Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Das Animations-Panel

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Im Panel "Animation" können Sie Bewegungen in einem Panorama automatisch ablaufen lassen und als Video ausgeben. In diesem Film lernen Sie diese Funktion näher kennen.

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen eine Funktion von Pano2VR vorstellen, die ich bis jetzt noch nicht erwähnt habe. Es ist die Möglichkeit, Bewegungen in einem interaktiven Panorama sozusagen automatisiert vorführen zu lassen, und diese Bewegungen als Video auszugeben. Ich zeige mal das Endergebnis zunächst hier, damit man sich vorstellen kann, was das heißt. Ich habe jetzt hier ein Video, es ist nur 10 Sekunden lang, und das ist jetzt einschränken in einem Panorama. Und hier fahre ich jetzt zum Beispiel einmal dieser Lichtspur vom Flieger nach, und wechsle dabei leicht die Perspektive. Das Bild wölbt sich etwas. So, wie macht man das? Das ist jetzt ein normales MPEG4 video, in Full HD. Und das habe ich aus einem einzelnen Panoramabild generiert. Also einfach hier Schwenk nach unten, dann nach oben, und die Bewegung, die das Panorama macht, die Panorama-Kugel sozusagen, in dem Viewer, die wird ausgezeichnet als Video aufgegeben. Und das werden wir uns jetzt einmal angucken, wie das im Detail funktioniert. Ich habe hier ein Pano2VR-File schon hergerichtet dafür. Wir haben jetzt hier, im Panel Ausgabe einen Output definiert, der läuft unter der Flagge Animation. Es gibt noch eine normale HTML 5 Ausgabe mit Interface zu dieser Geschichte, und also wenn ich das jetzt anklicke, dann schaut das so aus, dass das hat einfach hier dieses Panorama. Und das hat jetzt hier zum Beispiel mal die Perspektive stereografisch, und das gibt schon ein bisschen die Anmutung, wie dass dann ausschaut, was ich hier gemacht habe. Wenn man da (unverständlich) das ist die Schlußeinstellung, ungefähr so. Und das habe ich mir so mal einfach schon so hergerichtet, dass ich das Vorschau mal angucken kann. Aber wie gesagt, das ist die interaktive Ausgabe, die interessiert uns weniger, sondern hier die Animationsausgabe ist das spannende. Bei der Animation kann ich hier die Überblendungen mal ignorieren. Und die Animation selber hat ein eigenes kleines Feld. Ich mache mal hier kurz unten den Tour Browser aus, dass man ein bisschen mehr Platz hat, unter rein zu schauen. Und das schaut so aus, dass das Panorama sozusagen in kleinen Schritten gedreht wird, und basiert auf eine Bildwiederholrate hier 24 Bilder pro Sekunde. Hier ist das Format, also Full HD 1920×1980. Und dieses Panorama wird jetzt mit dieser Frequenz bewegt und aufgezeichnet. Zunächst produziert das Pano2VR alle für sich in einen Ausgabeordner, erstmal eine laufend nummerierte JPG-Dateien. Diese JPG-Dateien, die werden dann zu einem Video zusammengebaut. Hier steht einfach nur ein Häkchen Videodatei erzeugen. Dafür muss extra etwas installiert werden. Und das findet man in den Einstellungen, in dem Reiter FFmpeg. Das ist ein Programm, ein Commandline Programm, das heißt, das ist kein User-Interface, sondern das ist einfach nur ein Programm, das von außen mit Parametern und Dateien gefüttert wird, und dann macht das etwas. Hier gibt's die Informationen dazu, auf der Webseite von Pano2VR wie man das installiert. FFmpeg ist eine ganz alte bewährte Geschichte, das wird sehr, sehr vielfältig verwendet. Und es gibt für Windows, Mac oder Linux, und hier steht dann auch jeweils dabei, wie das installiert wird und so weiter. Und das muss man dann einfach eintragen, wo sich dieses Programm auf der eigenen Maschine befindet. Das ist natürlich für Mac, Windows oder Linux unterschiedlich. Hier bei mir, ist es einfach nur im Programm volle. Wenn da nichts drin steht, dann ist dieser Bereich ausgegraut. Das muss also installiert sein, und das FFmpeg macht eigentlich nichts anderes, als diese JPG-Sequenz, die daraus kommt, zu einem Video zusammenzubauen. So, das ist der eine Part, das ist Technik. Und jetzt geht's drum, wie bauen wir daraus einen beweglichen Inhalt aus dem Panorama. Und das geht hier über die, ganz obere Ecke, Werkzeuge. Da ist mal der Skin Editor, und hier ist der Animationseditor. Und da schaut das dann so aus. Wer sich schon ein bisschen mit Video beschäftigt hat, dem kommen diese Sachen gleich ziemlich vertraut vor. Wir haben hier oben eine Vorschau, da sieht man also jetzt hier, wie das Ganze abgespielt wird. Nun sieht man eine Zeitleiste, auf der sich eine Zeitzeuge bewegt. Dann man sieht ein paar lustige Linien, und dann sieht man oben schon eine Vorschau des Ergebnisses. Was tut das im Einzelnen? Zunächst einmal hier kann man das starten und stoppen, man kann aber sicher auch hier einfach drinbewegen. Zunächst einmal kann man hier verschiedene Clips anlegen. Das heißt, ich könnte von diesem Panorama auch noch eine zweite Sequenz machen, die völlig anders ausschaut. Das kann man auch hier kopieren, also ausgehend von dem, könnte man auch ein zweites machen. Und was geschieht jetzt hier im Einzelnen? Die wichtigsten Interaktionsparameter, die wir haben beim Panorama, ist halt die Drehung und die Neigung des Blickfelds. Also Drehung ist rechts-links, Neigung ist rauf-runter, wenn ich mich mit der Maus bewege. Und das Blickfeld ist halt in diesem Fall meistens mit dem Mausrad raus- und reinzoomen, das ist das eine. Als vierter Parameter kommt noch hinzu, dass ich die Projektion verändern kann. Bis jetzt hier unten ist es noch rechtilinear, ab 3 Sekunden ändert sich dann die Projektion, langsam und stereografisch, und man sieht jetzt hier, wie sich das Bildfeld wölbt. Ich habe das jetzt noch nicht so wahnsinnig übertrieben. Und man sieht jetzt hier auch wie der Bildfeldwinkel ziemlich groß wird. Und wie sich das Ganze bewegt. Und was man eben jetzt sehr schon machen kann, ist einfach hier, hier einzelne sogenannte Keyframes zu setzen, das heißt, einfach Zeiten, zu denen sich etwas ändert, oder zu denen ein Wert fixiert ist. Und dazwischen werden die Zwischenwerte berechnet, für jedes Bild und jede Sekunde wird eben 24 Einzelbilder unterteilt, und bis dahin zum Beispiel einmal etwa 54-55 Bilder. Und wenn ich jetzt hier einen bestimmten Wert angebe, dann wird das an dieser Stelle verändert. Wenn man da draufklickt, dann kann man hier zum Beispiel diesen Wert auch bewegen, und das ist jetzt der Drehwert. Und wenn ich das jetzt rauf- und runtergehe, dann sieht man hier, wie sich das Panorama dreht. Diese Anfasser, die sind dafür da, dass diese Bewegungen möglichst leichter sind. Ich mache das jetzt mal ein bisschen komisch, dass man eben sieht, okay, da gibt es mal so einen Hacker. Da gehts einmal rauf, dann dreht sie sich in diese Richtung, und dann wird es ein bisschen langsamer, und dann dreht es sich etwas schneller wieder in die andere Richtung. Und das ist eine sogenannte Bezierkurve. Das heißt, damit kann man Bewegungen ganz geschmeidig machen. Man kann das auch so machen, dass man diese ganzen Punkte einrahmt. Und dann sagt man hier rechte Maustaste Glätte durchgehende Bezier Keyframes. Und dann hat man eine möglichst elegante Bewegung, ohne irgendwelche Hacker drin. Und wie die Bewegung aussieht, das können natürlich jetzt vielfältige Dinge sein. Also wenn man jetzt einmal mal, man hat eben noch eine (unv-lich), dann fährt man der Reihe nach zum Beispiel alle spektakulären Gemälde ab, oder was auch immer da drin ist. Und kann das dann auch aufzeichnen. Und der Wechsel der Perspektive ist eine eigene Geschichte, den kann man jetzt hier mit der rechten Maustaste einfach bearbeiten, Wert bearbeiten. Hier wird zum Beispiel in 3 Sekunden von der stereografischen Perspektive in die rectilineare gewechselt, beziehungsweise in diesem Fall ist es umgekehrt. Und man kann auch nun die Fischaugen-Perspektive auswählen. Und wenn das fertig ist, dann kann man das Ganze schließen, und jetzt weiß Pano2VR, wie lang das Ganze werden soll von dem Animationspanel. Und dann wird das mit 24 Bildern pro Sekunde, man nennt das auch Interpolation, das heißt, die Zwischenwerte, zwischen den Keyframes die werden berechnet, und dann kommt dann Video raus. Sehr sinnvoll ist das Fahren über Touren, wenn man dann mehrere Bewegungen macht, dann kann man praktisch zum Beispiel ein Promotion Video machen oder ähnliche Dinge, aus eigentlich Standbildmaterial, was wir über Panoramen vorliegen haben. Und das gibt uns die Möglichkeit, ziemlich interessante Dinge zu machen. Vor allem man kann dann auch diese Sachen natürlich schneiden, wenn man in dem Animationspanel hier mehrere Clips eigentlich hat, werden die auch separat ausgegeben. Und dort können wir dann ziemlich interessante Dinge machen, und diese Bewegungen im Panorama sozusagen als Rohmaterial für einen Videoschnitt verwenden. Kann eine sehr hübsche Geschichte sein. Und dafür ist eben dieses Animationspanel da, mit dem man aus Pano2VR automatisiert Bewegungen ausführen kann, die dann als Video rausgerechnet werden. Die Animationen lassen sich auch für Überblendungen verwenden. Das ist noch ein zweiter Anwendungszweck für die Animationen selber. Da werden dann praktisch in den Überblendungen diese Werte abgefangen, die man in dem Animationseditor hier über den Keyframes als Winkel angegeben hat. Soviel mal kurz und überblicksartig über die Animationsfunktion in Pano2VR.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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