Von Tag zu Nacht mit Lightroom 5

Das Bild mit den Grundeinstellungen vorbereiten

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Auf das Beschneiden des Ausgangsbilds folgt eine globale Tonwertkorrektur, um das Bild flacher, dunkler und mit verstärktem Kontrast für die weitere Bearbeitung vorzubereiten.
04:13

Transkript

Lassen Sie uns zunächst einmal die Grundabstimmung des Bildes vornehmen. Hierzu werde ich eine virtuelle Kopie erzeugen und diese zunächst einmal im Entwickelmodul, das ich mit der Taste D erreiche, zurücksetzen. Hier einmal auf "Zurücksetzen" klicken, dann habe ich wieder das Originalbild. Als allererstes - der Bildschnitt gefällt mir hier nicht so. Wenn ich das einmal vergleiche mit dem bearbeiteten Ergebnis, stelle ich einmal beide nebeneinander, dann sehen Sie, hier sind wir wesentlich näher dran. Ich kann hier ein bisschen abschneiden, das ist ein sehr hochauflösendes Foto, da ist noch genug Reserve darin. Deshalb gehe ich einmal wieder in den Entwickelmodus zurück mit der Taste D und rufe hier mit der Taste R bzw. über dieses Symbol das Crop-Werkzeug auf und ziehe die untere linke Ecke ein bisschen nach rechts oben. Das mache ich, nachdem ich das Verhältnis gesperrt habe - einmal auf dieses Schloss klicken, dann bleibt das auch so. Dann bleibe ich auch bei 3:2 und kann jetzt hier links ein bisschen abschneiden, vielleicht von oben noch ein bisschen abschneiden, sodass wir hier nach der Drittelregelung ungefähr ein bisschen Spannendes in jedem dieser Bereiche haben. Sagen wir mal so, vom Baum oben würde ich nicht allzu viel abschneiden, höchstens ein bisschen die Spitze und dann würde ich sagen, sind wir so schon ganz gut dabei. Ich kann hier noch mal daraufklicken und habe das Bild jetzt freigestellt. Der Weißabgleich, der ist eigentlich super, den kann ich direkt so lassen. Was ich gerne mache, ist es, hier die Tiefen zu öffnen und die Lichter zurückzuholen. Sie sehen, im Himmel, da sieht es ziemlich gleichförmig, ziemlich homogen aus und da hätte ich gerne etwas mehr Zeichnung. Denn wenn wir uns vorstellen, hier hängt nachher der Mond, der würde hier unten wesentlich mehr Details übrig lassen als dieser helle und zugegebenermaßen ziemlich langweilige Himmel. Also, was mache ich? Ich dunkle die Lichter ab, wir machen das ganz rabiat hier auf -100 Prozent und ich helle die Tiefen auf und damit haben wir eine Art Tonemapping erzeugt.. Ich habe jetzt hier ein sehr flaches Bild, aber mit so einem flachen Bild lässt es sich wunderbar arbeiten. Da können Sie jetzt alles neu modellieren und Sie sehen auch, wie dadurch diese zuvor noch sehr deutlich angestrahlte Turmspitze jetzt gar nicht mehr so heftig beleuchtet aussieht wie es vorher der Fall war. Etwas mehr Kontrast würde dem Ganzen aber gut tun. Deshalb erhöhe ich hier einmal gleichzeitig die Weißhelligkeit und das sehen Sie auch hier im Histogramm, wir haben kein reines Weiß im Bild, deswegen sieht das Ganze auch so flau aus. Hier ziehe ich den Regler einfach so weit nach rechts, bis ich denke, das sind Tonwerte, auf die ich verzichten kann. Jetzt sind wir rechts am Histogramm angestoßen und wenn ich es viel weitertreibe, dann fängt es an auszufressen in bestimmten Bereichen, das möchte ich natürlich nicht. Also werde ich hier einmal zurückfahren, ich denke so bei 52 habe ich ein paar unwichtige weiße Töne hier in den Wolken herausgeschoben aus dem Bild. Das hier wäre jetzt ein reines Weiβ. Wir können uns das jetzt auch noch mal anzeigen lassen. Das machen Sie dann hier über dieses Dreieck im Histogramm. Dann klicken Sie einmal drauf und dann sehen Sie direkt, was ist ausgefressen, also was ist jetzt rein weiβ, und was ist abgesoffen - so die Fachbegriffe - das sind die rein schwarzen Bereiche. Wenn Sie das stört, klicken Sie hier noch mal drauf und dann ist das wieder in Ordnung. Sie können auch einfach mit der Maus drübergehen, um sich die vorübergehend anzeigen zu lassen. Das ist schon eine praktische Geschichte. Insgesamt soweit okay, vielleicht noch einen Ticken zu hell, schauen Sie mal, wenn wir das abdunkeln - denn wir sind ja in einer Nacht, da soll es ja nicht ganz so hell sein, also würde ich das Bild ruhig einmal ordentlich zurückfahren. Vielleicht nicht ganz so extrem, schauen Sie mal, 1,5 - bei 1,45, da würde ich mich ungefähr jetzt einpendeln. So sieht das Bild jetzt dunkel genug aus, damit wir später noch was daraus machen können. Das wären so jetzt die Grundeinstellungen, die ich hier in diesem Panel vornehmen würde. "Klarheit", "Dynamik", "Sättigung" fasse ich nicht an. Das mache ich alles eher lokal, also mit einem dieser Werkzeuge. Weiter geht es dann mit den "Selektiven Farbkorrekturen".

Von Tag zu Nacht mit Lightroom 5

Machen Sie den Tag zur Nacht mit Adobe Lightroom und lassen Sie sich zeigen, wie eine am Tag fotografierte Aufnahme in Lightroom zur nächtlichen Szene wird.

53 min (14 Videos)
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