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Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Das Auto in den Hintergrund einsetzen

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Der Hintergrund muss horizontal gespiegelt werden, damit er zur Fahrtrichtung des Autos passt. Auch eine leichte Drehung und ein Shiften innerhalb der Arbeitsfläche gehören zur Adaption an das Fahrzeug.
06:38

Transkript

Nun interessiert uns natürlich wie gut dieses Auto, so wie’s fotografiert und momentan mal freigestellt wurde, wie gut dieses Auto wohl auf den Hintergrund passt. Immerhin waren mehrere Hintergründe in der Auswahl. Man überlegt sich ja: Was könnte denn gut passen? Was sieht denn gut aus? Was passt denn auch von der Perspektive? Und da habe ich mich für folgende Geschichte entschieden: Nennt sich "Umgebung.jpg"und wir machen das mal auf und Sie sehen, wenn Sie sich in Berlin auskennen, erkennen Sie’s vielleicht, das ist der Potsdamer Platz. Nach wie vor, wie ich finde, moderne Architektur, die man für so was gut verwenden kann. Sie ist ein bisschen extravagant und wir haben genau diese Mischung, die ich gesucht habe. Wir haben einerseits ein typisch urbanes Stadtbild, andererseits natürlich Naturanteile wie diese Bäume, und wir haben ein hinreißendes Licht da drauf. Also, wenn ich mir das vorstelle, diese schönen Reflexionen, die wir hier haben. Dann haben wir hier Reflexionen drauf. Wir haben ein bisschen Licht in den Bäumen drin, trotz dem Gegenlicht, genau das was ich haben wollte, und wir sind in der Lage, an dieser Stelle später vielleicht sogar eine eigene Lichtquelle einzubauen, die dort richtig natürlich aussieht. Was noch nicht so richtig geht, wenn Sie sich die beiden Aufnahmen einmal anschauen, ich könnte einfach mal beide nehmen und sie mal nebeneinander anordnen, dann sehen Sie, dass es wahrscheinlich noch nicht so richtig funktioniert, die zusammenzubringen. Denn hier würde das Auto, wenn ich das hier reinbaue, hier quasi aus der Seitenstraße rausfahren. Sieht irgendwie nicht gut aus. Also, was wollen wir? Ich bringe das wieder zusammen. Wir wollen ganz gerne, dass das Auto entlangfährt. Also hier an dieser Architektur entlangfährt und deswegen gehe ich zu "Bilddrehung" und drehe das Ganze einmal horizontal. Also ich drehe es nicht, ich spiegle es einmal horizontal, und möchte Ihnen an der Stelle einen Tipp geben. Wenn Sie so was machen, dann kennen Sie vielleicht diesen Moment, wo man grad eben gedreht hat oder gespiegelt hat, so wie wir das jetzt gerade gemacht haben und da ist der erste Moment manchmal ein ziemlicher Schock, wenn man sagt: Boah, wie sieht das denn aus! Das geht ja gar nicht! Da möchte ich Ihnen gerne den Tipp geben, schauen Sie sich das wirklich in Ruhe an. Lassen Sie das mal ein paar Sekunden wirken und schon nach vielleicht nur 30 Sekunden wenn Sie das draufschauen, sagen Sie: Okay, ist vielleicht gar nicht so schlecht. Man muss sich daran gewöhnen. Wenn ich jetzt nochmal das Gleiche rückwärts mache, also einfach noch mal zurückgehe, dann sieht’s wieder komisch aus. Wir haben uns jetzt schon ein bisschen an diese Ansicht gewöhnt, Und stellen Sie sich vor, Sie sehen das zum ersten Mal, dann würden Sie die andere Ansicht gar nicht kennen. Also wenn Sie horizontal spiegeln, vertikal braucht man ja eher für echte Spiegelungen, dann lassen Sie sich das erst mal auf der Zunge zergehen, oder auf der Netzhaut und schauen sich das in Ruhe an. Und jetzt würde ich gerne mal schauen, wie es ausschaut, wenn wir jetzt unser Fahrzeug reinbringen. Freigestellt haben wir’s ja zumindest schon mal. D. h., wir müssen’s einfach nur hier auf die Umgebung ziehen, müssen es dann ins Bild reinziehen und dann können wir schon ahnen: Das wird nicht so richtig funktionieren. Wenn wir jetzt über "Bearbeiten" weil, wenn wir das machen, schauen Sie mal, dann hängt unser Auto erstens mal hier unten und zweitens Mal fährt es brav geradeaus. Das ist bestimmt nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Also ich möchte schon, dass wir eine Dynamik da drin haben, so was ungefähr und wenn ich eine solche Dynamik will, dann brauche ich einfach nur meinen Hintergrund ebenfalls zu drehen. Bevor ich aber jetzt mein Auto ungefähr drehe und nachher nochmal genauer hindrehe, breche ich das lieber ab, denn Sie sollten, wenn Sie drehen, immer grundsätzlich nur einmal drehen. Also nicht erst um 15 Grad, dann nochmal um 1 Grad vor und 2 Grad zurück bis es passt, sondern dann drehen Sie bitte nur ein einziges Mal, bis es passt. Jedes Mal, wenn Sie drehen, gibt es einen leichten Qualitätsverlust, den braucht man nicht wirklich und deswegen drehen wir nur einmal, und zwar so, hier im Hintergrund, so dass diese Gebäude ungefähr an dieser Stelle geradestehen. Ungefähr, Augenmaß reicht. Dazu muss ich allerdings hier erstmals auf das Schloss klicken, und bevor ich das mache, vielleicht auch noch den Himmel wegschneiden. Den möchte ich da nicht wirklich drin sehen. Das geht schnell, weil Sie haben zwar keinen Kanal, aber Sie haben einen Pfad dafür, hier "Himmel". Das heißt, wenn ich jetzt mit gedrückter Cmd-Taste auf diesen Pfad draufklicke, bekomme ich direkt eine Auswahl und dann sehen Sie auch: Da hinten, diese Gebäude werden nachher keine Rolle mehr spielen, die möchte ich gerne wegschneiden. Brauchen wir nicht unbedingt, ich gehe zurück zu den Ebenen, und erstelle jetzt sofort eine Ebenenmaske. Wenn sie die Alt-Taste drücken, dann wird die sogar richtig rum dargestellt, so dass der Himmel ausgeblendet ist. Und jetzt kann ich anfangen. Muss allerdings die Miniatur wieder anklicken, um meinen Hintergrund zu verdrehen und zu verschieben. Erst mal schiebe ich den ein Stück weit nach oben, das haben wir ja grade schon gesehen, dass das wohl notwendig wird. Dann gehe ich zu "Bearbeiten" und ich drehe so, dass diese im Moment nicht mehr sichtbaren Gebäude, nehmen wir einfach dieses Gebäude, das so ungefähr gerade steht. So. Sie sehen, dass wir da ein bisschen Material verlieren, wir haben also hier ein Problem, kein großes, aber ein kleines, hier auch an der Stelle, ist aber wirklich undramatisch. Das ist so wenig Content. Hier, den kriegen wir auf jeden Fall recht billig wieder ersetzt. Wir müssen das nicht genau dorthin stempeln, denn wir werden ja später mit verschiedenen Bewegungsfiltern arbeiten, so dass das sowieso alles verwischt ist. Da lasse ich ihn erstmal. Jetzt blenden wir unser Fahrzeug wieder ein und jetzt drehe ich mein Fahrzeug nochmal "Bearbeiten", "Transformieren" und "Drehen" und drehe das so, bis es passt. Yes, jetzt passt es. Ich kann ein bisschen weiter nach unten gehen, sogar noch, so ungefähr. Und jetzt sehen Sie, dass die Horizontlinie unserer Autoaufnahme ziemlich genau zu diesen Bäumen hier passt. Man sieht natürlich... --wenn Sie grad mal etwas kritisch sind, Sie sehen, dass wir zu hoch sind mit unserer Aufnahme. Man kann auf diese Autos runterschauen und das ist nicht wirklich logisch. Aber es gehört nun mal dazu bei einem Bild-Composing, zu betrügen und zu tricksen und genau das machen wir. Hier wird später ein Teil von dieser Hecke zu sehen sein, die nach wie vor da ist, die Hecke ist ja hier. Und abgesehen davon, grade schon erwähnt, werden wir mit soviel Speed-Filtern arbeiten, dass das alles ein einziger Geschwindigkeitsrausch wird. Das heißt, diese Kleinigkeit von Autos, die wird kein Mensch mehr wahrnehmen.

Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Lernen Sie, wie Sie ein dynamisches Auto-Composing realistisch umsetzen. Sehen Sie, wie das Motiv in Bewegung fotografiert und in Photoshop bearbeitet wird.

2 Std. 38 min (26 Videos)
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