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Lightroom CC / Lightroom 6 lernen

Das Bibliotheks-Modul

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In der Bibliothek dreht sich alles um die Organisation Ihrer Bilder: Vergleichen Sie Ihre Aufnahmen in verschiedenen Ansichten, filtern Sie sie nach bestimmten Kriterien, weisen Sie Stichwörter und Metadaten zu und vieles mehr.
10:13

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten im Bibliotheks-Modul geben. Ich arbeite mich dazu einfach durch die Paletten auf der linken und auf der rechten Seite durch. Zeige Ihnen, wie Sie im Vorschaufenster agieren können, und erkläre Ihnen natürlich auch wozu die Knöpfe am unteren Bildrand sind. Fangen wir am oberen linken Bildrand an. Wir haben links oben, wie eigentlich in allen anderen Modulen auch, den Navigator, der uns einen Überblick gibt. Der ist insbesondere dann wichtig, wenn wir uns bei einem Bild in der 1:1 Ansicht befinden, also in einzelnen Details die Bilder betrachten wollen. In diesem Fall können Sie entweder mit dem Handwerkzeug Ihr Bild bewegen oder am Navigator den kleinen Ausschnitt bewegen. Wenn ich mit der Hand den Bildausschnitt bewege, dann sehen Sie auch, dass das kleine Rechteck im Navigator sich mit bewegt. Und genauso können Sie dieses natürlich auch bewegen. Und so den Ausschnitt verändern. Da wären wir schon beim Vorschaufenster und Sie sehen, dass ich hier einfach eben durch Doppelklick die Ansicht gewechselt habe. Aus der Rasteransicht, die hier das linke, untere Symbol symbolisiert bin ich in die Vollbild oder, wie sie offiziell heißt, Lupenansicht gesprungen, indem ich einfach einen Doppelklick gemacht habe. Nochmal drauf geklickt, wechsele ich zwischen der Vollbildansicht und der wirklichen 1:1 Ansicht. Aber ich habe hier noch weitere Ansichten. Ich habe noch eine Vergleichsansicht, die aus einer Reihe von Bildern einfach immer das beste Bild anderen Kandidaten gegenüber stellt. Ich blende dazu übrigens jetzt mal mit Tabulator-Taste die linke und rechte Palette aus, so dass wir etwas mehr Platz haben. Das ist die Vergleichsansicht. In der kann ich halt auf der rechten Kandidatenseite zwischen eventuellen Kandidaten für die Auswahl wechseln. Dann gibt es aber auch noch die, wie ich sie nenne, wirkliche Vergleichsansicht. Die sogenannte Übersicht, die die Bilder größtmöglich im Vorschaufenster darstellt. In dem Moment, wenn ein Bild nicht mehr zur engeren Auswahl gehört, dann können Sie es per Klick auf das 'X' einfach aus der Auswahl raus nehmen. Und die anderen Bilder nehmen sich soviel Platz, wie Sie wollen. Desweiteren haben Sie dann noch die Möglichkeit, in die Personenansicht zu wechseln, und dort die Gesichtserkennung für einzelne Ordner oder für den gesamten Katalog zu aktivieren. Das können Sie übrigens auch über das neue Aktivitätscenter, dass Sie hier oben, über die Lightroom- Erkennungstafel aktivieren können. Auch hier können Sie eine Gesichtserkennung starten. So wird der gesamte Bildbestand durchsucht und nach Gesichtern geordnet. Desweiteren haben Sie hier im Vorschaufenster die Möglichkeit Bilder mit einer Flaggen-Markierung, mit einer Sterne-Bewertung, oder mit einer Farbbeschriftung zu markieren und so für eine spätere Filterung vorzubereiten. Übrigens, Sie haben über den kleinen Pfeil hier die Möglichkeit zu bestimmen, welche Steuerungsmöglichkeiten Sie hier in der Werkzeugleiste sehen wollen. Unterhalb der Werkzeugleiste finden Sie den Filmstreifen, den Sie ein- und ausblenden können. Der zieht sich hier durch alle Module. Und hier können Sie eine Filterung stattfinden lassen, nämlich genau nach den Attributen, die ich gerade eben erklärt habe. Diese Filterung finden Sie auch in der Rasteransicht, auf die ich mit der Taste G wechseln kann. Mit der Tabulatortaste blende ich dann mal meine seitlichen Paletten wieder ein. Sie sehen hier oben, in der oberen Leiste, den Bibliotheks-Filter, in dem ich auch nach Attributen filtern kann, aber halt auch nach Texten. Oder aber auch nach Meta-Daten, also nach sämtlichen Informationen, die in den Bildern verfügbar sind. Den Filter selber, deaktivieren sie einfach, indem Sie auf KEINE klicken. Unterhalb des Navigators auf der linken Seite haben Sie die Übersicht, über den gesamten Katalog. Hier finden Sie ordnerübergreifende Sortierungen. Das heißt, Sie können sich alle Photos im Katalog einblenden lassen. Sie können eine Schnellsammlung anzeigen lassen, eine Schnellsammlung, die zum Beispiel durch Klick auf dieses kleine Kreissymbol die Bilder sammelt, aus verschiedenen Ordnern, ohne dass Sie sie in eigenen Sammlungen sortieren müssen. Und Sie sehen hier immer den vorherigen Import. Darunter haben Sie die Ordnerstruktur, und diese Ordnerstruktur entspricht exakt dem, was Sie auf der Festplatte auch angelegt haben. Das heißt, dies sind also keine fiktiven Sortierungen, sondern original die Ordner, die so auch auf der Festplatte liegen. Diese kleine gelbe Markierung weist mich übrigens darauf hin, dass meine Festplatte bald bedrohlich voll sein wird. Sie sehen, ich habe hier gerade noch neun Gigabyte frei. Da müssten Sie normalerweise dann darüber nachdenken, ob Sie Ihre Bilddaten auch mal auslagern. Auch das ist mit Lightroom möglich, dass Sie Bilddaten verwalten, die auf externen Festplatten liegen. Unterhalb der Ordnerstruktur haben Sie die Sammlungen. Und anders als die Ordnerstruktur sind diese Sammlungen fikitv. Diese entsprechen sozusagen virtuellen Sortierungen, die mit der Sortierung auf der Festplatte nichts zu tun haben. Und hier können Sie auch Bilder verschiedenster Bildordner mischen, und so für eigene Zwecke vorbereiten. Wie zum Beispiel für ein bestimmtes Projekt zu sammeln, aber auch für bestimmte Bearbeitungen zu sammeln. Unterhalb der Sammlung haben Sie die Veröffentlichungsdienste. Die Veröffentlichungsdienste sind eine besondere Form des Exports. Den haben Sie auch hier im unteren Bereich. Sie sehen hier die Knöpfe für IMPORTIEREN, also für das Hereinholen, oder Verwalten der Bilddaten mit Lightroom. Und für das EXPORTIEREN, also das Speichern einer Kopie, inklusive der Entwicklungs-Einstellungen. Alternativ zum unabhängigen Exportieren haben Sie die Möglichkeit entweder auf der Festplatte oder auf sozialen Netzwerken und Fotoportalen Ihre Bilder zu veröffentlichen. Der Vorteil hierbei ist, dass diese Veröffentlichungsdienste wie Sammlungen fungieren. Das heißt, Sie können im Laufe der Arbeit Ihre Bilder hier drin sammeln, und dann auf einen Schlag veröffentlichen. Und hier Ihre Benutzerdaten hinterlegen, so dass Sie beispielsweise automatisch die Bilder in ein Album bei Facebook oder auch auf ein Portfolio von Behance posten können. Auf der rechten Seite finden Sie, obwohl dies eine Bibliothek ist, also ein Ort zur Bildverwaltung, die Möglichkeit zur Entwicklung. Diese Ad-hoc-Entwicklung ist in erster Linie dazu da, dass Sie Ihre Bilder bei der Bildauswahl grob schon mal vorentwickeln können, damit Sie diese Bilder besser beurteilen können. Diese ersten Korrekturen, in Weißabgleich, in Belichtung und in den feineren Tonwerten, werden dann natürlich auch im Entwickeln-Modul übernommen. Zur Kontrolle Ihrer Entwicklung haben Sie im oberen Bereich ein Histogramm, das auch die wesentlichen Metadaten für die ausgewählten Bilder einblendet. Unterhalb der Ad-hoc-Entwicklung haben Sie zwei Bereiche, um mit Stichwörtern zu arbeiten. Die Stichwortliste ist ganz klassisch aufgebaut. Das heißt, hier haben Sie eine Reihe von Stichwörtern, die auch mit Unter-Stichwörtern arbeiten können und über einen Haken zugewiesen werden. Anders arbeitet der Bereich STICHWÖRTER FESTLEGEN, denn hier können Sie direkt für dieses Bild Stichwörter eingeben, unabhängig davon, ob es die schon in der Stichwortliste gibt oder nicht. Sie geben das Wort einfach ein, und bestätigen es mit Return. Wenn Sie Wörter eingeben, die es schon als Stichwort in Lightroom gibt, wie zum Beispiel Sommer in meinem Fall, dann wird Ihnen dafür ein Stichwortvorschlag gemacht. Das heißt, die Wörter werden automatisch ersetzt und vorgeschlagen, so wie Sie es sicherlich aus anderen Programmen - zum Beispiel einem klassischen Browser - her auch kennen. Unterhalb des Ganzen haben Sie Stichwortvorschläge, also Stichwörter, die Lightroom Ihnen vorschlägt, aus dem Zusammenhang, in dem ähnliche Stichwörter benutzt wurden. Und Sie können sich sogar eigene Stichwortsets anlegen, wo Sie einfach per Klick dann Ihre Stichwörter zuweisen. Im unteren Bereich, unterhalb der Stichwörter haben Sie die sogenannten Metadaten. Ich schalte mir mal mit rechter Maustaste den sogenannten Solo-Modus ein. Dann wird gleich, wenn ich die Metadaten-Palette öffne, automatisch die Stichwort-Palette geschlossen und das Ganze sieht etwas übersichtlicher aus. In der Metadaten-Palette haben Sie alle Informationen zu Ihren Bildern, die Sie sich wünschen können, also alles, was in den Metadaten hinterlegt ist. Sie haben die Möglichkeit über dieses kleine Pop-up-Menü hier oben verschiedene Sets von Informationen von Metadaten-Einträgen einzublenden, um so die für Sie wichtigen Informationen auf einen Blick zu erhalten. Ja, und im unteren Bereich finden Sie noch die Kommentare. Diese sind eng verknüpft mit der Möglichkeit der Veröffentlichungsdienste, aber auch mit der Möglichkeit Sammlungen im Web freizugeben. Das ist eine Möglichkeit, die Sie haben, wenn Sie - und das muss ich Ihnen kurz mal über das Aktivitätscenter zeigen - wenn Sie Sammlungen mit Lightroom Mobile synchronisieren wollen. Dann haben Sie die Möglichkeit, diese auch freizugeben im Web. Und diese Kommentare, die dann von anderen Nutzern eventuell zu Ihren Bildern hinterlegt werden, würden Sie hier auch sehen. Genauso wie Kommentare, die zum Beispiel in Facebook, Behance oder Flicker hinterlegt werden. Tja, und ganz unten haben Sie die Möglichkeit, Informationen zu synchronisieren. Heißt, wenn Sie jetzt mehrere Bilder ausgewählt haben, könnten Sie bestimmte Metadaten synchronisieren, wie Stichwörter, also Stichwörter die Sie auf ein Bild angewendet haben, auf andere übertragen. Oder Sie können die Einstellungen synchronisieren. Das sind die Entwicklungs-Einstellungen. Über eine automatische Synchronisation, das ist das, was jetzt hier eingeschaltet ist, würden Sie Bilder gleichzeitig bearbeiten, und nicht nachträglich. Für eine nachträgliche Synchronisation können Sie den Kippschalter hier einfach wieder runter klicken. Sie sehen also, dass sie in der Bibliothek schon eine Menge machen können, und Ihr Bild in jeder Form organisieren können. Aber auch sehr viel Zusatzinformationen den Bildern zur Bildorganisation hinzufügen können.

Lightroom CC / Lightroom 6 lernen

Lernen Sie, wie schnell und einfach Sie mit Lightroom CC / Lightroom 6 Ihre Bilder organisieren, entwickeln und weitergeben bzw. präsentieren können.

3 Std. 9 min (32 Videos)
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