auch im Bereich Ebene auftaucht. Es hat sich an dem Objekt, an dieser Wand, erstmal noch gar nichts getan, weil die Eigenschaften der Ebene noch nicht verändert wurden. Das kann man auf zwei Wegen machen. Der einfachste ist, wenn Sie im Basisteil des Attribute-Managers sind und da vorne das kleine Dreieck aufklappen. Vor dem Begriff Ebene. Dann sehen Sie hier auch wieder, dass die Ebene einen Namen hat. Da könnten Sie zum Beispiel sagen, dass das alles Wände sind. Alle Elemente in dieser Ebene sind irgendwie Wände. Hier finden wir diese Farbe. Es ist also auch kein Problem, das umzufärben und zu sagen, das sollen alles tiefblaue Markierungen sein für diese Ebene. Hier unten bei den Häkchen wird's dann interessant, weil Sie hierüber definieren können, was mit diesen Objekten passieren soll, die Bestandteil dieser Ebene sind. Wir werden später noch sehen, dass es nicht nur Objekte gibt, sondern Sie können auch Materialien zu Ebenen zuweisen oder sogar diese Tags hier hinten. Wenn ich das Tag mal anklicke, Sehen Sie, auch da gibt es eine Basis-Rubrik und auch da gibt es die Möglichkeit, eine Ebene zuzuweisen. Das funktioniert über diese kleine Taste mit dem weißen Pfeil drauf. Wenn man da draufklickt, sehen Sie wieder: Zu neuer Ebene hinzufügen und jetzt den Eintrag, den ich gerade angesprochen habe. Jetzt haben wir ja schon eine Ebene. Jetzt können wir auswählen und sagen: Pack doch dieses Tag in die gleiche Ebene hinein die wir sowieso schon haben, nämlich für die Wände. Oder wir machen für dieses eine Phong-Tag eine eigene Ebene auf. Darüber kann man entsprechend wählen und jetzt taucht die Markierung für die Tag-Farbe als kleine Ecke im Tag auf. Das heißt, hier über diese Option könnten wir zum Beispiel sagen, dass ich die Objekte in der blauen Ebene im Manager nicht mehr sehen möchte. Manager sind zum Beispiel diese Bereiche für Objekt-Manager. Hier unten haben wir später auch einen Material-Manager. Da würden dann entsprechende Materialien verwaltet. Das sind hauptsächlich die Bereiche, die mit dem Wort Manager gemeint sind. Wenn wir das herausklicken, ist plötzlich das Objekt hier oben verschwunden, aber hier in der Ansicht nach wie vor brav da. Das ist eine Option, um komplexere Hierarchien mit sehr vielen Objekten kurz wegzublenden. und vielleicht nur noch Einträge zu sehen, die vielleicht nicht in dieser einen blauen Ebene strukturiert sind. Genau so lässt sich das wieder einblenden. Dann gibt es hier Optionen für die Sichtbarkeit. Einmal im Editor. Damit ist das Ansichtsfenster gemeint. Wenn wir das einmal wegklicken, sehe ich plötzlich meine Wand hier nicht mehr. Das bezeichnete ich vorhin als sehr praktisch, weil es sich mit einem Klick auf alle Elemente bezieht, die Bestandteil dieser Ebene sind. Sie können so mit einem Klick Hunderte von Objekten ein- oder ausblenden. Sehr praktisch. Das Gleiche gibt es nochmal für das sogenannte Rendern. also später für die Bildberechnung, wo man etwas aufpassen muss, weil es nicht unmittelbar zu erkennen ist. Das würde bedeuten, dass diese Objekte, in dem Fall die Wand, später bei der Bildberechnung gar nicht zu sehen ist. Die würd einfach ausgeklammert, würde also im Bild nicht auftauchen. Deswegen muss man etwas aufpassen, was für einen Zustand man da angibt. Dann wird es halt immer etwas spezieller. Man könnte sagen, wenn das ein Objekt ist, was eine Bewegung, eine Animation hat, dann könnte man die mit Unterdrücken ausschalten, dass das Objekt still steht, anstatt sich zu bewegen, und ähnliche Geschichten. Eins möchte ich noch herausheben. Das Wort Generatoren. Das bezieht sich auf Objekte mit einem grünen Häkchen. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass es sich hier um ein Objekt handelt, was zum Beispiel durch eine Formel oder durch ein Skript, ein Programm, interaktiv, also jedes Mal neu, berechnet wird. Diese Objektgruppe fällt unter den Begriff Generatoren. Wenn wir hier jetzt die Generatoren für diese Ebene ausschalten, sollte eigentlich – es wundert mich, dass das hier nicht funktioniert – eigentlich sollte auch die Generation, die Generierung, von diesem Objekt ausgeschaltet werden. Genau so, als würde ich hier hinten dieses grüne Häkchen wegnehmen. Daran sieht man, dass hier etwas nicht richtig funktioniert, also bei mir in dieser Version schlicht gesagt etwas buggy ist. Denn das ist normalerweise genau die Funktion, um die Berechnung eines Objekts zu stoppen. Ich schau mal, ob das vielleicht nur an der Grafikkarte liegt. Nee, das ist tatsächlich ein Bug. Da muss ich mich etwas entschuldigen, beziehungsweise kann ich dafür nichts, aber in dieser Version scheint das nicht zu funktionieren. Vielleicht ist es in Ihrer dann schon wieder repariert. Das ist nämlich typischerweise die Markierung dafür, dass Objekte, die interaktiv berechnet werden, dadurch ausgeschaltet werden. Das wären hier die wichtigsten Einstellungen. Es gibt dann noch etwas, was auch ganz spannend sein kann, nämlich der sogenannte Solo-Modus. Man kann es sich fast als Invertierung von dieser Sichtbarkeitsfunktion vorstellen. Wenn ich hier mal ein zweites Objekt abrufe – (zu sich) Liegts an der Quaderdarstellung? Kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Wir hatten das unten im Darstellungsmenü noch auf Quader stehen. (zu sich) Mal eben schauen. Tatsache! Ja, es ist tatsächlich so. Nun sehen Sie, dass der Generator plötzlich funktioniert. Witzigerweise. Es war also etwas, das über die Darstellung falsch ausgewertet wurde. Es ist also so, wie ich das beschrieben habe, dass dieser Generator die Funktion der Berechnung von dem Würfel ausschaltet. So, wie das gedacht ist. Genau so könnten Sie das hier hinten auch über dieses Häkchen steuern. Wenn ich hier draufklicke, ist das die gleiche Funktion wie der Generator. Gottseidank ist es kein Bug im Ebenensystem, sondern etwas, was im Darstellungsmenü etwas missverständlich funktioniert. Aber kommen wir zurück zum Solo-Modus. Da war beziehungsweise ist es so, wenn wir eine Ebene gern solo dargestellt hätten, ich habe jetzt die Kugel ohne Ebene, da ist diese graue Standardebene und die Wand hat die blaue Ebene. Die hätte ich gern auf Solo geschaltet. Sie sehen, was passiert. Alle anderen Ebenen und Objekte werden komplett weggeblendet. Sowohl hier in den Managern als auch im Editor, also im Ansichtsfenster. Das ist natürlich praktisch, weil ich mich darüber sehr schnell auf die Elemente einer bestimmten Ebene konzentrieren kann. Es lassen sich natürlich auch mehrere Ebenen in Solo schalten. Wenn Sie jetzt also noch andersfarbige Ebenen hätten, ließe sich jede von ihnen individuell auf Solo schalten, so dass auch mehrere Ebenen gleichzeitig sichtbar sein können. Aber in der Regel ist es ganz praktisch, sich hierüber auf eine bestimmte Ebene zu konzentrieren. Soweit zu den Einstellungen der Ebene. Um das noch kurz aufzugreifen: Die Einstellung, die nach dem Aufklappen im Basisbereich zu finden ist, finden Sie auch noch einmal über diesen Reiter für die Ebenen. Nur hier eben in Form von Icons. Auch hier hätten Sie per Doppelklick auf den Namen die Möglichkeit, den jeweiligen der jeweiligen Ebene, hier der blauen, zu editieren. Man könnte mit einem Doppelklick auf das Farbfeld die Farbe editieren. Hier über diese Symbole können wir genau die eben gesehenen Optionen abrufen. S wäre der Solo-Modus, A wäre die Anzeigedarstellung, R für das Rendering, also die Darstellung beim Rendern, M wäre für Manager, dann taucht das hier nicht mehr auf, und so weiter. Wo wir hier schon sind. Etwas aufpassen muss man beim Verriegeln. Da steht hier bei V dieses Bügelschloss. Das führt dazu, dass das Objekt praktisch uneditierbar wird. Es wird ausgegraut. Ich sehe es nur noch ganz schwach hier stehen. Ich habe keine Möglichkeit mehr, dieses Objekt auszuwählen oder zu löschen. Das ist ja auch der Sinn des Sperrens. Es ist aber problematisch, wenn Sie diese Szene jemandem geben, der sich mit Ebenensystemen nicht auskennt und hieran etwas verändern soll. Der hat augenscheinlich erstmal keine Option, hier etwas anzufassen oder anzuklicken, außer hier jetzt der Kugel, die ja nicht gesperrt ist. Die Funktion können Sie nur zurücknehmen, wenn Sie in den Ebenenreiter gehen. und da das Bügelschloss wieder aufklicken. Nur so kommen Sie wieder an das Element. Ansonsten ist alles redundant mit dem, was wir auch schon gesehen haben. Auch hier hätten Sie die Möglichkeit zu Verriegeln. Sie sehen: Das hat genau den Effekt, dass Sie nicht wissen, wie die Verriegelung wieder aufgeht, weil Sie das Objekt nicht mehr auswählen können und der Dialog nicht mehr erscheint. Deswegen gibt es unter anderem auch diesen separaten Ebenenbereich, wo Sie dann das Schloss wieder aufmachen können. Das in aller Kürze zu Ebenen. Was sind Ebenen, wie konfiguriert man sie, welchen Vorteil haben wir dadurch. Sie müssen sie nicht zwingend benutzen. Es macht zumeist bei komplexen Szenen mit vielen einzelnen Objekten Sinn, um da etwas Struktur hineinzubringen.

Cinema 4D Grundkurs

Steigen Sie ein in die beliebte 3D-Software und lernen Sie alle Funktionen, das Modellieren, Materialsystem, Beleuchtungs- und Kamera-Objekte sowie Bild- und Animationsberechnung kennen.

10 Std. 2 min (70 Videos)
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