Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Virtualisierung mit Docker

Containerveränderungen untersuchen

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Docker bietet diverse Möglichkeiten, um die Zustandsänderungen im Dateisystem eines Containers auf Basis des Image nachzuvollziehen. Lassen Sie sich zeigen, wie Sie dazu am besten vorgehen.

Transkript

Das Konzept von Ebenen bzw. Layern so wie Docker es für Container und Images umsetzt, kann auf Anhieb etwas befremdlich wirken. Allerdings bietet genau dieses Konzept viele Vorteile um nachzuvollziehen, wie Änderungen zustande kommen. Wie Sie sich dies zu Nutze machen können möchte ich Ihnen nun demonstrieren. Zunächst einmal wichtig zu wissen ist der Befehl docker diff. Ähnlich wie der Befehl auf dem Linux-Betriebssystem zeigt der diff-Befehl Änderungen an. Im Fall von Docker sind das Änderungen, die am Container vorgenommen worden sind seitdem der Container aus dem Image erzeugt worden ist. Das bedeutet alles was das Image noch beinhaltet hat, ist nicht Teil des docker diff-Befehls. Ein ähnliches Konzept aber mit anderem Ansatz ist der Befehl docker history. Dieser wird für Images verwendet. Er zeigt die Historie aller Ebenen, die dazu beigetragen haben, dass ein Image entstanden ist. Als erstes suche ich mir nun also einen Container aus, der bereits läuft. Damit eine Differenz auftreten kann, muss der Container wenigstens einmal gelaufen sein. In dem Fall wähle ich diese Container-ID und nutze den Befehl docker diff und die Container-ID um ID-Dateien nun zu sehen, die seit dem Start des Containers verändert worden sind. Typischerweise wird man hier viele Logdateien finden, die man dann auch dafür nutzen kann, um wieder Analyse entsprechend betrieben zu können. Für den docker history-Befehl muss ich mir entsprechend ein Image heraussuchen. In dem Fall wähle ich dieses Image und gebe nun docker history ein, nutze zusätzlich die Option no trunc um eine ausführlichere Darstellung dieses Images zu bekommen. Durch dieses no truncate sind alle zwischenzeitlichen Befehle, die einzelne Layer des Images produziert haben ausführlicher und vor allem vollständig dargestellt. Interessant hier auch zu sehen ist, wie die einzelnen Layer zur Größe des Images am Ende beigetragen haben. Beginnend also von einem Initialimage, dass 128-MB-groß war und vor 20 Monaten erzeugt wurde, wurden dann einzelne Befehle hier eingetragen. Beispielsweise die Installation des OpenSSH-Servers war ein eigener Befehl, der über das Docker-Buildfile ausgesteuert wurde. Und am Ende sieht man so, welche einzelnen Komponenten dazu beitragen, dass der Container zur endgültigen Größe kommt. Ich habe Ihnen nun also gezeigt, wie Sie Einblicke in das Layering- bzw. Ebenen-System von Docker bekommen können und wie Sie so leichter nachvollziehen können, welche Änderungen das System per se vorgenommen hat und welche Änderungen tatsächlich bereits im Image vorhanden waren.

Virtualisierung mit Docker

Steigen Sie in die Container-Virtualisierung ein und entdecken Sie einfaches Prototyping neuer und unkomplizierte Skalierung bestehender Anwendungen.

3 Std. 36 min (36 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!