Access: Menüband anpassen

Das Access-Menüband im Überblick

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Das Menüband in Access lässt sich umfangreich beeinflussen. Lorenz Hölscher zeigt Ihnen in diesem Überblick, welche Bereiche wo angezeigt und wie verändert werden können.

Transkript

Ich möchte Ihnen hier zeigen, wie Sie in Access das Menüband anpassen, denn es geht darum, dynamische Bedienungselemente selber zu erstellen und damit die Fähigkeiten des Menübands noch besser auszunutzen. Das Menüband wird oft auch mit dem englischen Namen Ribbon bezeichnet und es ersetzt die früheren Menüs und Symbolleisten. In seiner Beschreibung basiert es auf XML und ist in verschiedene Register unterteilt. Das ist eine Erwähnung wert, denn ursprünglich war es wirklich mal geplant als ein einziges Band, welches mit dem Mausrollrad dann nach rechts und links geschoben werden kann. Die Register erlauben sozusagen den schnelleren Sprung, aber Sie werden feststellen, wenn Sie mit der Maus im Menüband sind und das Rollrad benutzen, dann funktioniert das ursprüngliche Konzept weiterhin. Wenn Sie das Menüband ändern wollen, dann geht das ganz banal ohne Hilfsmittel in dem entsprechenden Anpassen-Dialog. Da haben Sie zwar nur einige Möglichkeiten, aber Sie können die fertigen Befehle dort neu verteilen oder rausnehmen oder einfügen. Wenn Sie selber um eigene Fähigkeiten erweitern wollen, dann brauchen Sie XML-Code. Und der steht entweder in der Tabelle USysRibbons, die in Access dann enthalten ist, die ist vordefiniert, oder Sie laden eine Datei mit diesem XML-Code via VBA. Das Menüband in Access präsentiert sich ja erst mal so: Sie haben da die typischen Register Start, Erstellen und so weiter und oben links in der Ecke eine Schnellzugriffsleiste. Auch die gehört zum Menüband, auch wenn sie oft als eigenes Element empfunden wird. Sie heißt im Englischen Quick Access Toolbar, deswegen habe ich dieses Kürzel qat schon mal da hingeschrieben -- so wird es in der Programmierung angesprochen. Also, oben links in der Ecke die Schnellzugriffsleiste qat gehört auch zum Menüband, obwohl sie scheinbar da drüber steht. Das eigentlich empfundene Menüband, dieses integrierte, wird später als tabs angesprochen, nämlich als Register eigentlich, und ist dieser Bereich. Das, was hier ausgeklammert ist, das ist der Backstage-Bereich, der wird auch einzeln behandelt. Es geht also um diese integrierten Register und deren Inhalt. Dazu kommt dann, in dieser Datenbank schon zu sehen, ein eigenes. Das heißt, hier habe ich schon offizielle Register sozusagen in einem benutzerdefinierten Menüband enthalten. Auch diese werden als tabs angesprochen und ich kann dafür sorgen, dass die originalen tabs ausgeblendet sind. Und schließlich gibt es zusätzlich zu den normalen tabs sozusagen noch welche, die kontextsensitiv sind, dieser Teil -- deswegen habe ich das hier oben mit markiert --, der mit so einem farbigen Balken da drüber gekennzeichnet wird und immer dann auftaucht, wenn ein Formular oder ein Bericht oder auch eine Tabellenabfrage geöffnet ist. Das sind die kontextsensitiven Menübandteile und die heißen später contextualtabs. Deren Aufruf erfolgt automatisch und die Beschreibung auch wieder mit XML, wie bei den anderen Registern auch. Es geht also darum, diese verschiedenen Elemente zu beschreiben. Und diese Menüband-Elemente, möchte ich noch einmal kurz zusammenfassen, sind entweder die integrierten, also qat und tabs, oder sie werden ergänzt um allgemeine eigene tabs oder eben um spezielle eigene tabs, das sind diese contextualtabs, deren Aufruf von einem Formular oder Bericht zum Beispiel gesteuert wird und deren Beschreibung aber in einem anderen Abschnitt stattfindet als die normalen tabs.

Access: Menüband anpassen

Nutzen Sie als Datenbankentwickler das Menüband in Access, um dort sauber und platzsparend Ihre Schaltflächen und Bedienelemente unterzubringen – sogar kontextsensitiv.

2 Std. 7 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.06.2018

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