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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Das Ausbessern-Tool in der Praxis

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Das Ausbessern-Werkzeug kann man gut über die Einträge "Struktur" und "Farbe" steuern. Wie das in der Praxis funktioniert, sehen Sie in diesem Film.
07:53

Transkript

Im Großen und Ganzen sind wir fertig mit der Retusche und jetzt möchte ich Ihnen gerne mal zeigen, was ich denn eigentlich alles retuschiert habe. Und vor allem, wie ich es retuschiert habe. Wobei, das ist relativ schnell zu sehen. Aber, da sprechen wir jetzt mal in Ruhe drüber. Also, durch Ein- und Ausblenden der Retuscheebenen, kann man schnell sehen, was ich alles gemacht habe. Das ist erst mal auf der rechten Seite hier, das Ausblenden der ganzen Laternen. Ich finde einfach nicht, dass sie da sinnvoll drin sein müssen, die geben dem Bild nichts, die tragen nichts zum Bildinhalt bei, aber sie verwirren mich, ehrlich gesagt, weil ich finde, dass hier einfach zu viel los ist. Das Ganze gemacht, habe ich mit dem Klonstempel, bis an diese Stelle oder an diese Stelle und den Rest, das hier, mit dem Ausbessernwerkzeug. Das hier, das brauchen wir auch gleich, denn da möchte ich noch ein paar Sachen mit Ihnen, gleich mal durchgehen. Hier, auch das, einfach nur Klonstempel, ohne und mit, und auf der Stelle hier, auf der Seite hier, haben wir das ebenfalls mit dem Klonstempel, zum größten Teil gemacht. Wenn Sie das anschauen ohne zu wissen, dass hier retuschiert wurde, dann sehen Sie’s nicht. Natürlich, wenn Sie wissen, dass wir retuschiert haben, dann könnten Sie vermuten, dass zum Beispiel hier eine Stelle ist, wo retuschiert wurde. Können wir mal dichter rangehen. Das könnte schon sein, aber mal ehrlich, wenn Sie’s nicht wissen, Sie sehen es nicht, dass wir hier was gemacht haben oder dass ich hier irgendwas weggestempelt habe. Jetzt möchte ich mal zu dem Part kommen, der mir so ein bisschen Kopfzerbrechen macht, der also nicht ohne Weiteres und nicht so ganz leicht wegzustempeln ist. Das ist dieses Auto hier. Mit dem Stempel kann man das natürlich auch machen, aber da wir hier eine Abnahme haben, eine Lichtabnahme von hell nach immer dunkler, dunkler, dunkler, was zum Einen mit den Bäumen, zum Anderen mit dem Bildrand und damit einer leichten Vignettierung zu tun hat. Wenn Sie das also mit dem Stempel versuchen wollen, werden Sie einfach nicht glücklich, funktioniert nicht gut, macht keinen Spaß. Deswegen nehme ich genau das hier, das Ausbessernwerkzeug, und das funktioniert ja im Prinzip ganz simpel. Im Prinzip heißt das einfach nur, ich werde hier einmal drum rum fahren, um mein Fahrzeug, das übrigens lange nicht so schnell unterwegs war, wie dieses Bild das gerade suggeriert, aber durch die lange Belichtungszeit und das, in diesem Moment gerade, langsame Heranrollen des Autos, entsteht der Eindruck, dass der da mit 180 Sachen auf die Kreuzung schießt. Und allein das ist ein Grund dafür, dass wir das Ding hier wegnehmen müssen. So, jetzt möchte ich Ihnen mal was zeigen, was dieses Werkzeug macht, wenn man es verwirrt. Das kann man natürlich machen, mit einem Photoshop-Werkzeug. Man kann eben sagen, mach doch mal so, mach mal jenes, und manchmal reagieren die gar nicht so schlecht darauf und das möchte ich Ihnen hier mal zeigen. Ich habe hier oben eine Struktur von "1" und eine Farbe von "0". Also die jeweils geringsten Werte. Wichtig ist, dass dieses Häkchen, "Alle Ebene aufnehmen" gesetzt ist, sonst können Sie damit nicht arbeiten und jetzt nehme ich das Ding mal und ziehe es hier mitten auf die Kreuzung. Falsche Struktur, falsche Farbe, falsche Helligkeit und das macht Photoshop draus. Das sieht so schlecht wirklich nicht aus. Etwas Ähnliches können wir machen, wenn wir’s mal woanders hinbringen, vielleicht mal hier rauf in den Himmel. Und schauen Sie sich das an, was da passiert. Es ist genau die gleiche Füllung. Was passiert also? Wenn Photoshop mit dem was Sie ihm zumuten, nichts anfangen kann, dann schaltet Photoshop einfach nur auf inhaltsbasiertes Füllen, kümmert sich überhaupt nicht mehr drum, wo Sie diesen Patch hier hinziehen, sondern macht sein eigenes Ding draus und das ist in vielen Fällen wirklich nicht das schlechteste. Wenn wir dieses Werkzeug nun aber wirklich sinnvoll einsetzten sollen, also, noch sinnvoller, dann ist es natürlich gut, wenn wir’s an diese Stelle ziehen, wo wir ähnliche Bildinhalte haben. Jetzt lasse ich das einfach mal los und wir gucken mal, und Sie stellen fest, ja doch, das ist gar nicht mal so übel. Wir brauchen nicht unbedingt hier unten dieses Gemüse, dieses Gewächs und wir brauchen eigentlich auch nicht diese helle Stelle. Ich mache das also wieder rückgängig und jetzt probieren wir das ganze mal mit einem extremen Wert. Also das "1" ist ein Extremwert, der tiefste und die "7" ist der höchste Wert den wir haben, um zu sehen, was die Struktur damit anfängt. Und wenn ich das mache, dann sehen Sie, dass bei der Struktur fast gar nichts geändert wird. Das bedeutet, je höher der Wert ist, desto weniger versucht Photoshop diesen Wert anzupassen, also die Struktur anzupassen. Für uns vielleicht ganz gut zu wissen, denn ich glaube, dass wir mit der Struktur 1 deutlich besser hinkommen. Probieren wir’s nochmal, vielleicht an dieser Stelle hier. Haben immer noch diesen leichten Versatz hier drin und deswegen würde ich jetzt mal, wenn ich nicht zufrieden bin mit dem was das Werkzeug macht, lieber noch mal eine neue Auswahl machen, denn geringfügige Unterschiede in der Auswahl, machen schon einen recht großen Unterschied bei der eigentlichen Retusche. Und auch das hat mir immer noch nicht gefallen. Also probiere ich das nochmal ein bisschen und gucke, ob ich’s besser hinkriege. Einmal probiere ich’s noch und wenn’s dann immer noch nicht so funktioniert, wie ich mir das so denke, dann werde ich mich damit wohl so zufrieden geben müssen. Mal gucken. Ich zieh’s einfach mal an diese Stelle. Ja, deutlich besser. Gefällt mir deutlich besser. Ich habe zwar noch ein wenig Schatten drin, aber Sie sehen, dass es sich tatsächlich lohnt, hier ein paarmal zu experimentieren. Jetzt haben wir noch einen anderen Wert. Das ist die Farbe. Also, ich mache das nochmal rückgängig und setzt jetzt die Farbe auf den höchsten Wert "10" und schaue was dann passiert. Und ich glaube, dann stellen wir fest, dass jetzt die Farbe deutlich besser an diesen Schatten angepasst ist. Zum Vergleich nochmal zurück, Farbe 1, beziehungsweise so wird es sogar 0. Da wird die Farbe fast gar nicht angepasst. Sieht man auch hier. Wir haben hier diesen hellen Teil des Gehwegs, hier den eher dunkleren. Keine so gute Idee, während hingegen, wenn ich die Farbe auf 10 stelle, den höchsten Wert, dann wird sie deutlich besser angepasst und in dem Fall natürlich, möchte ich dann auch diese Farbe 10 verwenden. Wunderbar, das nehmen wir so. Also, mit einer Struktur von 1, einem Farbwert von 10 und hebe damit meine Auswahl auf. Jetzt könnte man natürlich mutmaßen, ob das wirklich eine gute Idee war, hier mit dem Gehsteig. Wenn Sie Berlin kennen, dann wissen Sie, dass es solche Gehsteige durchaus gibt. Trotzdem können Sie selbstverständlich noch dagegen ein bisschen was tun. Man kann sich beispielsweise mal versuchen, mit dem Stempel nochmal zu behelfen, ihn ein bisschen größer zu machen und an der Stelle vielleicht den Bürgersteig ein wenig zu begradigen. Das ist die eine Möglichkeit. Aber Sie sehen, dass wir hier helle Stellen bekommen, von daher würde ich Ihnen fast was Anderes raten. Es gibt nämlich hier den sogenannten Reparaturpinsel. Auch der braucht eine Farbaufnahme, Auch der braucht also eine Quelle von wo er aufgenommen wird. Ich nehme mir mal an der Stelle hier, diese Quelle. Aber der hat den Vorteil, dass er das Ganze farblich anpasst. So. Und deswegen haben wir nicht mehr das Problem der hellen Stellen. Haben einen deutlich begradigten oder sagen wir mal, etwas begradigten Bürgersteig. Wenn Sie jetzt wollen, können Sie natürlich hier, von diesen trockenen Blättern hier noch ein paar dazu stempeln. Auch die werden farblich angepasst, wie Sie sehen. Und ich glaube, damit haben wir die Stelle schon relativ gut im Griff. Was Sie jetzt noch machen könnten, wäre hier vielleicht ein bisschen diesen Schatten minimieren, in dem wir da einfach auch noch einmal drübergehen. Na ja, so minimiert ist er nicht, aber ich würde sagen, damit können wir erst mal gut leben. So darf das an dieser Stelle aussehen. Wenn ich mir überlege, dass es gerade noch so aussah, bin ich damit erst mal sehr zufrieden. Also, diese gesamte Retusche, läuft in diese Ebene hinein. das heißt, wir können alles ein- und wieder ausblenden. Sollte es mal passiert sein, dass Sie was retuschiert haben, was Sie vielleicht doch noch brauchen, liegt’s immerhin da noch drunter. Weil es ja das was es verdeckt, in der Retuscheebene drin ist, und ich glaube, so können wir mit dem Bild erst mal weitermachen.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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