Content Management Systeme Grundkurs

CM als Prozess

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Der Begriff Content Management beschreibt einen Prozess, um zuerst einen Plan zu erstellen, welcher anschließend von einer Software begleitet wird.

Transkript

Lassen Sie uns jetzt einen Blick auf das Content Management an und für sich werfen. Das Content Management kann als Prozeß beschrieben werden. Und Jeffrey Veen hat das wunderbar auf den Punkt gebracht: „Content Management ist kein Software- problem. Es ist ein Prozessproblem.“ Und das bringt es schon eigentlich ganz deutlich worum es geht – es geht um einen Prozess, der höchstens dann später mal von einer Software begleitet werden kann, aber am Anfang steht das Klären dieses Prozessablaufs. Und wenn in diesem Prozess schon der Wurm drinnen ist, dann kann es die Software auch nicht mehr lösen. D.h. sollten Sie jemals über diese Aussage stolpern, dass ein CMS eben genau das kann, so ist es schlicht und ergreifend gelogen. Denn es ist nur ein Stück Software, das das nicht bieten kann. Heißt aber auf der anderen Seite, dass Sie zuerst einen Plan entwickeln müssen, bevor Sie sich dann um CMS kümmern können. D.h. Sie brauchen einen Inhaltsplan, Sie müssen wissen was Sie wollen, mit welchem Arbeitsablauf Sie es erreichen wollen, um welche Inhalte es sich überhaupt gehen wird. Und dann erst suchen Sie sich das dazu passende CMS. Dieses Vorhaben können Sie in einzelne Schritte aufteilen. Der erste Schritt ist sicher der, dass Sie eine Teamanalyse starten. Was auch immer Ihre Zielsetzung ist, Sie müssen erst einmal wissen, mit wem werden Sie es zu tun haben? Wer wird mitarbeiten? Und je vielfältiger die Professionen in diesem Team sind, umso besser für Sie. Analysieren Sie, wen Sie zur Verfügung haben, wen Sie einsetzen können. Und auchten Sie dabei darauf, dass die Teamgröße variieren kann je nach Größe des Unternehmens. Und dass das Team eben aus Menschen bestehen soll, die sich um den Inhalt kümmern, und genauso aus Menschen bestehen sollte, die sich um Entscheidungen kümmern. D.h. also, das Team sollte Arbeitsprozesse die entstehen beaufsichtigen, sollte deshalb akute Probleme erkennen können, sollte den Arbeitsablauf strukturieren. Aktivieren Sie Ihr Team und machen Sie ihnen klar, dass ein Beobachten des Arbeitsablaufs sinnvoll ist. Und zwar die ganze Zeit über. Es ist nicht so, dass Sie jetzt im Vorfeld alles versuchen schön hinzukriegen und dann ist es erledigt. Sondern es geht hier um einen permanenten Prozess, der immer durchgeführt werden sollte. Deswegen sollte dieses Team auch immer weiter an diesem Projekt dranbleiben. Und wenn Arbeitsprozesse geklärt sind, wenn diese anfänglichen ersten Schrittinhalte gelöst sind, dann kann man zum zweiten Schritt kommen. Der besteht darin, das dieses Team, dass Sie nun haben, sich nochmal aufteilt und auf der einen Seite Inhaltsstrategien erarbeitet, und auf der anderen Seite Workflow-Strategien erarbeitet. Und das bitte schön getrennt halten, beides hat dieselbe Wichtigkeit. Inhaltsstrategien. Alle Inhaltstypen sollten schon im Vorfeld definiert sein, d.h. es sollte klar sein, worum wird es gehen, was sind Inhalte. Kategorieren Sie diese schon. Jetzt ist schon der Zeitpunkt, wo die Kategorien, Tags und Metadaten zum Inhalt dazu bereits identifiziert werden sollten. Definieren Sie, wie die unterschiedlichen Inhaltstypen ineinandergreifen sollten. Und wenn das geklärt ist, ist auf der Seite des Workflows drauf zu achten, welche Wege die Inhalte durch Ihr CMS nehmen sollten. Am besten Sie erstellen eine Dokumentation, die eben Schritt für Schritt beschreibt, welche Wege der Inhalt geht. Bedenken Sie dabei diese einzelnen Schritte wie das Erstellen, das Editieren, eventuell das Versionieren, Archivieren und Wiederverwenden von Inhalten, d.h. beschreiben Sie quasi den Lebenszyklus eines Inhaltes von seinem Entstehen bis zu seinem entweder Abgelegtwerden oder Wiederverwendetwerden. Und diesen Prozess zu quantifizieren hilft Ihnen später auch noch dabei, die notwendige Teamgröße zu definieren. Weil Sie können dann draufkommen, dass das, was geleistet werden soll, vielleich gar nicht von dieser geringen Anzahl von Leuten geleistet werden kann, die dann bereitstehen. Und erst wenn das alles geklärt ist - Inhaltsstrategien und Workflow geklärt ist - dann ist der Moment, wo Sie auf die Suche nach einem passenden CMS gehen. Und das kann jetzt etwas sein, was aus Ihren eigenen Reihen entsteht, es kann aber auch sein, dass Sie jetzt die Empfehlungen bekommen können für ein Produkt, dass möglichst gut zu Ihnen passt. Je klarer Ihre Vorstellungen sind von Ihrem Arbeitsablauf und von dem, was Sie Inhaltlich brauchen, von dem was Sie noch vielleicht an Erweiterungen brauchen, umso klarer können Sie dann auch aus diesen unmäßig vielen CMS-Systemen heraus das für sich finden, was Sie brauchen können.

Content Management Systeme Grundkurs

Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

3 Std. 6 min (37 Videos)
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