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Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Container auf Nano-Servern installieren

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Lernen Sie in diesem Video, wie Sie auf einem Nano-Server die Docker-Software zur automatisierten Anwendungsverteilung einrichten. Auf dieser Basis können Sie anschließend sogenannte Container einrichten, um in einer isolierten Umgebung diverse Anwendungen zu betreiben.
10:31

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie auf einem Nano-Server die Containertechnologie aktivieren und installieren, wenn Sie auf Basis der Installation des Nano-Servers zum Beispiel auch die Containertechnologie in das Image mit eingebunden haben. Sie können das Ganze aber auch jederzeit nachträglich machen. Der Betrieb der Container auf einem Nano-Server bietet sich natürlich besonders an, da Nano-Server den Vorteil haben, wenig Systemressourcen zu verbrauchen, leicht verwaltbar zu sein und mit dem Containern optimal zusammenzuarbeiten. Ich habe jetzt hier auf diesem Hyper-V-Host einen virtuellen Nano-Server installiert, mit der Bezeichnung "Nano 5". Der Nano-Server ist auch Bestandteil der Domäne und ich kann jetzt hier auf dem Hyper-V-Host direkt Konfigurationen auf dem Nano-Server vornehmen. Damit das funktioniert, muss ich mich jetzt hier mit dem Nano-Server zunächst verbinden; das habe ich hier jetzt bereit im Hintergrund gemacht. Mit dem Befehl "Enter-PSSession" in der Option "vmname", habe ich eine Verbindung zu diesem Nano-Server hier aufgebaut. Mit "wmic qfe" habe ich überprüft, ob der Server dem neuesten Stand entspricht, das heißt, ob alle notwendigen Funktionen auf dem Server installiert sind. Wenn ich jetzt auf dem Nano-Server das Docker-Modul für die Verwaltung von Containern installieren möchte, kann ich jetzt hier in dieser Remote-PowerShell-Sitzung Anwendungen installieren. Es funktioniert nicht immer mit PowerShell Direct Pakete zu installieren. Das kann sein, wenn Sie hier Befehle ausführen, wie hier das Installieren von Modulen, dass Sie eine Fehlermeldung erhalten. In diesem Fall verwenden Sie nicht PowerShell Direct, sondern eine Remote-PowerShell-Sitzung über das Netzwerk; diese funktioniert unabhängig von Hyper-V. Wir versuchen jetzt aber hier die Installation des Befehls über die PowerShell-Direct-Funktion. Hier verbinde ich mich jetzt über das Internet mit der PowerShell-Gallery und lasse das Docker-Microsoft-Modul auf dem Nano-Server installieren. Sie sehen, hier wird das Ganze nicht anerkannt, weil die Sitzung im Hintergrund nicht mehr aktiv ist. Das ist aber kein Problem. Ich kann die Sitzung jederzeit wieder erneut aufrufen. Das Ganze dauert wieder einige Sekunden und dann sollte die Sitzung wieder zur Verfügung stehen. Die PowerShell informiert also sehr genau darüber, wenn etwas funktioniert und nicht funktioniert. Sie können generell davon ausgehen, wenn Sie häufiger in der PowerShell arbeiten müssen, vor allem für die Konfiguration bei Containern, dass sich der eine oder andere Tippfehler in Befehlen einschleicht. Sie erhalten aber eine relativ informationsreiche Rückmeldung und können eben den Fehler dann relativ leicht abstellen. Wir versuchen also die Installation über das Modul noch einmal. Wenn das Modul sich nicht installieren lässt, können Sie auch eine Remote-PowerShell-Sitzung öffnen, genauso wie auf jedem anderen Server. Hier lassen sich Nano-Server genauso anbinden wie Core-Server oder herkömmliche Server mit Windows Server 2016. Sie sehen, hier wird jetzt die Installation gestartet, das heißt, es sind hier jetzt noch Einstellungen notwendig. Es wird zum Beispiel der "NuGet-Provider benötigt. Dieser neue Provider in der PowerShell 5.0 kann Pakete direkt aus der Cloud von Microsoft herunterladen und auf dem Nano-Server installieren. Das möchte ich jetzt hier machen. Der NuGet-Provider wird jetzt hier auf dem Nano-Server installiert und anschließend kann ich dann das Containerpaket für die Verwaltung von Docker auf dem Nano-Server installieren. Der Download findet jetzt hier auf dem Nano-Server statt. Das Ganze hat auch funktioniert und anschließend erhalte ich eine Meldung, wenn alles funktioniert hat beziehungsweise ich kann jetzt in der PowerShell-Sitzung wieder arbeiten, um die weiteren Schritte vorzunehmen. In der PowerShell ist es generell so, Sie erhalten nicht immer eine Rückmeldung, das heißt, wenn Sie keine Rückmeldung erhalten, können Sie generell davon ausgehen, es hat alles funktioniert. Wenn etwas nicht funktioniert, erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung. Nach dem ich das Paket jetzt heruntergeladen habe, kann ich Docker ebenfalls noch herunterladen und installieren. Das Ganze mache ich mit dem folgenden Befehl. Hier lade ich jetzt explizit Docker herunter vom Provider-Name "Docker Microsoft Provider". Ich muss hier also zunächst den Provider anbinden und dann Docker auf dem Server herunterladen und installieren. Durch diese Kombination kann ich jetzt eben auf die Dockerverbindung zugreifen, kann das Ganze eben auch installieren. Wenn die Installation des Docker-Providers nicht funktioniert, spielt das keine Rolle. In diesem Fall öffnen Sie eben eine Remote-PowerShell-Sitzung, keine Power-Shell-Direct-Sitzung. Ich zeige Ihnen das in diesem Fenster. Eine Remote-PowerShell-Sitzung funktioniert auch ohne Hyper-V, das heißt, hier wird jetzt eine PowerShell-Sitzung zu diesem Server hier aufgebaut, das ist der Nano-Server mit dieser Authentifizierung. Ich muss mich jetzt hier noch anmelden. Danach wird die PowerShell-Sitzung zum Server aufgebaut. Ich könnte hier natürlich auch den Computernamen eingeben, verwende hier jetzt aber die IP-Adresse, das spielt schlussendlich keine Rolle. Mit "HostName" sehe ich jetzt, dass ich jetzt auf dem Nano-Server verbunden bin. Wenn Sie also Fehlermeldungen bei der Installation von Docker erhalten, weil bestimmte Module nicht erreichbar, nicht gefunden oder nicht installiert werden können, schließen Sie die PowerShell-Direct-Sitzung und verbinden sich mit einer herkömmlichen PowerShell-Remote-Sitzung auf dem Server und starten dann die Installation der Module noch einmal. Das heißt, Sie können hier generell den Docker Microsoft-Provider aus der PS-Gallerie installieren und herunterladen. Das mache ich jetzt hier noch einmal. Wenn der Assistent bereits installiert ist, erkennt das natürlich die PowerShell und führt keine erneute Installation durch. Sie können hier aber durch diesen Befehl überprüfen, ob der notwendige Provider installiert ist. Das Ganze ist auf Nano-Servern notwendig, da nur so die Container betrieben werden können. Bei diesem Vorgang werden die notwendigen Dateien jetzt heruntergeladen und installiert. Sie sehen, das geht relativ schnell. Danach kann ich jetzt aus diesem Paket Docker direkt auswählen. Dazu verwende ich hier diesen Befehl. Erhalten Sie eine Fehlermeldung, starten Sie den Befehl noch einmal, denn der Fehler kann auch durch aktuelle Überlastung des Servers verursacht werden oder dass keine Internetverbindung besteht. In einer PowerShell-Direct-Sitzung erscheinen darüber hinaus häufiger Fehler, da nicht alle Pakete aus der PowerShell-Direct-Sitzung installiert werden können. In diesem Fall verwenden Sie, so wie ich hier eben, eine normale Remote-PowerShell-Sitzung. Das Paket wurde jetzt also gefunden. Ich kann das jetzt mit der Bestätigung von "Yes" installieren. Das Ganze dauert jetzt einige Zeit, da jetzt hier die verschiedenen Erweiterungen auf dem Nano-Server installiert und aktiviert werden müssen. Und danach steht jetzt Docker generell auf dem Nano-Server zur Verfügung. Sie sollten den Nano-Server aber, bevor alles wieder funktioniert, mit "Restart-Computer" hier über diese Remote-PowerShell-Sitzung neu starten. Nach dem Neustart sollte jetzt Docker und die Windows Container-Technologie auf dem Nano-Server zu Verfügung stehen. Damit Sie Docker aber nutzen können, sollten Sie das aktuelle Container-Image bei Microsoft bzw. dem "Docker Hub" herunterladen. Dazu verwenden Sie "Docker pull". Damit das Ganze funktioniert, muss natürlich Docker erstmal verfügbar sein und der Server neu gestartet sein. Docker ist jetzt auf dem Nano-Server installiert und mit "Restart-Computer" kann ich jetzt den Server neu starten lassen. Bei diesem Vorgang kann ich mich dann auch gleich von der Sitzung trennen und diese nach dem Neustart erneut verbinden. Die Konsole erkennt, dass der Server jetzt neu gestartet wurde. Die Konsole wurde wieder hergestellt. Ich erhalte jetzt hier noch eine Rückmeldung, weil die ID der PowerShell-Sitzung nicht mehr übereinstimmt, das spielt aber keine Rolle. Ich muss jetzt hier lediglich erneut eine Sitzung aufrufen, dazu verwende ich wieder den Befehl "Enter-PSSession", den Computername bzw. die IP-Adresse des Servers und die Anmeldung als Domänenadministrator. Danach sollte ich nach einigen Sekunden wieder mit der Sitzung verbunden sein. Wichtig ist natürlich, dass alle Dienste auf dem Nano-Server gestartet sind, da auch nur so die Remote-PowerShell-Sitzung funktioniert. Ich bin jetzt also mit dem Nano-Server wieder verbunden und der nächste Schritt besteht darin, dass ich auf dem Nano-Server hier auch noch die entsprechenden Images für die Bereitstellung eines Containers herunterladen muss. Dazu verwende ich den Docker-Client, "pull" und lade direkt bei Microsoft jetzt das Nano-Sever-Image für die Docker-Container herunter. Ich erhalte hier jetzt auch eine entsprechende Rückmeldung und jetzt finden die jeweiligen Downloads statt, abhängig von der Geschwindigkeit der Internetleitung des Nano-Servers, dauert es natürlich einige Zeit, bis das Container-Image zur Verfügung steht. Die einzelnen Schritte des Prozesses sehen Sie im Fenster, also auch der Download und die Verifizierung des Images und danach steht das Image dann innerhalb des Nano-Servers als Container-Image zur Verfügung. Mit dem Befehl "Docker Images" können Sie sich die aktuellen Images auf dem Container-Host anzeigen lassen. Ich fasse noch einmal zusammen. Sie können problemlos auf einem Nano-Server einen Container-Host installieren. Die Einrichtung dazu nehmen Sie idealerweise über die PowerShell vor. Und hier können Sie vom Hyper-V-Host aus, direkt über PowerShell-Direct oder über das Netzwerk mit einer herkömmlichen Remote-PowerShell-Sitzung auf den Nano-Server zugreifen, entsprechende Firewall-Einstellungen natürlich vorausgesetzt, und Docker auf dem Nano-Server installieren. Das aktuelle Nano-Server-Container-Image für Docker herunterladen und anschließend auf dem Host zur Verfügung stellen. Danach haben Sie einen vollwertigen Container-Host, auf Basis von Windows Server 2016 Nano.

Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Lernen Sie die Installation und die erste Einrichtung des Windows Servers 2016 für einen reibungslosen Betrieb.

3 Std. 39 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.02.2017

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