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Windows Server 2016: Neue Funktionen

Container-Host installieren

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Erfahren Sie in diesem Film, wie Sie einen Container-Host installieren, auf dem Sie Container auf Basis von Docker, aber auch Hyper-V-Container nutzen können.
07:42

Transkript

In diesem Video gebe ich Ihnen einen Überblick, wie Sie einen Container-Host installieren, auf dem Sie Container auf Basis von "Docker", aber auch "Hyper-V-Containern" nutzen können. Ich habe hier jetzt einen Hyper-V-Server mit Windows Server 2016 installiert und um jetzt aus diesem Server hier einen Container-Host zu machen, muss ich zunächst die Erweiterung für Docker entsprechend installieren. Die wichtigste Voraussetzung dafür finden Sie generell im Server-Manager, denn hier müssen Sie die Funktionen der Container zunächst als Server-Feature installieren, damit Sie auf einem Server herkömmliche Container bzw. Hyper-V-Container nutzen können. Ich installiere jetzt dazu hier auf diesem Server über den Server-Manager und den herkömmlichen Assistenten das Container-Feature. Container sind keine Server-Rolle, das heißt, Sie finden diese nicht auf der Seite der Server-Rollen, sondern die Container finden Sie auf den Seiten der Features. Sie sehen, hier sind die Container bereits installiert. Sie können aber diese, wenn diese noch nicht installiert sind, hier über diesen Weg installieren. Zusätzlich müssen Sie auf dem Server noch einige Erweiterungen von Docker installieren, damit Sie mit Containern vernünftig arbeiten können. Idealerweise sollte der Container-Host dazu über eine Verbindung zum Internet verfügen, damit Sie alle notwendigen Dateien und Module installieren bzw. herunterladen können. Der einfachste Weg ist zunächst, dass Sie über die OneGet-Paketinstallation in Windows Server 2016 sich den notwendigen Provider für Docker für Windows Server 2016 herunterladen und installieren. Das erfolgt über den Befehl "Install-Module", dann geben Sie den Namen des Containers ein, das Repository ist die "Power Shell Gallery" [PSGallery] und das ganze lassen Sie sich hier noch erzwingen. Damit das funktioniert, muss der Server über eine Verbindung zum Internet verfügen, da hierbei auch Skripte aus dem Internet heruntergeladen werden müssen. Nachdem diese Erweiterung installiert ist, besteht der nächste Schritt darin, dass Sie das Docker-Modul selbst auf dem Windows Server 2016 installieren. Sie sehen, hier werden jetzt die notwendigen Module heruntergeladen und installiert und sobald das Ganze abgeschlossen ist, besteht der nächste Schritt darin, dass ich auf dem Server das Docker-Modul herunterlade, ebenfalls mit der Paketverwaltung OneGet. Ich wähle dazu "Install-Package", dann den Namen des Paketes und hier den Provider-Namen entsprechend. Das heißt, hier werden jetzt alle notwendigen Dateien für die Unterstützung von Docker installiert. Nachdem Sie diese Erweiterung installiert haben, starten Sie den Server idealerweise neu mit der Option "Restart-Computer-Force". Bei diesem Vorgang werden dann die notwendigen Module und Features beim Neustart in den Server geladen als Dienste und Daemons im Hintergrund und stehen für die Verwaltung von Containern zur Verfügung. Wenn der Server wieder gestartet ist, öffnen Sie entweder eine PowerShell-Sitzung oder eine Befehlszeile und überprüfen mit dem Befehl "docker", ob jetzt die Docker-Erweiterung verfügbar ist. Docker ist jetzt hier bekannt, das heißt, ich kann jetzt hier mit Docker-Containern arbeiten. Docker-Container selbst erstelle ich mit dem relativ einfachen Befehl "docker run", dann gebe ich den Namen eines Containers ein. Standardmäßig gibt es jetzt hier zum Beispiel einen Container, einen Beispiel-Container, mit der Bezeichnung "sample-dotnet". Wenn der Container online auf dem Server nicht gefunden werden kann, erkennt das Docker und lädt die notwendigen Erweiterungen herunter aus dem Repository bei Docker und installiert den Container auf dem Windows-Server. In einer produktiven Umgebung können Ihre Entwickler zum Beispiel auch auf Basis von Visual Studio direkt Container erstellen und die Anwendungen auch auf den Containern bereitstellen. Wenn Sie nach der ersten Bereitstellung über den gleichen Weg einen bereits heruntergeladenen oder vorhandenen Container erstellen, muss das Ganze natürlich nicht mehr heruntergeladen werden, sondern in diesem Fall findet die Bereitstellung des Containers natürlich wesentlich schneller statt. Sobald die Installation abgeschlossen ist, wird hier jetzt der Container gestartet und steht zur Verfügung. Sie können mit "docker images" im Übrigen jederzeit überprüfen, welche Container-Vorlagen stehen zur Verfügung und auf welcher Basis können Sie Container zur Verfügung stellen und installieren. Einmal heruntergeladene Container bleiben bei den Vorlagen natürlich verfügbar. Basis-Images von Microsoft für Container laden Sie über den Befehl "Install-PackageProvider" und dann den Namen "ContainerImage-Force" ebenfalls über die PowerShell herunter. Achten Sie darauf, dass der Vorgang bei der ersten Installation einige Zeit dauern kann. Sie sehen also, es ist durchaus eine wichtige Konfiguration, dass Sie in Windows Server 2016 darauf achten, dass die Container-Hosts zumindest während der Einrichtung eine Verbindung zum Internet aufbauen können, um zum Beispiel die notwendigen Ressourcen herunterzuladen. Wenn ein heruntergeladenes Image nicht digital signiert ist, erhalten Sie noch eine entsprechende Rückmeldung. Beim produktiven Einsatz eines Containers sollte dieser immer digital signiert sein und es sollten keine Fehlermeldungen erscheinen. Grundsätzlich gibt es natürlich noch weitere Vorlagen für Container-Images, die Sie entweder auf dem Server direkt installieren und nutzen können oder die Sie zuvor aus dem Internet herunterladen können. Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel eine Installation eines Server-Cores mit dem "IIS", den Sie in einem Container betreiben können. Sie haben also die Möglichkeit, den Web-Server von Windows Server 2016 auch in einem Container zu betreiben. Dazu geben Sie hier noch die Ports an, auf die der entsprechende Container unter IIS hören soll und können jetzt hier über den Namen "microsoft" und dann "/iis" das entsprechende Image installieren und auf der Basis dieses Images einen Container erstellen. Ich führe den Befehl jetzt hier aus. Danach wird überprüft, ist ein solches Image bereits vorhanden. Wenn das Image lokal noch nicht installiert und vorhanden ist, wird das Image bei Docker und dem gemeinsamen Repository von Docker und Microsoft aus dem Internet heruntergeladen. Sie sehen, das Ganze kann hier natürlich etwas dauern, da hier auch die kompletten Installationsdateien von Windows Server 2016 heruntergeladen und bereitgestellt werden müssen. Sie können also mit Docker und der Docker-Erweiterung in Windows Server 2016 nicht nur eigene Anwendungen bereitstellen, sondern durchaus auch Web-Anwendungen auf Basis des IIS. Um sich mit Containern etwas auseinanderzusetzen, ist es natürlich notwendig, dass Sie die Befehle, die Sie hier über Docker zur Verfügung gestellt bekommen, üben, dass Sie testen, welche Funktionen stehen zur Verfügung und indem Sie versuchen, Container-Hosts zum einen auf herkömmlichen Servern in Betrieb zu nehmen, aber auch auf Servern auf Basis von Nano- oder Core-Installationen.

Windows Server 2016: Neue Funktionen

Lernen Sie die die neuen Funktionen von Windows Server 2016 anhand praktischer Beispiele kennen.

2 Std. 40 min (19 Videos)
USB-Stick für Windows Server 2016 erstellen
macbaumi

Hallo Thomas Joos! Ein sehr interessantes Videotraining zu Server 2016. Spannend und lehrreich. Einen kleinen Tipp an alle die es interessiert. Einen USB-Stick zur Installation von Server 2016 kann ohne Probleme mit dem seit Windows 7 bekannten Tool "Windows USB/DVD Download Tool" erstellt werden. Ich habe USB-Sticks egal ob Windows 10 oder Server 2016 damit erstellt. Grüsse aus der Schweiz Thomas Baumgartner

 

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