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Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Core-Server einrichten

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Machen Sie sich anhand der in diesem Video erläuterten Schritte damit vertraut, wie Sie einen Core-Server einrichten und diesen an ein Active Directory anbinden.
08:26

Transkript

Sobald Sie einen Core-Server installiert haben und mit "sconfig" die grafische Oberfläche zur Verwaltung des Core-Servers aufgerufen haben, können Sie grundlegende Einstellungen für den Server vornehmen. Ich bin jetzt hier mit einem Server in einer Testumgebung verbunden, über die vSphere-Remote-Konsole und konfiguriere jetzt auf dem Server die Netzwerkeinstellungen und den Remotedesktop, damit ich auch über den Remotedesktop auf den Server zugreifen kann. Zur Verwaltung des Servers wechseln Sie im Endeffekt hier zwischen die verschiedenen Optionen von 1 bis 15, um Anpassungen vorzunehmen. Ich konfiguiere jetzt mit dem Punkt 8 zunächst die Netzwerkeinstellungen. Im unteren Bereich sehe ich jetzt die verbundene Netzwerkkarte und ich sehe die IP-Adresse, die zugewiesen wurde. Als nächstes wähle ich jetzt mit "0" die Indexnummer aus, hier, weil ich diese Netzwerkverbindung konfigurieren möchte und jetzt kann ich hier verschiedene Einstellungen ändern. ich kann zunächst die IP-Adresse anpassen, ich kann den DNS-Server festlegen, außerdem können Sie hier noch die DNS-Einstellungen löschen. Als nächstes wähle ich mit "1" die Konfiguration der Netzwerkkarte. Hier wähle ich mit "S" die statische IP-Adresse, also ich möchte kein DHCP verwenden, das ist ja schon konfiguriert, sondern ich möchte eine statische IP-Adresse vorgeben. Als IP-Adresse verbinde ich für den Server "192.168.100.10". Als Subnetzmaske verwende ich "255.255.0.0", also ein B-Klasse-Netz. Als Standard-Gateway verwende ich die "192.168.178.1". Sie müssen natürlich kein Standard-Gateway verwenden wenn der Server keine direkte Verbindung zum Internet erhalten soll. Über den Punkt "2" kann ich jetzt den bevorzugten DNS-Server angeben und hier verwende ich den DNS-Server in Active Directory, der bereits zur Verfügung steht, da ich den Server eben in der Domäne mit aufnehmen möchte und hier erhalte ich jetzt auch eben die entsprechende Rückmeldung, dass der Server jetzt einen DNS-Server verwendet. Ich kann hier natürlich noch alternative DNS-Server eingeben, das möchte ich an dieser Stelle aber jetzt nicht tun. Nachdem ich jetzt diese Einstellungen vorgenommen habe, wechsle ich jetzt mit "4" zunächst zurück ins Hauptmenü. Alternativen DNS-Server möchte ich jetzt hier keinen festlegen, das benötige ich auch nicht. Und im Hauptmenü lege ich jetzt zunächst den Computernamen des Servers fest. Hier verwende ich jetzt als Computernamen z. B. "core02", bestätige das Ganze. Damit der Name übernommen wird, muss ich den Server jetzt neu starten, genauso wie einen Server mit der grafischen Benutzeroberfläche. Mit "Ja" wird der Server jetzt hier neu gestartet. Wenn der Server neu gestartet ist, kann ich jetzt hier in meiner Remote Console, "Strg+Alt+Entf" über das Netzwerk an den Server schicken und mich mit dem Administrator-Konto anmelden. Danach erscheint die Befehlszeile und mit "sconfig" rufe ich wieder die grafische Oberfläche des Servers auf. Sie sehen hier jetzt auch den Namen des Servers. Als nächstes nehme ich den Server in die Domäne auf, indem ich den Punkt "1" auswähle. Theoretisch besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass ich die Domänenaufnahme und die Anpassung des Computernamens mit einem Schritt durchführe. Ich habe hier eben zwei Schritte gemacht, Sie können das Ganze aber auch in einem Schritt durchführen. Ich wähle jetzt hier mit "D" den Beitritt einer Domäne aus, gebe als nächstes den Namen der Domäne ein. Wichtig ist natürlich, dass Sie zuvor sicherstellen, dass Sie die Netzwerkeinstellungen hier mit dem Punkt "8" konfiguriert haben, damit die Domäne bzw. der Domain-Controller auch über den Server erreichbar ist. Ich melde mich jetzt an der Domäne an, muss jetzt noch das Kennwort für den Admin eingeben, der das Recht hat, Computer in die Domäne aufzunehmen, könnte jetzt hier noch den Computernamen vor dem Neustart des Computers ändern, das möchte ich nicht machen, ich belasse den Servernamen bei "Core02" und jetzt wird der Server eben noch mal neu gestartet und in die Domäne aufgenommen. Sie können auch das Ganze in einem Schritt machen. Sie können das Ganze in zwei Schritten machen, das hängt im Endeffekt davon ab, welche Vorlieben Sie bei der Installation von Windows Servern haben. Das Ganze lässt sich natürlich auch zum Beispiel über Skripte automatisieren. Sobald der Server neu gestartet ist, können Sie sich auch am Core-Server an der Domäne anmelden. Sie sehen, hier werden jetzt die Computereinstellung nach dem Neustart übernommen. Es werden jetzt hier die notwendigen Informationen angezeigt und sobald ich mich jetzt hier anmelden kann, erscheint hier die Meldung zum Entsperren. Das mache ich hier mit der Remote Console, melde mich am Server an, starte mit "sconfig" wieder das Konfigurationsprogramm und jetzt kann ich zum Beispiel auch den Remotedesktop konfigurieren. Sie sehen, hier ist dieser deaktiviert, dann kann ich mich über den Remotedesktop mit dem Server verbinden. Mit "A" wird die Aktivierung durchgeführt. Ich lasse hier jetzt auch mit den Punkt "2" Clients zu, auf denen eine beliebige Version von Remotedesktop ausgeführt wird, dann funktioniert das Ganze auch, wenn der Domain Controller der Domäne nicht zur Verfügung steht. In sicheren Umgebungen verwenden Sie hier den Punkt "1", dann dürfen nur aktuelle RDP-Clients eine Verbindung aufbauen und es muss eine Verbindung zum Domain-Controller zur Verfügung stehen. Ich kann jetzt hier eben noch weitere Einstellungen festlegen, zum Beispiel die Konfiguration der Windows Update-Einstellungen. Dazu wechsle ich mit "5" in die Konfiguration und lege ich hier mit "A" fest dass die automatischen Updates auf dem Server aktiviert werden. Das Ganze wird hier standardmäßig so konfiguriert, wie auf Servern mit grafischer Benutzeroberfläche und Sie können natürlich die ganze Konfiguration auch über Gruppenrichtlinien steuern. Das heißt, wenn Sie Ihre Server über Gruppenrichtlinien an "WSUS" angebunden haben, dann können natürlich auch Core-Server über "WSUS" entsprechend die Konfiguration starten. Wenn Sie einen Server grundeinrichten und noch nicht die WSUS-Anbindung durchführen wollen, können Sie hier mit dem Punkt "6" auch die Updates, die aktuell zur Verfügung stehen, herunterladen und installieren. Das setzt natürlich voraus, dass der Server entweder eine direkte Anbindung an "WSUS" schon hat oder das Sie ein Standard-Gateway definiert haben, über das der Server eine Verbindung zum Internet aufbauen kann. Hier könnten Sie noch weitere Konfigurationen vornehmen, aber die meisten Einstellungen, die ich jetzt hier vorgenommen habe, sind auch entsprechend bereits hinterlegt. und ich kann jetzt den Server auch über das Netzwerk verwalten. Ich bin jetzt hier mit dem Remotedesktop mit dem Core-Server verbunden. Der Remotedesktop auf einem Core-Server sieht im Grunde genommen genau so aus wie der Bildschirm, den Sie auch erhalten, wenn Sie sich direkt am Server anmelden. Sie haben hier eine Befehlszeile zur Verfügung. Sie können auch hier jetzt wieder über "sconfig" das Tool für die grafische Benutzeroberfläche starten. Mit "15" kommen Sie wieder zurück in die Befehlszeile. Mit "powershell" rufen Sie eine PowerShell-Sitzung auf und können dann eben hier zum Beispiel mit "get-command" auch direkt Befehle in der PowerShell verwenden. Sie können also einen Core-Server nicht nur über das Netzwerk verwalten, sondern Sie können problemlos auch Core-Server lokal verwalten, indem Sie zum Beispiel mit PowerShell und "cmd" zwischen den verschiedenen Verwaltungstools hin- und herwechseln und mit "sconfig" können Sie das Ganze noch in einer textbasierten grafischen Oberfläche konfigurieren und hier stehen eben die wichtigsten Optionen zur Verfügung, die Sie benötigen. Wenn Sie zum Beispiel jetzt hier noch vorhaben den Server entsprechend zu aktualisieren nach der Installation, können Sie mit "6" aktuelle Updates herunterladen. Dazu lasse ich jetzt hier mit dem Punkt "A" wiederum alle Updates herunterladen. Der Server sucht jetzt hier in der textbasierten Oberfläche nach Updates, lädt diese herunter und installiert diese auf dem Server.

Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Lernen Sie die Installation und Administration von Core und Nano Server in der Praxis kennen.

2 Std. 4 min (15 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.03.2017

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