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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Clusterfähiges Aktualisieren implementieren

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In diesem Video macht Sie Tom Wechsler mit den erforderlichen Schritten vertraut, über die das clusterfähige Aktualisieren für die Knoten implementiert und konfiguriert wird.
09:03

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie das clusterfähiges Aktualisieren, für die Knoten konfigurieren können. Wir möchten, dass hier unsere Clusterknoten mit den neuesten Windows Updates ausgerüstet sind. Dazu besteht die Möglichkeit, dass wir CAU einsetzen können, das heißt, Cluster Over Updating. Das bedeutet dann, dass die Knoten aktualisiert werden, nicht die Instanzen, welche auf den Knoten laufen, also keine virtuellen Systeme oder sonstigen etwas. Nein, es werden nur die einzelnen Knoten mit den neuesten Windows Updates versehen. Das ist Clusterfähiges Aktualisieren. Dazu klicke ich auf cluster.corp.pri, wähle Weitere Aktionen und dann Clusterfähiges Aktualisieren. Zuerst einmal verbinde ich mich mit dem Cluster, und es werden die beiden Knoten eingelesen. Es gibt noch keinen Status. Logisch, weil wir haben hier noch nichts konfiguriert. Was wir nun durchführen können, ist eine Art Test: Funktioniert das clusterfähige Aktualisieren, bevor wir die Konfiguration ausführen, wählen wir hier diesen Link Vorbereitung auf das Clusterupdate analysieren. Und dann wird ein Test durchgeführt, und es gibt einige Warnungen und auch ein Fehler, der dann angezeigt wird. Den Fehler müssen wir korrigieren. Die Warnungen können wir anschauen, sind aber nicht unbedingt notwendig, zu korrigieren, weil die Konfiguration kann dann trotzdem weitergeführt werden. Warten wir also, bis dieser Bericht erstellt wurde, damit ich Ihnen zeigen kann, was ich meine. Der Bericht wurde erstellt, und wir sehen direkt den Fehler. Zuerst einmal navigiere ich ganz nach oben, und Sie sehen, die meisten Tests sind erfolgreich abgeschlossen worden, aber da gibt es einen Fehler. In jedem Knoten im Failovercluster sollte eine Firewallregel aktiviert sein, die das Remoteherunterfahren zulässt. Ich zeige Ihnen gleich, wo Sie in der Windows Firewall diese Einstellung machen können. Die Warnung: Der Computerproxy in jedem Failoverclusterknoten muss auf einen lokalen Proxyserver festgelegt sein. Das können wir so entgegennehmen, müssen aber keine Korrektur durchführen. Und hier Die CAU-Clusterrolle muss auf dem Failovercluster installiert sein, das werden wir nachher direkt umsetzen, wenn wir auf diesen Link klicken. Also zuerst einmal korrigieren wir den Fehler. Ich zeige Ihnen in der Windows Firewall mit erweiterter Sicherheit, wo Sie diese Einstellung umsetzen können. In den eingehenden Regeln navigieren Sie ein wenig nach unten, und hier haben Sie zwei Regeln, die Sie aktivieren müssen. Eingehende Regel für Romoteherunterfahren über RPC-EP (Remote Procedure Call) und über TCP eingehend, diese beiden Regeln auf beiden Clusterknoten aktivieren. Das werde ich nun gleich oben setzen. Diese Firewall-Regeln habe ich aktiviert. Ich schließe diesen Assistenten, und ich möchte den Test gleich nochmals ausführen, um zu verifizieren, dass dieser Fehler auch tatsächlich weg ist. Wir haben die Möglichkeit, dieses clusterfähige Updaten auf zwei Arten umzusetzen, einen sogenannten Self-Updating-Mode. Das bedeutet, dass die Clusterknoten sich selber aktualisieren, ohne dass dazu ein notwendiger Anführungsschluss, der Administrator eingesetzt wird oder es gibt die Remote-Updating-Mode-Funktion. Das bedeutet, Sie brauchen einen Computer. Auf diesem müssen Sie die Failoverclustertools installieren, und dann von dort aus können Sie dieses clusterfähige Aktualisieren installieren beziehungsweise konfigurieren. Ich verwende den Self-Updating-Mode. Ich orchestriere also nicht von einem Remote-System aus. Nein, ich sage den beiden Clusterknoten direkt, dass sie sich aktualisieren sollen. Und jetzt ist der Test abgeschlossen. Die Fehlermeldung ist weg. Wir haben nur noch die beiden Warnungen. Somit steht uns also nichts mehr im Wege, um diese Konfiguration abzuschließen. Zuerst einmal schließe ich diesen Assistenten, und jetzt möchte ich die Selbstaktualisierungsoptionen des Clusters konfigurieren. Dazu verwende ich diesen Link. Nun startet der Assistent. Ich erhalte eine Übersicht über diese Funktion. Ich wähle Weiter. Jetzt habe ich die Möglichkeit, diese Option zu markieren. Da war vorhin beim Test eine Warnung, dass diese Rolle noch nicht installiert ist. Darum verwende ich nun diese Markierung, damit eben diese Rolle installiert wird auf beiden Clusterknoten. Und dann muss ich diese Option nicht setzen. Hier steht: Auf Grund Ihrer Domänen- oder IT-Richtlinien müssen Sie gegebenenfalls in Active Directory ein Computerkonto für die CAU-Clusterrolle vorab bereitstellen. Haben Sie das Konto schon vorab bereitgestellt? Nein, das habe ich nicht. Wenn ich das hätte, müsste ich hier diese Option setzen. Das wird also dann anschließend direkt mit diesem Assistenten ausgeführt. Ich wähle Weiter. Nun kann ich bestimmen, wann soll dieses clusterfähige Aktualisieren denn stattfinden, zum Beispiel, Monatlich, dann die Uhrzeit, der Wochentag und dann immer am dritten Dienstag, wäre vielleicht optimal. Normalerweise oder früher gab es den sogenannten Page Thursday. Das war immer der zweite Dienstag im Monat. Vielleicht ist der dritte Dienstag dann nicht unbedingt optimal, weil Sie vielleicht eine gewisse Zeit brauchen, um die Windows Updates zu analysieren. Darum verwenden wir den vierten Dienstag im Monat, damit dann diese Windows Updates installiert werden können. Und es geht weiter. Nun habe ich die Möglichkeit, verschiedene zusätzliche Optionen noch auszuwählen. Was soll passieren, zum Beispiel, bei einem StopNach, bei einer WarnungNach, also nach dem Aktualisieren? Wie oft soll versucht werden, diese Aktualisierung durchzuführen. Sie sehen hier MaxRetriesPerNode, dann dreimal. Sie sehen also, Ihnen stehen hier vielfältige Optionen zur Verfügung. Sie können auch noch PreUpdateScript einbinden, PostUpdateScripts. Das ist selbstverständlich Ihnen überlassen, wie viele zusätzliche Optionen Sie noch einbinden möchten. Ich belasse es beim Standard und wähle Weiter. Nun kann ich noch die Auswahl setzen Empfohlene Updates auf die gleiche Weise wie wichtige Updates bereitstellen. Genau das möchte ich, und ich wähle Weiter. Ich erhalte nun eine Übersicht über die Konfiguration, und ich verwende Übernehmen, um diese Konfiguration abzuschließen. Die Konfiguration wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir können diesen Assistenten schließen. Nun würde also am vierten Dienstag diese Clusteraktualisierungsfunktion starten, und die Knoten würden aktualisiert werden. Wir haben nun die Möglichkeit, vorgängig schon mal anzuschauen, was würden denn für Updates installiert werden. Wir verwenden diesen Link Vorschau der Updates für diesen Cluster anzeigen. Und ich kann nun die Updatevorschauliste generieren. Jetzt werden sämtliche Informationen von Windows beziehungsweise von Microsoft Updates heruntergeladen, also die Metadaten. Diese werden verglichen mit den einzelnen Clusterknoten. Das passiert nun bereits. Und wir sehen dann direkt, welche Updates müssten auf diesen Knoten installiert werden. Und wir haben hier eine Auflistung erhalten über Clusterknoten 01 und Clusterknoten 02. Sie sehen also, jeweils drei Updates müssten installiert werden. Sie sehen also, die Funktion ist im Einsatz. Wir können eine Vorschau generieren. Diese Updates würden jetzt am vierten Dienstag anschließend auf die Knoten installiert werden. Und das CAU, das Cluster Over Updating funktioniert. Wir haben auch die Möglichkeit, wenn wir nicht mehr warten wollen bis zu diesem vierten Dienstag, dass wir die Updates auf diesem Cluster jetzt sofort anwenden. Das könnten wir über diesen Link ausführen. Das möchte ich allerdings nicht. Wenn einmal diese Funktion durchgelaufen ist, also wenn das am vierten Dienstag passiert ist, dann haben Sie die Möglichkeit, am Mittwoch, am Tag danach auch einen Bericht zu generieren, damit Sie sehen, ob es funktioniert hat oder ob es allenfalls Fehler gegeben hat.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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