Porträt- und Beautyretusche

Composing à la Hollywood

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Um einen neuen Hintergrund einzufügen, müssen Sie nicht zwingend klassisch freistellen. Eine Art der Überlagerung gehört zu Calvins favorisierten Techniken.

Transkript

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen neuen Hintergrund einzufügen und in diesem Film möchte ich euch die Variante zeigen, die ich zu 90 Prozent bei meinen Bildern nutze. Ich arbeite hierbei nicht mit dem klassischen Freistellen, sondern mit einer Art Überlagerung. Dazu fotografiere ich meine ganzen Motive auf einem dunkelgrauen Hintergrund. Ihr seht hier mein Ausgangsmaterial. Wir haben als Hintergrund – in den Ecken schon fast – einen schwarzen Hintergrund, aber direkt hinter der Person ist der eher dunkelgrau und genau dieses Ausgangmaterial eignet sich nun perfekt für die folgende Technik, die ich zeigen werde. Fotografiert ihr auf einem weißen Hintergrund oder auf einem rein schwarzen, wird diese Technik nicht funktionieren. Ich werde jetzt einen Hintergrund einfügen, indem ich auf "Datei", "Platzieren" gehe und da nehme ich mal eine Steinwand, eine Textur. Die ist hier noch etwas zu klein. Ich bestätige das Ganze erst einmal. aber die können wir jetzt groß transformieren. Und dadurch, dass ich diese Textur über "Platzieren" eingefügt habe, habe ich jetzt hier ein Smartobjekt. Das bedeutet, ich kann jetzt über "Bearbeiten", "Frei transformieren" mit gedrückter Shift-Taste die Wand sehr groß transformieren und könnte sie im Anschluss danach direkt auch wieder klein transformieren ohne einen Qualitätsverlust zu haben. Dadurch dass ich die Wand hier hochskaliere, wird sie natürlich auch dezent unscharf, was in dem Fall aber überhaupt nichts ausmacht, denn es ist ja eine Hintergrundtextur und die darf ruhig ein klein wenig unschärfer sein. Aber das hält sich hier auch so gering, dass man es eigentlich kaum wahrnimmt. Und jetzt kommt der eigentliche Trick, wenn man denn von einem Trick sprechen kann. Man setzt die Füllmethode entweder A: auf "Ineinanderkopieren". Oder B: auf "Weiches Licht". Und dann sieht man, ist die Hintergrundtextur im Bild und die Haare machen eigentlich überhaupt keine Probleme. Also selbst hier, wo einzelne Härchen abstehen, ist das wirklich überhaupt kein Problem. Und alles, was ich jetzt tun muss, ist quasi eine Maske zu erstellen. Eine weiße Maske, das bedeutet, diese Textur kommt im Moment noch auf dem ganzen Bild zum Tragen. Und jetzt male ich mit einem schwarzen Pinsel über all die Bereiche, wo ich die Textur nicht haben möchte. Der entscheidende Vorteil bei dieser Technik liegt darin, dass durch die Füllmethode "Weiches Licht" der Hintergrund bei den Mitteltönen beziehungsweise bei diesem dunkelgrauen Bereich dieses Hintergrundes, da kommt diese Textur perfekt zum Tragen. Aber an helleren Bereichen, wie zum Beispiel den Haaren, oder auch an schwarzen, sehr dunklen Stellen, kommt dieser Hintergrund weniger stark zum Tragen. Und das sorgt dafür, dass wir bei dem Einfügen durchaus etwas lockerer rangehen können. Ich möchte nicht sagen, dass man hier schlampen soll, also man sollte hier definitiv die ganzen Konturen überarbeiten und schauen, dass das alles passt, aber wir sehen das Ganze, wir haben keine große Mühe. Hier werde ich nochmal nachbessern, indem ich die Farbe umkehre und dann die Textur wieder ein bisschen zurückmale. Wir können uns ja das Ganze mal in der Füllmethode "Normal" anschauen ohne diese Füllmethode "Weiches Licht" So würde die eigentliche Montage aussehen und das sieht natürlich alles andere als gut aus. Wenn wir aber wie gesagt "Weiches Licht" wählen, dann integriert sich das Ganze perfekt in den Hintergrund. Und wenn man mal drauf achtet, wir haben sogar noch den schönen Helligkeitsverlauf auf dem Hintergrund direkt jetzt noch auch in der Montage und das ist ein ganz großer Vorteil. Denkt dran, dass ihr auf einem grauen Hintergrund fotografiert, dass ihr ein dunkles Grau habt, nur dann wird diese Technik funktionieren. Und diese Technik ist auch wirklich nur etwas, um Texturen einzufügen. Für einen knalligen Strand, bei dem die Sonne scheint, bietet sich diese Technik weniger an, da würden die ganzen Details im Hintergrund verloren gehen, aber für eine Textur perfekt. Ich habe mir dadurch eine Texturendatenbank angelegt mit verschiedenen Mustern und bevor ich einen einfarbigen Hintergrund habe, der auch okay ist, füge ich dann gerne eine ganz dezente Hintergrundstruktur ein.

Porträt- und Beautyretusche

Profitieren Sie von Calvin Hollywoods langjähriger Erfahrung als Fotograf und lassen Sie sich detailliert die State-of-the-Art-Techniken zur Porträt- und Beautyretusche erklären.

6 Std. 20 min (66 Videos)
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