Ableton Live 9 lernen

Das Arrangement-Fenster kennenlernen

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Das Video stellt die einzelnen Elemente und den Aufbau des Arrangement-Fensters vor. Ist der Song fertig geschrieben, hat man einen festen Aufbau – den sieht man im Arrangement. Anschließend aktivieren Sie das Arrangement, um die Song-Struktur zu bearbeiten.
12:19

Transkript

Am besten schauen wir uns gleich an, ob sich das Arrangement-Fenster verändert hat. Und ja, es hat sich verändert. Wir sehen hier im zentralen Bereich des Arrangement-Fensters, dass irgendwelche Informationen auf den Tracks oben sind. Die schauen recht unterschiedlich aus. Wir können da auch etwas reinzoomen, in dem wir in die Timeline klicken. Das ist der graue Bereich mit den Taktzahlen darüber. Wir sehen auch, dass hier die Maus wieder zur Lupe wird, und wie im Editor klicken wir rein und ziehen die Maus hinunter, beziehungsweise hinauf, um hinein- oder hinauszuzoomen. Und sehen hier, okay, das schaut nach MIDI-Noten aus. Da sehen wir diese Pünktchen und Striche. Wenn ich weiter runterscrolle, sehe ich hier Wellenformen, das schaut nach Audio-Track aus. Rechter Hand, wenn ich hier die Spuren so anschaue, erkenne ich sie aus der Session-View wieder, hier unser "Bouncy"-Track, hier befindet sich die Input/Output-Routing-Matrix. Und hier auch der Mute-Button, der Solo-Button, der Record-enable-Button, beziehungsweise haben wir hier eine vereinfachte Form des Lautstärkenreglers. Man klickt da rein, bleibt mit der Maus drinnen, zieht’s nach unten, der Track wird leiser, beziehungsweise, zieht’s nach oben, der Track wird lauter. Beim Panorama, es funktioniert gleich, man klickt in diesen Bereich hinein, zieht’s nach unten Signal wandert nach links, beziehungsweise nach rechts. Wenn man’s wieder in der Mitte haben möchte, klickt man einfach doppelt auf das orange Dreieck, so. Hier unten in diesen kleinen Kästchen sieht man noch die Sends, Send A beziehungsweise Send B. Selbst wenn man die Hilfe ausgeklammert hat, sollte man immer auch mit einem Auge da unten auf die Statuszeile schauen, weil dort wird auch automatisch eingeblendet, worüber die Maus grad ist. In dem Fall "A Ambience-Medium", "B Delay", also unsere Return-Tracks. Etwas weiter unten im Arrangement-View finden wir unsere Return-Tracks wieder; "A Ambience" und "B Delay", und unser Mastertrack, Mute-Buttons und Solo-Buttons dazu. Wie auch in der Session-View können wir einzelne Teile des Mischpultes hier ausblenden, indem wir hier einen dieser Bereiche deaktivieren. IO steht für die Input/Output-Matrix. Wenn wir das ausklicken, gewinnen wir schon viel und R sind die Returns, zum Beispiel. Die braucht man auch selten in dieser Ansicht. Deswegen klicken wir die auch mal weg. Und wir haben schon etwas Platz gewonnen. Im unteren Teil bleibt’s gleich, wir haben hier den Audio-Editor beziehungsweise wir können hier auch die Effekte reinziehen. Hier sind die Effekte. Hier kommt der Audio-Editor hin, sobald wir hier was anwählen. Nun sind aber die Inhalte hier auffällig ausgegraut und das liegt daran, dass das Programm sich im Moment noch immer auf die Session-View fokussiert, Wenn wir das aber nicht wollen, weil wir nämlich den Song jetzt mischen wollen, beziehungsweise an Details arbeiten wollen und nicht mehr spielerisch damit umgehen, sollten wir im Arrangement-View-Fenster das Arrangement aktivieren. Das macht man hier über diesen kleinen orangen Button. Einmal draufgeklickt und so ist das Arrangement-Fenster jetzt aktiviert. Wir sehen die Tracks deutlich intensiver und auch die Grenzen. Wir erkennen kleine Grenzen. Hier. Das zoomen wir nochmal rein, wir schauen uns das genau an. Offensichtlich ist hier die Loop-Grenze. Das heißt, das File wird abgespielt und hier wird’s dann wieder wiederholt. An der Stelle haben wir offensichtlich die Szenen umgeschaltet, und wir haben jetzt diese Songstruktur vor uns. Am besten drücken wir mal ganz kurz auf "Play" und hören uns das an. Okay. Es ist alles da. Und offensichtlich hat das Arrangement-Fenster, was wir im Session-View-Fenster performt haben, aufgenommen. Vielleicht sollte man hinzufügen, dass Ableton hier keine richtigen Audiofiles macht, das heißt, Ableton nimmt hier kein richtiges neues Audiofile auf, sondern das, was wir hier sehen, sind nur Aliase, sprich Platzhalter, zu den Original-Loops. Das heißt, durch diesen Vorgang des Überspielens von der Session-View auf die Arrangement-View wird nicht mehr Speicherplatz auf der Festplatte verbraucht. Ein Grund, warum wir von der Session-View in die Arrangement-View überspielt haben, ist der, dass wir hier an Feinheiten und Übergängen sehr viel detailreicher arbeiten können als in der Session-View. Wir können uns hier Vorgänge viel genauer anschauen, beziehungsweise, haben andere Tools zur Verfügung, um Audio-Loops zu kürzen, zu verlängern, zu wiederholen, zu kopieren oder Stille reinzuschneiden oder Songteile rauszuschneiden, Songs zu kürzen, verlängern, Teile zu wiederholen und so weiter und so fort. Nehmen wir mal an, wir wollen das Intro nicht viertaktig haben, also von hier, bis hier, sondern wir wollen nur zwei Takte haben. Das heißt, wir zoomen hier an den Anfang, und legen die Maus hier ganz an den Anfang und erkennen, dass sich die Maus wieder in eine Klammer verwandelt. Wir halten jetzt die Maustaste gedrückt und schieben einfach den Loop nach rechts. In Wirklichkeit kürzen wir den Loop ein. Das heißt, wir beginnen jetzt wieder am Anfang. Wir setzen den Cursor, indem wir hier in den leeren Bereich klicken, irgendwo hin. Wir sehen, es blinkt hier und von der Stelle, wo wir den Cursor hingesetzt haben, wenn wir jetzt auf "Play" drücken, fährt die Musik da los. Gut, das Intro ist jetzt kürzer und hier gibt’s die nächste Stelle, die wir vielleicht ändern wollen, nämlich an der Stelle. Gut. An der Stelle wollen wir vielleicht die letzten Conga-Schläge nicht mehr haben. Ich zoome hier nochmal hin, suche mir das Ende von diesem Clip, klicke mit der Maus drauf und schiebe vorsichtig nach links. Aber ich möchte nur den letzten Schlag nicht haben. D. h., ich kann den letzten Schlag hier schön rausholen, klicke etwas weiter davor ins Arrangement, damit wir’s nicht von vorn hören müssen. Ich drücke auf "Play", man sieht hier den Cursor, wie er blinkt. Man sieht auch hier, wo die Position ist. Ich drücke auf "Play", und los geht’s. Okay. Was jetzt passiert ist, hier oben diese kleine, feine schwarze Linie, das ist der Cursor, der wandert weiter, unser Bildausschnitt bleibt aber der gleiche. Da gibt’s eine kleine Funktion. Die ist hier oben. Die können wir anklicken und dann läuft der Bildauflauf mit. Okay. Natürlich können wir Loops nicht nur einkürzen, sondern auch verlängern. Nehmen wir an, wir hätten gerne hier noch einen Takt länger diesen "Bouncy"-Loop. Das heißt, ich gehe mit der Maus hier vorsichtig hin, klicke nach unten mit der linken Maustaste und ziehe einfach den Loop länger, beziehungsweise kürzer. Es geht alles. Jetzt dauert der Loop einfach einen Takt länger. Ich drücke auf "Play", nachdem ich den Cursor hier auf Takt 21 gelegt habe. Okay. Und, so als letzte Finesse machen wir hier die Congas weg, am Ende. und so weiter, zoomen aus. Eine weitere Möglichkeit, das Songmaterial hier zu manipulieren, ist das, vielleicht ist uns einfach der Teil hier zu lang und wir wollen von Takt 11 und 12, einfach Takt 11 und 12 komplett rauslöschen. Da gibt’s mehrere Möglichkeiten, wie man so was machen kann, und wir kommen zu den Locatern. Eine praktische Möglichkeit ist hier, wir markieren diesen Bereich, hier. Das geht folgendermaßen, ich klicke einfach ins Arrangement rein, halte die Maustaste gedrückt und ziehe sie über den Bereich, den ich markieren möchte. Und nun gehe ich auf "Bearbeiten" "Auswahl loopen" und ich sehe, dass hier ein kleines Band hingesprungen ist. Das ist das Locator-Band. Ich sehe, der linke Locator fängt hier bei Takt 11 an, und es dauert genau 2 Takte lang. Wenn das mittlere Symbol angewählt ist, dann wird dieser Bereich geloopt. Probieren wir das aus. Für Bearbeitungen ist es nicht schlecht, wenn man einen gewissen Bereich loopen kann, um da an Details zu arbeiten. Wir wollen aber diesen Bereich ausschneiden und gehen jetzt einfach her, auf "Bearbeiten", gehen hier auf "Zeit löschen". Wir haben gesehen, dass alles was hier rechts war, nach links gerutscht ist, der linke Bereich sich aber nicht mehr bewegt hat. Das heißt, wir haben aus dem Arrangement jetzt 2 Takte herausgelöscht. Ich schalte den Loop hier oben wieder ab. Wir hören uns das an, ob das noch funktioniert. Ja. Es ist nichts schlimmes passiert. Natürlich können wir auch einzelne Songelemente ausschneiden und hin- und herschieben. Versuchen wir das mal hier bei den Congas vorne, und hier, diesen Schlag, wollen wir einfach ein paar Mal wiederholen. Das heißt, ich markiere diesen Schlag hier indem ich die Maus runterklicke und nach rechts ziehe, dann auf "Bearbeiten" gehe, und hier unten den Befehl "Teilen" auswähle beziehungsweise Cmd-E am Mac und Strg-E in Windows. Jetzt sehen wir, dass hier zwei Grenzen entstanden sind, eine links, eine rechts und wir können, wenn wir da in die Titelzeile dieses neu entstandenen Clips klicken, den ganzen Clip anwählen und dann unabhängig von den andern, hin- und herschieben. Natürlich können wir den auch kopieren, indem wir wieder die Alt-Taste halten und einfach nach rechts und nach links schieben, In unserem Fall nach rechts und noch eine Kopie nach rechts, weil wir drei Mal diesen Schlag haben wollten. Ich zumindest. Drücke mal auf "Play". Und so kann man relativ minuziös vorgehen, und auch kleine Teile nehmen, ausschneiden, und das geht folgendermaßen. Wir gehen auf "Bearbeiten" "Teilen" beziehungsweise am Mac Cmd-E und am PC Strg-E, dann anwählen, indem man hier in die Titelzeile klickt, mit gehaltener Alt-Taste und einfach kopiert, wie man möchte. Ja.

Ableton Live 9 lernen

Lernen Sie, wie Sie mit Ableton Live 9 musikalische Ideen umzusetzen und Songs arrangieren und produzieren.

2 Std. 47 min (33 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.12.2016

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