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Windows PowerShell Grundkurs

Cmdlets und Funktionen

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Cmdlets und Funktionen stellen in der Windows PowerShell die wichtigsten Befehlseinheiten dar. Diese dienen unterschiedlichen Einsatzzwecken, wie z.B. dem Zugriff auf Dienste, Prozesse sowie das Dateisystem.
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Transkript

Bei Commandlets und Funktionen, handelt es sich um die wesentlichen Funktionseinheiten in der PowerShell. Es gibt sie für die unterschiedlichsten Zwecke, wie den Zugriff auf Dienste, Prozesse, das Dateisystem, das Active Directory, Exchange und so weiter. In diesem Video sehen wir uns einige Grundlagen zu Commandlets und Funktionen an. Ob ein Befehl vom Entwickler als Commandlet oder als Funktion angelegt wurde, ist für uns in der Anwendung der Befehle nicht von großer Bedeutung. Die Unterscheidung ist eher für den Entwickler wichtig, der Befehle auf unterschiedliche Arten bereitstellen kann. Commandlets werden im Rahmen von DLL-Dateien bereitgestellt, wohingegen Funktionen auch in Script-Dateien enthalten sein können. Der Aufruf ist aber gleich, egal ob es sich bei einem Befehl um ein Commandlet oder eine Funktion handelt. Mit Installation der PowerShell, erhalten Sie bereits einen mehr oder weniger umfangreichen Satz an Commandlets und Funktionen. Je nach Version stehen Ihnen rund 300 Befehle zur Verfügung, die schon mal eine Grundfunktionalität abdecken, dazu gehört der Zugriff auf Windows-Dienste, Prozesse, das Dateisystem, die Systemregistrierung, das EventLog und eine ganze Reihe universell einzusetzender Befehle, zum Suchen, Ausgeben von Informationen, dem Zugriff auf Rechner im Netzwerk, und noch einiges mehr. Im Basisumfang der PowerShell sind jedoch keine Befehle enthalten, für Themen wie Exchange oder SharePoint. Diese Serverprodukte bringen genauso wie viele Rollen und Features und sogar das Windows-Betriebssystem selbst, eine Reihe von Erweiterungen mit, die dann wiederum zusätzliche Befehle für deren Administration nachrüsten. Hier in der Tabelle sehen wir einige prominente Vertreter, beispielsweise den PowerShell 4-Basis Umfang von etwa 300 Befehlen. Die PowerShell-Administration wurde erstmalig beim Exchange Server 2007 für ein Server-Produkt eingesetzt. Damals habe ich eine Erweiterung bekommen, die rund 400 Befehle umfasste, und damit konnte ich dann den Exchange-Server administrieren. Beim Exchange Server 2010 wurde dieses Konzept noch erweitert, wir hatten dort dann 1000 Befehle zur Verfügung, also schon mehr als das Doppelte. Der aktuelle Exchange Server 2013 bringt bis zu 2500 Befehle mit. Beim SQL Server 2012 ist der Ansatz etwas anders, wir haben zwar nur 40 Befehle zur Verfügung, aber der SQL-Server verfügt ja schon über eine eigene, sehr gute Script-Sprache, nämlich TSQL - von daher ist dann das Erfordernis für noch eine PowerShell-Erweiterung nicht so groß. Beim SharePoint Server 2010 haben wir etwa 650 Befehle und beim aktuellen 2013 etwa 800 Befehle. Es gibt aber noch viele weitere Erweiterungen, die wir in der PowerShell einsetzen können, beispielsweise eine Erweiterung mit Active Directory Befehlen, die etwa 100 Befehle umfasst. Ein großer Vorteil in der PowerShell ist, dass wir Befehle, egal aus welcher Erweiterung sie kommen, kombiniert einsetzen können. So wäre es durchaus möglich mit einem Befehl des SQL-Servers, eine Datenbank abzufragen, die die Daten neuer Mitarbeiter enthält. Diese Daten wiederum können wir dann nutzen, um mit der Active Directory-Erweiterung ein Benutzerkonto anzulegen, mit der Exchange-Erweiterung das zugehörige Postfach, und mit der SharePoint-Erweiterung dann die Rechte für die neuen Mitarbeiter konfigurieren. Ein solches Szenario war früher in Cmd kaum möglich, wir erreichen damit eine Standardisierung in der kommandozeilen- und scriptbasierten Administration. Außerdem können Sie Ihre PowerShell Kenntnisse von der Administration eines Produkts zum nächsten mitnehmen, und müssen nicht für jedes Produkt komplett neu lernen. Natürlich benötigen Sie beispielsweise für die Exchange

Windows PowerShell Grundkurs

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3 Std. 26 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.08.2014

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