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Creative Commons

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Die Bezeichnung "Creative Commons", auf deutsch etwa schöpferisches Gemeingut, ist recht treffend für die dahinter stehende Philosophie. Bei Creative Commons (kurz: CC) handelt es sich nicht nur um den Namen der betreffenden Lizenz-Variante, sondern auch um eine gemeinnützige Gesellschaft.

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Die Bezeichnung Creative Commons, auf Deutsch etwa schöpferisches Gemeingut, ist recht treffend für die dahinter stehende Philosophie. Bei Creative Commons, oder kurz CC, handelt es sich nicht nur um den Namen der betreffenden Lizenz-Variante, sondern auch um eine gemeinnützige Gesellschaft, die verschiedene Standardlizenzverträge kostenfrei bereitstellt. Auf deren Grundlage können Urheber Nutzungsrechte an ihren Werken der Allgemeinheit einräumen. Im Unterschied zu der Copyleft-Lizenz GPL sind die CC-Lizenzen nicht auf einen einzelne Werkstyp zugeschnitten. Sie sind generell für alle gemäß Urheberrecht schützbaren Werke verfügbar. Die Spannbreite reicht dabei von Lizenzen, die ein umfangreichen rechtlichen Vorbehalt festlegen bis hin zur solchen, bei denen die Geltendmachung des Urheberrechts nahezu völlig entfällt. Es liegen generell derzeit sechs verschiedene CC-Lizenzen in deutscher Sprache und jeweils in der Version 3.0 vor. Namensnennung. Namensnennung-KeineBearbeitung. Namensnennung-NichtKommerziell. Namensnennung- NichtKommerziell-KeineBearbeitung. Namensnennung-NichtKommerziell- Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Sowie Namensnennung- Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Seit 2013 existieren diese Lizenzen zwar schon in der Version 4.0. Davon existiert bislang leider jedoch noch keine deutsche Übersetzung. Wer ein bestimmtes Werk unter eine der genannten Lizenzen stellt, muss es auch kenntlich machen. Dies erfolgt dadurch, dass im Rahmen der Metadaten des Werks also zum Beispiel im ID3-Tg einer Musikdatei, der Name der entsprechenden CC-Lizenz angegeben werden muss. So kann jeder schon durch einfache Google-Suche erkennen, welche Werke unter Creative-Commons- Bedingungen erhältlich sind und welche nicht. Es ist aber selbstverständlich auch möglich, dass der Urheber und derjenige, der dessen Werk auf CC-Basis nutzen möchte, über die Lizenzvorgaben hinausgehende Vereinbarungen treffen. Stellt zum Beispiel ein Programmierer seine Software unter die Lizenz Namensnennung-KeienBearbeitung, da kann er gleich wohl ausnahmsweise die Bearbeitung in Einzelfällen gestatten.

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Erscheinungsdatum:27.07.2016

Dieses Video-Training berücksichtigt die Rechtslage in Deutschland und an gekennzeichneten Stellen in der Schweiz und in Österreich bis einschließlich Mai 2016. Es soll für die angesprochenen Rechtsbereiche sensibilisieren und ein entsprechendes Problembewusstsein schaffen. Eine Einzelfall-bezogene ausführliche Beratung durch einen hierauf spezialisierten Anwalt wird hierdurch nicht ersetzt.

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