SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Das Datenbankmodul verwalten

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Liegt Ihr Verantwortungsbereich in der Verwaltung des Datenbankmoduls, sollten Sie wissen, welche möglichen Aufgaben dabei auf Sie zukommen. Einen kurzen Überblick über einige wichtige Aspekte dazu finden Sie in diesem Film.
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Transkript

Wenn Sie verantwortlich sind für den Microsoft SQL-Server, sprich Ihr Verantwortungsbereich in der Verwaltung des Datenbankmoduls liegt, sollte man sich ein paar Aufgaben verdeutlichen, die auf Sie zukommen, und einen Bereich, in dem Sie auf jeden Fall tätig sein werden ist dieses ganze Segment der Verwaltung. SQL-Server-Verwaltung ist nicht umsonst hier ein eigener Begriff, währenddem wir hier oben als Objekte unsere Datenbanken haben, hier den Knoten "Sicherheit", also alles, was Logins sind, "User", dann unsere "Serverobjekte", was sicherlich...Programmierung, "Trigger", dann "Sicherungsmedien", "Endpunkte" betrifft, also so Objekte auf Server-Ebene, Thema "Replikation", "Hohe Verfügbarkeit mit AlwaysOn", und dann kommt dieser Knoten halt, "Verwaltung". Was kann man hier drin im Detail machen? Es gibt die Richtlinienverwaltung. Die Richtlinienverwaltung, dahinter steckt eine Art Policy, also Policy-Based Management oder richtlinienbasierte Verwaltung als System, wo ich in der Lage bin, über Richtlinien, die ich erstelle, oder Systemrichtlinien, die es gibt wie in dem Fall für "AlwaysOn", solche zu definieren. Über "Bedingungen" nachher, auch hier haben wir Systembedingungen zu definieren, was, zum Beispiel, geprüft werden soll, also ich möchte vielleicht meinen Server hinsichtlich bestimmter Attribute überprüfen. Ein Beispiel wäre, ist Datenbank-E-Mail aktiv oder ist die Common Language Runtime enabled. Ich könnte aber auch so weit gehen, dass ich Dinge verhindere, dass ich also Richtlinien erstelle, die einfach für Compliance-Regeln interessant sind. Also ein durchaus interessanter Bereich für Administratoren, diese Richtlinienverwaltung. Dann haben wir als Nächstes den Datensammler, mit dem man sich ein bisschen beschäftigen muss. Da geht es darum, welche Möglichkeiten habe ich, im SQL-Server-Daten zu sammeln und diese dann vorzuhalten, um längerfristig auch Aufzeichnungen zu haben und mir ein Bild zu meinem SQL-Server zu machen. Es gibt den "Resource Governor", die Resourcen-Kontrolle. Hier hinter steckt die Möglichkeit, festzulegen, wenn jetzt Anwendungen reinkommen, also letztendlich der SQL-Server durch Applikationen genutzt wird, dass ich sage, ich möchte also einer bestimmten Anwendung oder einem User bestimmte Resourcen zuweisen hinsichtlich RAM, CPU oder IOPs, jetzt auch in neueren Systemen, war also früher nicht möglich ist, auch neu dazugekommen. Das heißt also, der SQL-Server läuft auf der Windows-Maschine, er ist die einzige Anwendung, er hat so und so viel RAM zugewiesen, CPUs, und jetzt könnte man applikationsbezogen über den Resourcen Governor noch steuern, dass also, ich sage mal, vielleicht der Azubi, der hochmotiviert von der Schulung kommt, und seine While-Schleifen testet, weniger CPU-RAM und IO-Resourcen zugewiesen bekommt, als das BI-Reporting, wo der Vorstand gerade dabei ist, während der Azubi seine While-Schleifen probt, eben seine Quartalszahl zu analysieren. Wir haben die erweiterten Ereignisse, "Extended Events", eine Möglichkeit Sessions einzurichten, wo wir bestimmte Events raussuchen, ob Sperren, ob Deadlocks oder andere Dinge, und sagen, das wollen wir aufzeichnen, wenn so was auftritt, solche Ereignisse. Es gibt den Knoten der "Wartungspläne". Da geht es darum, SQL-Server muss, oder überhaupt so ein Datenbanksystem, muss gewartet werden, da werden Konsistenz-Checks gemacht, Backups werden gemacht, die Fragmentierung, die Überprüfung von Indizes, und so hat man also einfach Aufgaben, die in den Bereich der Wartung reinfallen, Wartungspläne. Wir haben diesen Knoten mit SQL-Server-Protokollen, wo die einzelnen Blocks in dem Fall vom SQL-Server eben hier gehalten werden, und man in die natürlich nun reinschauen kann und sich Informationen ansehen, ob Fehler auftreten, nicht, ob Warnungen auftreten. Das ist also hier der Bereich "SQL Server-Protokolle". Wir haben Datenbank-E-Mail, um einfach aus dem Datenbankmodul heraus E-Mails zu versenden, Distributed Transaction Coordinator, also im Grunde eine Möglichkeit, um verteilte Server, übergreifende Transaktionen zu nutzen. Ja, das sind so die wesentlichen Dinge, die hier in den Bereich der Wartung reinfallen und die man sich als Administrator natürlich auch anschauen muss und weiß, was gibt es da drin zu tun, was sind meine Aufgaben.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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