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Photoshop: Ebeneneffekte

Das Bild an die Wand hängen

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Entsprechende Anpassungen an Schlagschatten und der Farbstimmung erzeugen den Eindruck, dass ein Bild an einer Wand hängt.
09:22

Transkript

Dieses Bild möchte aufgehängt werden und präsentiert werden, und zwar an einer Wand. Und wie Sie das lösen können mit Ebenenstilen, das möchte ich Ihnnen jetzt mal zeigen. Zunächst brauchen wir natürlich mal eine Wand. Und da nehmen wir einfach mal diese rauhe Betonstruktur. Sie sehen das Licht kommt hier in erster Linie von oben. Das erkennen Sie hier an diesen kleinen Schatten, die immer ein bisschen nach unten ragen. Aber das Licht ist auch nicht sehr kräftig sondern eher diffus. Wir haben hier eine Randabdunklung, und hier möchte ich das Bild einfach mal befestigen. Zum Glück brauchen wir jetzt keine Bohrmaschine dafür, denn die eigentliche Befestigung sieht man im Bild nicht. Wir müssen uns nur um die Schatten kümmern und natürlich um die Farbstimmung. Zunächst einmal wechsele ich zu dem Bild mit dem Bilderrahmen, aktiviere das Verschieben-Werkzeug und ziehe mir das mal hier in die Wandvorlage hinein. Da ist es auch schon. Und jetzt müssen wir das Bild natürlich zunächst mal skalieren. Wir können das mal probieren und schauen, ob die Stile dann noch funktionieren. Also Command+T drücken, Alt+Shift-Taste und dann einen der Eckanfasser nehmen, und da sehen Sie schon, nein, das reicht nicht. Wir skalieren das Bild nämlich größer. Dadurch wird der erweiterte Bereich an den Rändern sichtbar, aber die Stile, die behalten ihre Größe. Wir können trotzdem mal probieren, hier das zu bestätigen, und dann über einen Rechtsklick und Effekte skalieren das Ganze anzupassen. Also ziehe ich jetzt einfach hier die Skalierung nach rechts bis der weiße Rand verschwindet. Und eigentlich passt das ganz gut, d.h. wir brauchen jetzt die Stile nicht rastern und wir brauchen diese Ebene auch nicht in ein Smartobjekt stecken. Und das ist gut, denn dadurch können wir die gesamte Lichtsituation hier noch anpassen. Denn jetzt müssen wir natürlich hier einen Schatten hinzufügen nach außen und einen Schein nach außen. Wir fangen mal an mit dem Schein nach außen. Also wähle ich hier unten das fx-Symbol und wähle Schein nach außen und werde zunächst einmal die Größe so einstellen, dass ich sehe, was da passiert. Und ich denke, das reicht auch schon, denn hier geht's nur darum, dass eine gewisse kleine Abdunklung um das Objekt herum erzeugt wird. Und das hängt mit der Abschattung zusammen, der Lichstrahlen, die aus allen Richtungen auf dieses Bild eintreffen und an solchen Kanten. Da wird so viel Raum verdeckt, dass dort immer eine gewisse Abdunklung vorliegt, bzw. keine so starke Aufhellung, wie in allen anderen Bereichen. Und natürlich mit Negativ multiplizieren ist uns hier nicht geholfen. Deshalb ändere ich das mal auf Multiplizieren, klicke hier in das Farbfeld und dann wählen wir mal eine Farbe aus, die hier passt, und zwar eine aus der Mauer. Also bei einer dunklen Farbe, fällt der Effekt sehr stark aus. Nehmen wir eine hellere Farbe, fällt der Effekt so subtil aus, wie ich es gerne hätte. Hier müssen Sie jetzt einfach schauen, dass Sie die richtige Farbe erwischen und ich würde immer vorschlagen, nehmen Sie eine hellere Farbe und schauen wie das Ergebnis aussieht. Das passt ganz gut. Und dann können Sie hier im Farbwähler immer noch ein bisschen runtergehen in der Helligkeit, bis das Ergebnis passt. Und ich denke, das passt. Jetzt brauchen wir noch einen Schlagschatten. Also einmal den Schlagschatten aktivieren. Und jetzt hängt es davon ab, von wo das Licht kommt. Es soll ja von links oben kommen. Und in dem Moment, wo ich das hier einstelle, sieht der Rahmen auch schon ganz anders aus. Aber wir haben auch gesehen, das Licht kommt hier bei der Mauer doch eher von oben, also müssen wir hier den Winkel etwas steiler gestalten und dann den Schlagschatten natürlich etwas nach unten ziehen, etwas rauskommen lassen und natürlich etwas weicher gestalten. So und vielleicht noch ein bisschen mehr. Wir können ihn auch hier anfassen und ein bisschen nach unten ziehen. Ja, so passt das ganz gut, und hier sehen Sie auch, was die Option Globales Licht verwenden macht. Denn die passt hier die Lichtsituation für alle anderen Ebenenstile sofort live an, also für Abgeflachte Kante und Relief, Schatten nach innen, und das macht es natürlich sehr einfach hier diese Anpassung vorzunehmen. OK, da haben wir unseren Schatten, da haben wir unser Licht, und jetzt würde ich sagen, das war's. Ich klicke hier auf OK und passe jetzt hier nur noch die Farbe des Hintergrunds an. Der wirkt jetzt sehr blau. Das Bild wirkt sehr braun. Also aktiviere ich den Hintergrund und nehme eine Farbbalance-Ebene und würde hier den Hintergrund auch ein bisschen Richtung Rot und Gelb verschieben, damit diese beiden Elemente einfach besser zueinander passen. Und das kann sich doch schon sehen lassen, nur eins fällt natürlich noch deutlich ins Auge. Was meinen Sie, was das ist? Das ist die unterschiedliche Schärfe, zum einen. Also der Bilderrahmen wirkt viel zu scharf gegenüber dem Hintergrund. Auch das Bild wirkt hier zu detailreich und wir haben hier eine sehr rauhe Oberfläche, d.h. der Schatten dürfte nicht so gleichmäßig hier auf den Hintergrund fallen. Also das müssen wir jetzt noch reparieren, und das mache ich folgendermaßen, dass ich zunächst mal die Ebene mit dem Bilderrahmen dupliziere. Und dazu halte ich die Alt-Taste bei aktivem Verschieben-Werkzeug und ziehe einfach diese Ebene nach unten und habe damit mein Duplikat. Und hier möchte ich gerne jetzt den Schatten verwenden. Alles andere brauche ich nicht, also Farbüberlagerung, Schein nach innen brauche ich nicht. Schatten nach innen, Kontur brauche ich nicht. Abgeflachte Kante und Relief brauche ich nicht. So und dafür brauche ich auf der obenen Ebene den Schlagschatten nicht und den Schein nach außen nicht. So. Wenn ich jetzt mal ein- und ausschalte, dann sehen Sie, was hier passiert. Ich habe nur noch den Schatten über die untere Ebene. Und die Effekte, hier für den Bilderrahmen, auf der oberen Ebene. Und jetzt kann ich so arbeiten, dass ich hier die untere Ebene teilweise ausblende, und zwar dort, wo die Struktur der Wand etwas heller ist. Dazu mache ich hier einen Doppelklick drauf, und wähle jetzt hier die Fülloption aus. Und ich möchte ja dort ausblenden, wo die untere Ebene heller ist, also muss ich die Regler für Darunter liegende Ebene verwenden. Und jetzt ziehe ich einfach mal den Weiß-Regler nach links erstmal ziemlich weit, um zu sehen, was passiert und wo etwas passiert. Hier z.B. sind Bereiche, die sehr hell sind und hier in den Schattenbereichen. Und natürlich so sieht's nicht gut aus, also den Regler teilen mit gehaltener Alt-Taste und mal ganz nach rechts ziehen. Wenn wir jetzt mal vergleichen, vorher-nachher, dann ist das zwar sehr, sehr, sehr subtil, diese Ausblendung dieser Elemente, aber sie macht das Ergebnis deutlich glaubhafter. Denn all diese kleinen Teilchen, die reflektieren vielleicht etwas mehr, als der Rest der Umgebung, und das kann man jetzt hier sehr schön sehen. Ich klicke also hier auf OK. Und was wir jetzt noch machen müssen ist es hier oben das Bild etwas weich zu zeichnen. Wir können zunächst mal probieren, in Abgeflachte Kante und Relief hineinzugehen denn dort haben wir auch einen Weichzeichnungsregler, den hier. Und den ziehe ich mal ein bisschen nach rechts. Und der zeichnet das Bild weich, was der aber nicht macht, er lässt die Kontur extrem scharf. D.h. so kommen wir hier nicht zu einem Ergebnis. Deshalb breche ich hier mal ab und stecke diese Ebene in ein Smartobjekt. Also einfach einen Rechtsklick drauf machen, In Smartobjekt konvertieren und auf dieses Smartobjekt, da können wir jetzt einen Weichzeichner anwenden. Und wenn ich das mal mache, und zwar den FilterWeichzeichnungsfilter Gaußscher Weichzeichner könnten wir nehmen. Ich würde vorschlagen, wir nehmen die Box-Weichzeichnung, weil die etwas mehr Strukturen übrig lässt im weichgezeichneten Bereich. Aber wenn's nicht gut aussieht, können wir immer noch den Gaußschen Weichzeichner nehmen. Schauen wir uns das mal an, das ist natürlich zu viel. Wir nehmen hier mal einen Pixel. Und das ist auch noch zu viel. Und da stellen wir schon fest, der Filter Box-Weichzeichnung ist offensichtlich nicht geeignet, weil hier keine kleineren Radien als ein Pixel gehen. Also nehmen wir dann wohl doch den Gaußschen Weichzeichner. Ich gehe also in FilterWeichzeichnungsfilter Gaußscher Weichzeichner und gebe hier einfach mal einen halben Pixel ein. Das ist vorher. Das ist nachher. Ist vielleicht ein bisschen wenig. Nehmen wir mal 0,8. Vorher, nachher und das passt, denke ich, ganz gut. Und was wir noch machen könnten ist hier ein wenig Rauschen hinzuzufügen. Also FilterRauschfilter Rauschen hinzufügen. Und wir nehmen hier kein farbiges Rauschen, sondern monochromatisches Rauschen. Und hier müssen wir einfach schauen, was besser aussieht, die Gaußsche Normalverteilung oder Gleichmäßig. Ich würde mich hier für Gleichmäßig entscheiden und natürlich nicht für so ein starkes Rauschen, sondern für etwa 3 ... schauen wir mal... etwa 3 bis 4. Ich denke, wir nehmen mal einfach 4. Das sieht ganz gut aus. In dieser Zoomstufe sieht man das natürlich nicht, aber wenn Sie weiter reinzoomen, dann doch schon. Und jetzt sehe ich hier einen Rahmen. Das kann auch ein Anzeigefehler sein. Das kann aber auch daraus resultieren, dass wir eine Maske haben und noch außenliegende Bereiche so skaliert wurden, dass die unschön aussehen, aber ich denke, das ist ein Anzeigefehler hier in Photoshop. Wir könnten mal probieren mit einer Rechteckauswahl hier das Bild mal zu nehmen und diesen kritischen Bereich einfach auszusparen. Vielleicht hilft es ja, wenn wir jetzt hier noch eine Ebenenmaske hinzufügen. Es hilft nichts. Ich schiebe die mal hin und her. Nein, also das ist wirklich nur ein Anzeigefehler. Lassen Sie sich jetzt davon nicht verwirren. Sie sehen, wenn wir hier auf 100% gehen, haben wir hier nur noch einen kleinen Bereich, der weiß ist. Hier ebenfalls. Und das könnte man dann ausblenden. Das müsste gehen, per Maske. Aber diese Linien, die wir hier hatten in dem freien Bereich, die treten jetzt nur in dieser Zoomstufe auf. Also das ist das Ergebnis jetzt. Wir haben einen Bilderrahmen erzeugt. Wir haben dem Schatten und Kontur gegeben. Wir haben das Bild angepasst an den neuen Hintergrund, und zwar so, dass hier auch die helleren Bereiche aus den Schattenbereichen ausgespart werden und dass der Hintergrund farblich zu dem Bild passt. Ja, das geht recht einfach, oder?

Photoshop: Ebeneneffekte

Erfahren Sie, wie Sie die Ebeneneffekte und Ebenenstile in Photoshop in Ihren Grafiken und Fotos verwenden, um Schlagschatten, Konturen oder Licht- und Glanzeffekte zu erstellen.

3 Std. 22 min (34 Videos)
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