MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

Das angemessene Aktivierungsmodell für die Serverinstallation bestimmen

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Unter einem angemessenen Aktivierungsmodell für die Serverinstallation wird zum Beispiel die Automatic Virtual Machine Activation (AVMA), der Key Management Service (KMS) und die Aktivierung auf Active-Directory-Grundlage, verstanden. Was genau sich dahinter verbirgt, erfahren Sie in diesem Film.
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Transkript

Das angemessene Aktivierungsmodell für die Serverinstallation bestimmen, zum Beispiel Automatic Virtual Machine Activation (AVMA), Key Management Service (KMS) und Aktivierung auf Active Directory Grundlage. Das ist das Ziel in diesem Video. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Serverinstallation aktivieren können. Zuerst habe ich Ihnen ein Artikel vorbereitet, der verschiedene Aktivierungsmethoden auflistet. Es gibt da einige Punkte zu beachten. Zuerst einmal, dieser Artikel bezieht sich Windows 8.1, 2012 R2 und Windows 10. Ebenfalls natürlich auf Windows Server 2016. Es gibt die Aktivierungsmethoden, zum Beispiel Active Directory-based Activation, KMS und MAK. Dazu gibt es Vor-und Nachteile und auch einige Einschränkungen, die zu beachten sind. Wenn Sie zum Beispiel mit Computersystemen arbeiten, die vielleicht einmal im Jahr, zweimal im Jahr in Ihrem lokalen Netzwerk verfügbar sind und anschließend immer außerhalb des lokalen Netzwerks zum Beispiel, weil diese Remote arbeiten oder vielleicht von Außendienstmitarbeitern genutzt werden. Da empfiehlt sich die sogenannte MAK-Aktivierung, Multiple Access Key. Das ist eine sehr einfache Aktivierung, ist allerdings vielleicht in einer Umgebung, wo Sie gleichzeitig hunderte von Systemen aktivieren müssen. Nicht unbedingt die optimale Variante, weil mit einem MAK-Schlüssel oder MAK-Key, gibt es eine Limitierung, das bedeutet, dass ein Schlüssel ausgestellt wird, dass Sie vielleicht gleichzeitig 25 Systeme aktivieren können. Anschließend müssen Sie sich einen neuen MAK-Key zulegen, um die nächsten 25 Systeme zu aktivieren. Es gibt eine andere Art und Weise um die Aktivierung auszuführen, das ist mit einem KMS-Server(Key Management Server). Dieser Server ist in Ihrem lokalen Netzwerk, das bedeutet dann, dass die Systeme, die nicht Windows 8 oder Windows Server 2012 ausführen, den KMS-Server kontaktieren und sich die Lizenz von diesem Server holen. Es gibt auch bei dieser Situation wieder Einschränkungen. Zum Beispiel müssen bei einem KMS-Server immer 25 Kleinsysteme und mindestens 5 Serversysteme online sein, damit die KMS-Funktionalität aufrecht erhalten wird. Bedeutet also, wenn Sie nur 20 Kleinsysteme haben und 2 Server, dann kommt die KMS-Aktivierung für Sie sicher nicht in Frage. Ein weiterer Nachteil ist, wenn die Computer sich außerhalb des Lens befinden. Dann besteht die Gefahr, dass die Systeme nicht aktiviert sind. Wenn Sie länger als, zum Beispiel wie es hier steht, 180 Tage fern sind von Ihrem Netzwerk. Da gibt es eine weitere Möglichkeit, die Active Directory-based Activation. Brauch mindestens Windows 8 und höher, Windows Server 2012 und höher, damit das ausgeführt werden kann. Auch da gibt es wieder einige Einschränkungen, wie zum Beispiel die Systeme müssen zwingend zu einem Active Directory gehören. Haben Sie also in Ihrem Netzwerk Systeme, welche zu einer Work-Group gehören, dann kommt Active Directory-based Activation sicher nicht in Frage für Sie, weil das funktioniert schlechtweg einfach nicht, da müssen Sie zum Beispiel einen MAK-Key einsetzen. Zum Thema KMS habe ich Ihnen einen Technet-Artikel vorbereitet, der beschreibt, wie Sie dies umsetzen können. Was einmal ganz wichtig ist, dass Sie bei dieser KMS-Funktion mit sogenannten GVLKs, Generic Volume License Key arbeiten müssen, das bedeutet Sie müssen einen Schlüssel einsetzen, welche hier unten aufgelistet sind. Wenn Sie eine Systemumgebung aufgebaut haben, das ist historisch bedingt und Sie haben auf Ihrem System MAK-Keys eingesetzt, zum Beispiel bei einem Windows 8.1 System haben Sie den MAK-Key eingesetzt, dann müssen Sie zuerst die Systeme mit diesen Schlüsseln neu ausstatten, damit dann die KMS-Funktion eingesetzt werden kann, sonst funktioniert das nicht. Wie bereits erwähnt, es gibt einige Vor- und Nachteile. Ein Nachteil zum Beispiel ist eben die Anzahl von Systemen, die mindestens in Ihrem Netzwerk verfügbar sein müssen, 25 Kleinsysteme, 5 Serversysteme. Ein Vorteil ist ganz klar, wenn Sie diese Anzahl von Systemen im Einsatz haben und dann funktioniert die Aktivierung transparent, Sie merken da gar nichts davon, Sie installieren einen Server und diese aktivieren wir im Hintergrund ausgeführt. Es gibt noch eine vierte Variante der Aktivierung. Wenn Sie mit virtuellen Systemen arbeiten. Haben Sie einen Host-Server eingesetzt, mit Hyper-V und Sie verwenden eine Data-Center Edition, dann haben Sie die Möglichkeit, eine unlimitierte Anzahl von virtuellen Systemen auf diesem Host-Server zu konfigurieren. Diese virtuellen Systeme müssen Sie auch aktivieren. Dazu besteht die Möglichkeit mit Automatic Virtual Machine Activation zu arbeiten. Das bedeutet, wenn Sie einen Server im Einsatz haben, Data-Center 2012 R2, dann können Sie alle virtuellen Instanzen, welche Sie zum Beispiel auch mit Data-Center ausgestattet haben, diesen Schlüssel einsetzen, dann wird dieser Schlüssel der virtuellen Maschine hinzugefügt. Dieser AVMA-Key, wie er hier steht, ist so aufgebaut, dass er den Host-Server abfragt, ist der Host-Server korrekt lizenziert, wird die virtuelle Maschine über diesen Schlüssel auch automatisch korrekt aktiviert. Sie sehen hier, diese AVMA-Keys für Windows Server 2012 R2 Und selbstverständlich auch für Windows Server 2016. Ganz wichtig also, verwenden Sie nicht den Key, den Schlüssel, welchen Sie für den physischen Host eingesetzt haben, nein, verwenden Sie diese Keys um Ihre virtuellen Instanzen erfolgreich oder richtig zu aktivieren. Ich habe Ihnen in diesem Video verschiedene Aktivierungsmodelle erklärt um die Windows Server 2016 Installation korrekt zu aktivieren.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

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3 Std. 16 min (26 Videos)
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