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Cinema 4D Grundkurs

Das Darstellungs-Tag

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Die Darstellungsqualität von Objekten kann nicht nur global, sondern auch individuell pro Objekt über ein Darstellungs-Tag vorgegeben werden.

Transkript

Wir haben schon darüber gesprochen, dass Objekte aus Polygonen bestehen, also aus Drei- und Vierecken, und deren Anzahl in der Regel nicht dafür ausreicht, eine wirklich saubere Schattierung durch Licht zu simulieren. Deswegen gab es sogenannte Tags, in dem Fall ein Phong-Tag, das genau diesen Effekt über einen Winkel steuern kann. Man kann angeben, bis zu welchem Winkel zwischen Polygonen sie so aussehen sollen, als würde dazwischen eine organisch-weiche Krümmung liegen, also entsprechend ein weicher Verlauf für das Licht entstehen. Von derartigen Tags gibt es jede Menge. Ich möchte Ihnen noch ein weiteres vorstellen, weil wir noch beim Thema der Darstellungsqualität waren. Diese kann jetzt nicht nur global für alle Objekte in der Ansicht eingestellt werden, sondern auch noch einmal individuell. Um das zu überprüfen, würde ich gern diese Kugel kopieren und die Kopie neben der anderen Kugel platzieren. Kopieren können Sie auf zweierlei Wege. Sie können das jeweilige Objekt im Objekt-Manager entweder anklicken und dann den typischen Weg gehen über Bearbeiten-Menü: Kopieren, Einfügen. Sie bekommen dann hier mit einer Durchnumerierung eine identische Kopie, die Sie über das Verschieben-Werkzeug an einer anderen Stelle platzieren können. Momentan sind Original und Kopie ja noch deckungsgleich. Das Verschieben hatten wir schon einmal in Bezug auf die Lichtquelle gesehen. Wenn es um völlig freie Bewegungen geht, würden Sie einfach irgendwo in den leeren Raum hineinklicken und entsprechend die Maus bewegen, je nachdem, wie sich das Objekt verschieben soll. Ich gehe den Schritt mal wieder zurück. Sie finden oben links in der Ecke so einen rückwärts gebogenen Pfeil. Mit dem können Sie, wenn Sie ihn mehrfach anklicken, schrittweise immer weiter in der Zeit zurückspringen. bis zu dem Zustand, wo beide Kugeln wieder identisch liegen. Denn ich möchte Ihnen zeigen, dass man beim Verschieben exakter vorgehen kann. Nämlich, wenn man die Achsen benutzt. Sie könnten jetzt einfach auf die Achse klicken, die linke Maustaste halten und die Maus verschieben entlang der Achse, die Sie verschieben möchten, weil wir ja mit dem Verschieben-Werkzeug arbeiten. Das hilft uns natürlich dabei, obwohl wir jetzt einen schrägen Blick auf die ganze Geschichte haben, sicher zu sein, dass die Objekte wirklich entlang der roten Achse, die man hier zwischen noch sehen kann, wirklich exakt nebeneinanderstehen und nicht eine Kugel höher oder weiter hinten liegt. Das nur so am Rande. Wir kommen natürlich auf das Thema der Achsensysteme noch zurück. Mir ging's nur darum, dass wir zwei ansonsten identische Kugeln vor uns stehen haben, mit einer kleinen Lücke dazwischen. Wenn ich die Kugelkopie, die momentan rechts platziert ist, mal anders darstellen möchte als mit dem hier ausgewählten Quick Shading, können wir diesem einen Objekt gezielt ein sogenanntes Darstellungs-Tag geben. Es gibt Tags hier im Tags-Menü. Hier unter Cinema 4D-Tags finden Sie zum Beispiel das Darstellungs-Tag. Aber es gibt oft einen schnelleren Weg, Nämlich, dass Sie einfach einen Rechtsklick aufs Objekt ausführen. Dann geht direkt die Auswahlliste auf, wo Sie Cinema 4D-Tags wählen können und dort Darstellung. Beide Möglichkeiten stehen Ihnen offen, an die Tags zu kommen. Sie müssen aber in jedem Fall auf das Objekt klicken beziehungsweise muss es selektiert sein, damit Cinema 4D dann auch weiß, wo das Tag hingehört, denn es ist ja immer objektgebunden. Das Augensymbol ist das Symbol für das Darstellungs-Tag. Das hat neben anderen Funktionen eben auch die Option, dass wir sagen können, wir hätten gern die Aktivierung eines Shading-Modus. Das ist nichts anderes, als was Sie hier oben im Darstellungs-Menü gefunden haben. Wenn ich das hier aufklappe, sind daher auch nur alte Bekannte drin. Ich könnte etwa sagen, ich hätte gern eine Liniendarstellung mit dem Stil Isobaten, das wäre das, was wir hier unten haben. Sie sehen schon, was hier passiert. Auf diese Art und Weise können wir das Ganze individuell pro Objekt steuern, wie es uns im Editor angezeigt werden soll. Wir hatten schon über die Quaderdarstellung gesprochen. Sie stellt komplexe Objekte kurzfristig sehr vereinfacht dar, um schneller im Ansichtsfenster navigieren zu können. Dann kann man die Objekte, die einen dennoch von den Details interessieren, mit Darstellungs-Tags entsprechend markieren. um sie qualitativ höherwertiger sehen zu können, wie zum Beispiel mit Gouraud-Shading.

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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