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Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Core-Server verwalten

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In diesem Video zeigt Ihnen Thomas Joos, wie Sie einen Core-Server nach der Installation verwalten und zusätzlich den Remotedesktopdienst und weitere für den Betrieb erforderliche Dienste aktivieren.
10:36

Transkript

In diesem Video gehe ich darauf ein, wie Sie nach der Installation eines Core-Servers erste Administrationsaufgaben durchführen. Ich habe hier in diesem Beispiel einen virtuellen Server, mit der Bezeichnung "Core", auf dem Hyper-V-Host S2 installiert. Dieser Server ist gleichzeitig auch ein virtueller Domänen-Controller und ich möchte jetzt auf diesem Domänen-Controller die Remote-Desktop-Dienste aktivieren, damit ich den Core-Server zukünftig nicht nur über das Remote-Verwaltungsfenster in Hyper-V verwalten kann, sondern eben auch über den Remote-Desktop. Für die Anmeldung eines Coreservers muss ich "Strg+Alt+Entf" drücken, genau so wie auf Servern mit grafischer Oberfläche, nur fehlt auch bei Windows-Server 2016 eben die grafische Oberfläche. Im Gegensatz zu Windows-Server 2012 R2 ist es aber in Windows-Server 2016 nicht mehr möglich die grafische Oberfläche auf einen Core-Server zu installieren, genauso wenig, wie Sie die grafische Oberfläche auf einem herkömmlichen Server deinstallieren können. Auf dem Core-Server stehen quasi die PowerShell und die Befehlszeile zur Verfügung. Ich melde mich jetzt dazu an der Domäne an. Werde jetzt hier auch entsprechend mit der Oberfläche verbunden. Sie sehen, hier ist bereits ein Befehlszeilenfenster geöffnet, mit dem ich Befehle eingeben kann. Das Ganze lösche ich jetzt hier. Mit dem Tool "Sconfig" können Sie mit einer grafischen Oberfläche, auf Textbasis, verschiedene Einstellungen vornehmen, um den Server etwas bequemer zu verwalten, als über die PowerShell. Sie sehen hier z. B. Informationen wie die Domänenmitgliedsschaft, den Namen des Servers, Sie sehen, ob die Remoteverwaltung aktiviert ist und auch ob der Remotedesktop aktiviert ist, das ist hier nicht der Fall. Das heißt, ich kann jetzt hier mit dem Punkt 7 den RemoteDesktop aktivieren, dazu wähle ich jetzt hier im unteren Bereich das A aus. Jetzt lege ich fest, dass Clients zugelassen werden, auf denen eine beliebige Version von Remote-Desktop ausgeführt wird. In produktiven Umgebungen sollten Sie hier nur Clients zulassen, die sich am "Active Directory Domain Controller" auch authentifiziert haben. Anschließend wird jetzt der Remote-Desktop aktiviert, das Ganze wird mir hier jetzt auch entsprechend angezeigt. Ich sehe das Ganze auch jetzt hier in "Sconfig". Auf dem gleichen Weg könnte ich das Ganze auch wieder deaktivieren. Sie können auf dem Core-Server, neben den Einstellungen für den Remote-Desktop, natürlich auch weitere Konfigurationen ändern, z. B. die Windows-Update-Einstellungen, das passe ich hier auch gleich an. D.h., ich lasse hier konfigurieren, dass der Server automatisch alle Updates installiert. D.h., hier werden jetzt automatisch, um drei Uhr nachts, die entsprechenden Windows-Updates installiert. Zusätzlich kann ich hier natürlich jetzt noch weitere Aufgaben vornehmen, wie den Server neu starten. Ich kann Windows aktivieren, falls das Betriebssystem noch nicht aktiviert ist und ich kann eben hier jetzt weitere Einstellungen vornehmen. Mit dem Befehl 15 wechsle ich wieder zurück zur Befehlszeile und hier stehen mir jetzt eben alle Befehle, für die Befehlszeile zur Verfügung, die ich benötige. Gebe jetzt PowerShell ein, dann öffnet sich eine PowerShell-Sitzung. Und ich kann jetzt hier innerhalb meiner Befehlszeilen-Sitzung, die ich hier jetzt zur PowerShell-Sitzung umgewandelt habe, eben mit der PowerShell arbeiten. Sie sehen das schon. Wenn ich hier "get command" eingebe, werden dann die entsprechenden Befehle für die PowerShell angezeigt. Interessant für Core-Server ist auch, dass sie zumindest Notepad, also den Editor, als grafische Oberfläche, verwenden können. Interessant ist das vor allem daher, da Sie hier auch Skripte schreiben können, bequemer als in der Befehlszeile und diese eben über die Zwischenablage einfügen können. Die meisten anderen Oberflächentools stehen auf Core-Server nicht zur Verfügung. Sie können diese einfach ausprobieren. In den meisten Fällen würde es aber nicht funktionieren. Da ich jetzt den Remote-Desktop auf dem Server aktiviert habe, kann ich hier das VM-Konsolen-Fenster schließen, dieses benötige ich jetzt an dieser Stelle nicht mehr. Der Core-Server wird jetzt natürlich weiterhin ausgeführt und ich kann jetzt hier ein Remote-Desktop-Fenster starten, muss mich einmal authentifizieren, kann das Ganze hier auch speichern lassen und werde jetzt am Remote-Desktop des Core-Servers angemeldet. Im ersten Schritt muss ich noch das Zertifikat bestätigen, da dieses aktuell selbst signiert ist. Danach wird die Verbindung aufgebaut und ich kann jetzt hier meinen Core-Server bequem über die Remote-Desktop-Konsole verwalten, genau so wie herkömmliche Server auch. Auch hier steht natürlich "Sconfig" zur Verfügung und ich kann jetzt hier Einstellungen vornehmen, wie z. B. die Netzwerkeinstellungen oder die Domänenaufnahme. Core-Server bzw. die Serverdienste, die Sie auf Core-Servern installiert haben, können Sie natürlich auch über die grafische Oberfläche verwalten, dazu müssen Sie entweder auf den Arbeitsstationen die Remote-Server-Administration-Tools für Windows 10 installieren oder Sie arbeiten von einem anderen Server aus, mit den Remote-Desktop-Diensten, verwenden hier z. B. den Server-Manager, wie ich hier in diesem Beispiel. Dann werden alle Dienste eingelesen, auf allen Servern, die in dieser Testumgebung mit dem Hyper-V-Manager verbunden sind. Der Server-Manager erkennt auch, wenn unter Umständen die eine oder andere Server-Anwendung nicht korrekt funktioniert und ich erhalte dann entsprechende Fehlermeldungen. Wenn ich mir jetzt hier auch die Daten und die Informationen auf Core-Servern anzeigen lassen möchte, habe ich jederzeit die Möglichkeit weitere Windows-Server in den Server-Manager zu integrieren. Das funktioniert hier über "Server hinzufügen". Und diese Funktion steht natürlich nicht nur auf Windows-Server 2016 zur Verfügung, sondern auch auf Windows 10, wenn Sie die Remote-Server-Administration-Tools installiert haben. Sie können über den Server-Manager hier in Windows-Server 2016 auch problemlos Server mit Windows-Server 2012 R2 und Windows-Server 2012 hinzufügen. Das geht auch in Windows 10. Sie könnten auch auf Server-Managern mit Windows-Server 2012 oder 2012 R2 die neuen Server mit Windows-Server 2016 hinzufügen, allerdings ist das nicht empfohlen. Windows-Server 2016 Server-Manager und die Verwaltungstools von Windows-Server 2016, sind in den meisten Fällen kompatibel mit den Vorgängerversionen, können also auch die älteren Funktionen der ältere Betriebssysteme verwalten, allerdings ist Windows-Server 2012 R2 natürlich nicht in der Lage die neuen Funktionen von Windows-Server 2016 über den Server-Manager zu verwalten. Ich kann jetzt hier also über diese Taste "Suche starten" mir alle Server anzeigen lassen, die hier in der Domäne verfügbar sind, das sind aktuell nur Server mit Windows-Server 2016. Hier ist auch mein Core-Server. Den Core-Server kann ich jetzt hier hinzufügen und bestätige ich das Ganze, wird ein Verbindungsaufbau versucht, funktioniert das nicht, weil z. B. eben die Remote-Verwaltung nicht aktiviert ist oder die Firewall-Einstellung nicht korrekt gesetzt sind, erhalte ich eine entsprechende Rückmeldung, funktioniert das aber, werden die entsprechenden Dienste eingelesen. Sie sehen, hier wird jetzt Active Directory Domain-Dienste angezeigt, weil der Core-Server hier jetzt eben auch hier integriert ist. Über "Alle Server" sehe ich dann wiederum alle angebundenen Server, die hier verfügbar sind. Der Server hier ist online. Hier sind die Leistungsindikatoren nicht gestartet und über das Kontextmenü habe ich jetzt hier die Möglichkeit die Leistungsindikatoren zu starten. Diese sind notwendig, damit der Server-Manager die entsprechenden Dienste auf dem Server erkennt und auch überwachen kann. Auf diesem Weg können Sie sich also mit dem Windows-Server-Manager mit Bordmitteln durch die kostenlose Remote-Server-Administration-Tools in Windows 10 oder eben für Windows-Server 2016, mit grafischer Oberfläche, eine Verwaltungsoberfläche bauen, die alle Server enthält, auch Core-Server. Sie können über diesen Weg allerdings keine Nano-Server verwalten, denn Nano-Server werden nicht über den Server-Manager verwaltet, sondern hier können Sie zwar die einzelnen grafischen Oberflächenverwaltungstools verwenden, z. B. den Hyper-V-Manager, Sie können Nano-Server aber nicht wie herkömmliche Core-Server oder herkömmliche Server mit Windows-Server 2016, mit dem Service-Manager verwalten. Die grafischen Verwaltungstools stehen im Service-Manager natürlich ebenfalls zur Verfügung, hier können Sie jetzt z. B. über Tools auch "Active Directory-Benutzer" aufrufen, also die verschiedenen Active Directory-Verwaltungstools, obwohl auf diesem Server hier mit der Server-Manager die Remote-Server-Verwaltungstools für Active Directory nicht installiert sind. Sie müssen diese Tools also gesondert installieren, über den Server-Manager oder eben auf Windows 10 Arbeitsstationen, in dem Sie die Remote-Server- Administration-Tools installieren. Rufen Sie jetzt z. B. diese Konsole hier auf, wird eine Verbindung zur Domäne hergestellt, Sie sehen das Ganze, indem Sie z. B. über das Kontextmenü sich die Option "Domänenkontroller ändern" anzeigen lassen. Und hier sehen Sie, dass jetzt aktuell eine Verbindung mit dem Core-Server hergestellt wurde und hier gibt es auch noch einen schreibgeschützten Domänenkontroller in der Domäne, mit dem aber aktuell keine Verbindung durchgeführt wurde. Zusätzlich können Sie natürlich hier auch die Betriebsmaster anzeigen, d.h., Sie sehen hier, der Core-Server ist aktuell der Server der Domäne, der die verschiedenen Dienste verwaltet und alle anderen Einstellungen, die Sie jetzt hier vornehmen, nehmen Sie direkt auf dem Core-Server vor. Wenn Sie also einen Core-Server in den Installationsoptionen von Windows-Server 2016 auswählen, müssen Sie den Server nicht immer über die Befehlszeile oder die PowerShell verwalten, sondern Sie können durchaus auch grafische Verwaltungstools verwenden, allerdings nur über das Netzwerk. Ich fasse noch einmal zusammen. Wenn Sie einen Core-Server installiert haben, können Sie diesen schnell und einfach in die Domäne integrieren und Sie können den Server über das Netzwerk an den Servermanager anbinden, entweder auf anderen Servern, mit Windows-Server 2016 oder auf Arbeitsstationen mit Windows 10 und den Remote-Server-Verwaltungstools. Außerdem steht im Server-Manager bzw. natürlich auch im Startmenü von Windows-Server 2016, über die verschiedenen Verwaltungsprogramme, auch die Verwaltung von Core-Servern zur Verfügung.

Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Lernen Sie die Installation und die erste Einrichtung des Windows Servers 2016 für einen reibungslosen Betrieb.

3 Std. 39 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.02.2017

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