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Content Management Systeme Grundkurs

CMS für Designer

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Ein Designer stellt besondere Anforderungen an ein Content-Management-System. Dieses Video bietet einen Überblick über unterschiedliche Faktoren, um ein passendes System auszuwählen.

Transkript

Die Bedürfnisse an einem CMS sind ganz unterschiedlich und es hängt unter anderem auch davon ab, aus welchem Blickwinkel Sie die ganze Sache angehen. Wir wollen uns jetzt das Ganze aus der Sicht eines Designers anschauen und worauf ein Designer achten sollte. Es ist so, dass Sie es ja mit durchaus komplexer Technik zu tun bekommen könnten. Und auch wenn Sie gut sind in html, CSS und JavaScript, so hat das CMS meistens noch ein bisschen mehr zu bieten, und deswegen sollten Sie nach einem CMS suchen, das Sie selbst leicht installieren und verwalten können. Dabei ist es wichtig, dass Sie Dokumentationen und Foren durchforsten um festzustellen, ob Sie sich dann mit diesem CMS, das Ihnen vorschwebt, auch tatsächlich woh fühlen können. Und wenn Sie dann erste Erfahrungen gesammelt haben, dann legen Sie selbst Hand an. Schauen Sie, dass Sie zu einer Demoversion kommen und testen Sie diese lokal auf Herz und Nieren. Auch von den proprietären Systemen gibt es immer wieder zeitlich begrenzte Testversionen, sodass Sie sich selbst und vor Ort Einblick machen können. Der nächste Punkt, der gar nicht oft genug betont werden kann, ist wenn Sie das Ganze schon locker liegen haben und aufgrund dessen unter die Motorhaube schauen können, dann untersuchen Sie den Code, der vom System generiert wird Nehmen Sie ihn genau unter die Lupe und achten Sie darauf, dass er klar getrennt ist, dass es ein gutstrukturierter Code ist. Denn fehlerhafter Code hat nicht nur negativ Auswirkungen auf die Seiten-Performance, sondern auch auf das Ranking bei den Suchmaschinen, und auf die Darstellbarkeit auf den unterschiedlichen Ausgabe-Medien. Und in der Zwischenzeit sollte eigentlich jedes CMS in der Lage sein, vernünftigen und regelgerechten Code zu generieren. Damit aber nicht genug, sollten Sie auch untersuchen, wie gut die Templates dieses Systems anpassbar sind. Sehen Sie's sich genau an, wie diese Seiten des von Ihnen gewünschten CMS auf- und zusammengebaut werden. Denn dabei gibt es große Unterschiede. Finden Sie heraus, mit welchen Mechanismen das System im Hintergrund arbeitet um ein Layout zu erzeugen. Das kann auf der einen Seite eine einfache html- und CSS-Seite sein, in der mit Includes dann einfach Teile eingebunden werden. Es kann aber auch sein, dass es sich um ein Konglomerat von einzelnen Elementen handeln, das erst dann vor Ort de facto zusammengebaut wird. Sie müssen sich genau anschauen, womit Sie es zu tun haben, und ob Sie sich mit dieser angebotenen Lösung dann auch tatsächlich wohl fühlen. Versuchen Sie deswegen eigenhändig eines dieser Templates anzupassen, um eben herauszufinden, ob der Vorgang Ihnen angenehmen ist, oder ob Sie eher ärgerliche Gefühle entwickeln bei der ganzen Geschichte. Dann achten Sie auf die zusätzlichen Funktionalitäten. Meistens ist eine der Hintergedanken, die ein Designer hat, dass er sich eben um diese Zusatzfunktionen bei dem CMS dann eben keine Sorgen mehr machen muss. Sondern, dass es eigene Plug-ins gibt, die Ihnen viel von der Arbeit abnehmen können. Aber, bei allen den Möglichkeiten, die diese Plug-ins bieten können, schauen Sie mal inwieweit sich diese Plug-ins beeinflussen lassen. Lesen Sie sich durchaus die Dokumentationen zu den Plug-ins durch. Die sollten ebenfalls gut und ansprechend für Sie zu lesen sein. Denn wenn's mal zu Problemen kommt, wäre dort eine Möglichkei nach einer Lösung zu suchen. Und bitten Sie um Beispielanwendungen oder schauen Sie, ob's im Internet Beispielanwendungen zu diesem Plug-in gibt. Und sehen Sie sich an, ob Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Finden Sie außerdem heraus, ob sich diese von Ihnen geplanten Plug-ins tatsächlich in Ihr Design einbinden lassen. Sind die soweit flexibel gestaltbar, dass sie nicht plötzlich wie ein Fremdkörper in Ihre Seite liegen, sondern gut angepasst werden können? Und werfen Sie wie immer einen Blick auf Bewertungen und Kommentare. Nicht ist aufschlussreicher als genau diese Bewertungen, die Ihnen dann sehr schnell klar machen können, wie zufrieden andere Leute bereits mit diesen Systemen waren. Apropos, Zufriedenheit. Sie arbeiten ja wahrscheinlich im Auftrag eines Kunden. Und das heißt, Sie haben dem Kunden gegenüber auch eine Verantwortung. Wählen Sie aufgrund dessen ein System mit einem benutzerfreundlichen Editor. Der Kunde wird Ihnen nicht nur sehr dankbar sein, sondern er wird auch weniger dann Ihre zukünftige Zeit in Anspruch nehmen. Je wohler sich der Kunde mit einem Editor fühlt, umso eher ist er bereit, sich in diese Materie auch einzuarbeiten. Dabei haben sich Editoren bewährt, die ähnlich funktionieren wie Word-Einstellungen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kunde gut mit dem CMS umgehen lernt. Denn dann wird er weniger Ihren Support in Anspruch nehmen. Wenn wir aber schon von der Verantwortung gegenüber dem Kunden sprechen, so ist es nicht damit gedient, dass Sie Ihre Kunden eben beratend begleiten? Sondern Sie sollten auch später noch zur Verfügung stehen können, wenn es um Support-Anfragen geht? Und vor allem sollten Sie sich die Zeit nehmen, Ihren Kunden gründlich auf das System einzuschulen. Denn je besser Sie einschulen, umso weniger unerwartete Zeit müssen Sie später dann dafür in Kauf nehmen. Sollten Sie sich überlegen, dass Sie selbst die Seiten Ihrer Kunden hosten, dann bekommen Sie noch ein-zweit zusätzliche Überlegungen mit auf den Weg geliefert. Nämlich, brauche Sie jetzt ein System, das multiseitenfähig ist, weil Sie vom Host-Anbieter hier versuchen, die Arbeit möglichst einheitlich und gering zu halten. Wenn Sie also mehrere Web-Auftritte mit einem CMS verwalten wollen, dann sollten Sie darauf schauen, dass Sie eine Lösung finden, die multiseitenfähig ist, und dabei einen Hoster finden, der multiseitenfähig ist. Sie sollten aber auch im Hinterkopf haben: wenn Sie alles über ein System spielen, dann reicht auch ein einziger Installationsfehler, dass alles ins Wanken gerät, und das es dann Auswirkungen auf sämtliche Seiten hat. Es gibt übrigens einige gehostete Lösungen, bei denen Sie sich einkaufen können, weil die weitere Möglichkeiten bieten, diese Verträge kundenseitig weiterzuleiten. Vielleich ist das etwas, das genau dem entspricht, was Sie brauchen. Dass Sie sich selbst mit einer Lösung einkaufen, die gehostet ist, und dann Teilverträgean Ihre Kunden weitergeben können. Wie auch immer Sie sich dann entscheiden, Ihr Blick auf die Dinge ist wesentlich und nehmen Sie sich die nötige Zeit, wieder einmal mehr, um das für Sie praktikabelste Modell zu finden, das außerdem noch den Kundenanforderungen entsprich.

Content Management Systeme Grundkurs

Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

3 Std. 6 min (37 Videos)
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